Dobrindt will in die Digitale Champions League

Neuigkeiten zum Thema Telekommunikation und Breitband

Dobrindt will in die Digitale Champions League

Beitragvon bru62 » 12.01.2014 10:42

Der neue Verkehrsminister Dobrindt hat vor, Deutschland "an die Weltspitze des digitalen Fortschritts zu führen.". So geht es aus einem Bericht der Welt vom 12.01.2014 hervor. Sein Plan: "Ich werde eine Netzallianz Digitales Deutschland ins Leben rufen. Die großen Telekommunikations- und Netzunternehmen unseres Landes müssen an einen Tisch." Da darf man aber gespannt sein, wie das ausgeht. Die Telekom wird weniger, der BREKO und VATM werden mehr Regulierung verlangen. Alle sind gegen staatlichen Einfluss aber für mehr Fördermittel, um das unternehmerische Risiko auf die Steuerzahler abzuwälzen. Außerdem werden sie mehr Frequenzen (am besten für lau) verlangen, um dort Kunden zu ködern, wo sich für sie ein Festnetzausbau gar nicht rechnet. Und natürlich wird man fordern, die Netzneutralität nicht so eng zu sehen. Bezeichnend auch, dass Verbraucher offenbar nicht in der Allianz gefragt sind. Um deren Interessen geht es doch aber, sollte man meinen. Aber so ist es scheinbar nicht gemeint.

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Re: Dobrindt will in die Digitale Champions League

Beitragvon spokesman » 13.01.2014 20:07

2009 gab es von Steinmeier (SPD) den Vorschlag einer Breitband AG..

Mitte 2013 gab Steinbrück ein Sofortprogramm für eine zukunftssicher Infrastruktur in Aussicht, hier zum Thema Breitband
2. Breitbandfonds: Breitband für alle! Wege für einen flächendeckenden Ausbau

Der Ausbau auch ländlicher Regionen mit schnellem Internet ist nicht irgendeine Investition. Es ist die zentrale Investition, um die digitale Spaltung unseres Landes zu verhindern. Wenn sich die digitale Spaltung vertieft, werden die Mittelständler in ländlichen Regionen Schritt für Schritt ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Sie werden gezwungen sein, ihre Betriebe in die besser versorgten Zentren zu verlagern. Auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden noch mehr als heute in die Städte abwandern, weil dann nur noch dort gut bezahlte Arbeitsplätze angeboten werden können. Mitten im demografischen Wandel droht damit, dass die Abwanderung aus ländlichen Räumen beschleunigt wird. Ohne Breitbandausbau werden weite Teile unseres Landes von der Zukunft abgekoppelt. Das werden wir verhindern!

Das Hauptproblem beim Breitbandausbau ist, dass ein Glasfaseranschluss in ländlichen Regionen um ein Vielfaches teurer ist als in den Zentren. Für die Netzanbieter ist der weitere Ausbau nur dann wirtschaftlich, wenn Zuzahlungen seitens der Kommune bzw. des Breitbandnutzers geleistet werden. Hier setzt unser Breitband-Konzept an. Die Rentabilitätslücke der ausbauenden Unternehmen wird durch eine "Breitbandhilfe" geschlossen. Von den Zuzahlungen, die der Netzversorger verlangen muss, damit sich der Ausbau nach einer Amortisationszeit von 20 Jahren rentiert, werden 50 Prozent bis zu einem Höchstbetrag von 2.000 Euro pro Hausanschluss als Förderung übernommen. Der Wettbewerb unter den Telekommunikationsunternehmen stellt sicher, dass Zuzahlungen nur in dem Umfang verlangt werden, der die tatsächliche Rentabilitätslücke darstellt. Sollte ein Unternehmen höhere Zuzahlungen verlangen, würde es von Wettbewerbern mit einem niedrigeren Zuzahlungspreis schnell unterboten werden. Gebiete, die ohne Zuschuss rentabel ausgebaut werden können, fallen auf diese Weise auch weiterhin nicht unter die Förderung, sondern werden von einem Breitbandunternehmen ohne staatliche Hilfe ausgebaut. Das Geld für die Breitbandhilfe wird nicht vom Bundeshaushalt, sondern durch "Breitbandfonds" zur Verfügung gestellt. Hierein können alle Bürgerinnen und Bürger einzahlen. Ihre Einzahlung wird mit einem Aufschlag über den derzeitigen Sparzinsen der Banken verzinst und muss für mindestens 5 Jahre angelegt werden. Die Rückzahlung der Fondsmittel an die Bürger erfolgt über die Einnahmen, die bei den in einigen Jahren anstehenden Frequenzauktionen erzielt werden. Der Breitbandfonds ist ein erstes Beispiel für neue Formen bürgerschaftlicher Beteiligung, die wir auch in anderen Infrastrukturbereichen mit kommunalen Anleihen und regionalen „Bürger-Fonds“ fördern wollen.
Kein so schlechter Ansatz, mit anderen Worten ein Förderung. Der Anteil der Bürger als quasi Kredit für die Unternehmen ist auch keine schlechte Variante, besonders wenn die Kohl mal zurück gezahlt wird - ich halte es jedoch für schwer umsetzbar, hier bleiben Fragen offen wie dies in Mietwohnungen umgesetzt werden soll. Weiter bleibt offen wo die Breitbandunternehmen bleiben, wieso zahlt hier keiner in Fonds sein obwohl diese Möglichkeit durch das TKG gegeben ist.

Bei dem aktuellen Vorschlag von Herrn Verkehrsminister Dobrindt erwarte ich am Ende eine Art IT-Gipfel, nicht mehr und nicht weniger.
Dobrindt - welt.de hat geschrieben:Aber BMW und Audi fahren jetzt in die USA und versuchen, die Google-Technologie in ihre Wagen zu bekommen.
Die google Technologie in die Wagen bekommen? Wieso es in Deutschland keine Unternehmen gibt die etwas derartiges können? Ich glaube der Typ kennt keinen CAN-Bus keine OBD Schnittstelle und kennt auch keine Startups oder ITler die von den US-Konzernen abgeworben wurden..

Dobrindt - welt.de hat geschrieben:"Ob die nächste Generation einen Zugang in die digitale Welt von klein auf hat oder nicht, wird über die Zukunftschancen entscheiden."
Das wird die nächste Generation nicht haben, selbst wenn 100% flächendeckend versorgt sind wird es sich nicht jeder leisten können, so wie sich den Zugang zur Bildung in diesem Land nicht jeder Leisten kann. Bevor hier wieder jemand kommt und diesen Fakt ungläubig als Fiktion hinstellt - Ja in Deutschland gibt es Personen, welche z.B. in der Berufsausbildung sind, hier Leistungen nach dem SGB II beziehen müssen und für die Ausbildung dann 300 +x EUR p.a. an Büchern zahlen dürfen, Leute die Wochen ohne Strom leben, weil sie ihn sich nicht leisten können und das Amt mal wieder pennt.

Höttges, DTAG - welt.de hat geschrieben:Die Telekom investiere Jahr für Jahr Milliarden in den Breitbandausbau, sie könne mit einem Marktanteil von 45 Prozent aber nicht 100 Prozent der Bundesrepublik versorgen. "Um dieses Riesenprojekt zu stemmen, ist die gesamte Branche gefordert", sagt Höttges.
Also es ist nicht das Ziel der Telekom möglichst viel vom Markt zu beherrschen? Mit anderen Worten können sie dieses Ziel nicht erreichen so wie sie einen flächendeckenden Ausbau nicht erreichen können und auch nicht wollen, weil genau dieser keine maximalen Gewinne verspricht. Er hätte eher sagen müssen, ohne die finanzielle Unterstützung des Staates und damit der Steuerzahler wird es nie eine flächendeckende und damit ausreichende Versorgung geben, sprich der Markt versagt bei diesem Ziel. Weiter wird es auf absehbare Zeit kein flächendeckendes Glasfasernetz in Deutschland geben, dieser Punkt wurde überhaupt nicht angesprochen, ist dem Minister wohl nicht aufgefallen - ich würde ihn gern mal Fragen was denn so der Unterschied zwischen Glasfaser und Kupfer ist, Vor- und Nachteile, was ist in diesem Bereich die vorherrschende Infrastruktur in Deutschland bei der letzten Meile..
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Re: Dobrindt will in die Digitale Champions League

Beitragvon News » 14.01.2014 16:27

Nachdem wir uns zum Thema gemeldet haben (was leider von den Medien standhaft ignoriert wird) gab es am 13.01.2014 auch eine Pressemitteilung des BREKO:

Netzallianz Digitales Deutschland: BREKO begrüßt Initiative von Infrastruktur-Minister Dobrindt
Mitgliedsunternehmen des BREKO werden entscheidenden Beitrag zum flächendeckenden Breitband-Ausbau in Deutschland leisten

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) begrüßt den Start der neuen Bundesregierung mit einem um die digitale Infrastruktur erweiterten Verkehrsministerium. Die von Minister Alexander Dobrindt vorgeschlagene „Netzallianz Digitales Deutschland“ kann dabei nach Ansicht des BREKO eine wichtige Plattform zum konzertierten Breitband-Ausbau in Deutschland darstellen. Mit seiner Initiative will Dobrindt die relevanten Netzbetreiber in Deutschland an einen Tisch bringen, um Deutschland und Europa gemeinsam an die Spitze in puncto Highspeed-Anschlüsse zu hieven.

„Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Dobrindt und der gesamten Telekommunikationsbranche. Wir sind sicher, mit unseren Mitgliedsunternehmen entscheidend zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregierung beizutragen“, kommentiert BREKO-Präsident Ralf Kleint das Gesprächsangebot des Ministers. Nach den Zielen der Bundesregierung soll bis zum Jahr 2018 allen deutschen Haushalten ein Highspeed-Anschluss mit mindestens 50 MBit/s im Downstream zur Verfügung stehen.

Der BREKO, in dem sich die Mehrzahl der Festnetz-Wettbewerber der Deutschen Telekom zusammengeschlossen hat, stellt mit mehr als 100 Carriern bundesweit die treibende Kraft beim Glasfaser-Ausbau dar – vor allem in ländlichen und unterversorgten Regionen. Bis 2018 werden die alternativen Netzbetreiber über 9 Milliarden Euro investieren und 11,2 Millionen Anschlüsse – das sind nahezu 75 Prozent der Anschlüsse außerhalb der Ballungszentren – mit Bandbreiten von 50 MBit/s versorgen, wenn die entsprechenden ordnungspolitischen Rahmenbedingungen gegeben sind.

Gefährdet werden diese Ziele allerdings durch die EU-Pläne eines einheitlichen Telekommunikationsmarkts („Single Market Package“). Gerade in ländlichen Gebieten stehen hohe Anschlusskosten geringen potenziellen Kundenzahlen gegenüber. Der Breitbandausbau erfolgt hier oft am Rande der Wirtschaftlichkeit und ist nur mit individuellen Lösungen für die Situation vor Ort möglich. Für diese Ausbaustrategie ist der Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) zwingend.

Die Pläne der EU sehen hingegen vor, beim europaweiten Breitbandausbau künftig allein auf wenige international agierende Unternehmen zu setzen, die mittelfristig keinen physikalischen TAL-Zugang mehr gewähren müssen. Damit wäre der schrittweise, dezentrale Breitbandausbau durch regionale Unternehmen nicht mehr möglich, ohne dass für die Incumbents Investitionsanreize geschaffen werden.

Auch die seit einigen Tagen im politischen Umfeld wieder diskutierte Forderung nach einer regionalisierten Regulierung sieht der BREKO äußerst kritisch. Mit deren Einführung könnte die Deutsche Telekom in bestimmten Regionen – vor allem in Großstädten und Ballungsräumen – aus der Regulierung entlassen wer-
den.

„Ein solcher Schritt wäre derzeit völlig fehl am Platz“, sagt BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers. „In ganz Deutschland ist die Telekom mit einem Anteil von mehr als 85 Prozent bei den Anschlüssen noch immer deutlich marktbeherrschend.“ Der Wettbewerb im Festnetz wird, so das renommierte WIK-Institut, vor allem durch die alternativen Carrier, die mehrheitlich im BREKO organisiert sind, getragen. Hierfür ist im Wesentlichen die physikalische Entbündelung (TAL-Zugang / „letzte Meile“) verantwortlich, die in Deutschland als dominierende Vorleistung von den Telekom-Wettbewerbern in Anspruch genommen wird.

Der BREKO setzt auf einen fruchtbaren Dialog mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der gesamten Bundesregierung, um in Deutschland und ganz Europa einen flächendeckenden Glasfaser-Ausbau zu bewerkstelligen. Dazu notwendig sind in erster Linie Vielfalt und Wettbewerb – hierfür steht der führende Breitband-Verband vorbehaltlos ein.
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Re: Dobrindt will in die Digitale Champions League

Beitragvon News » 14.01.2014 16:31

Und natürlich meldet sich auch der VATM mit einer Pressemitteilung (13.01.2014) zu Wort:

VATM begrüßt schnelles Bekenntnis zur Beschleunigung des Breitbandausbaus
Investitionsmöglichkeiten in innovative Dienste und Netze müssen gleichermaßen verbessert werden


Der Wettbewerberverband VATM begrüßt grundsätzlich den Vorschlag von Bundesminister Alexander Dobrindt, einen Runden Tisch mit Telekommunikations- und Netzunternehmen zur Forcierung des Breitbandausbaus ins Leben zu rufen. „Dieser muss dann aber auch wirklich zu Verbesserungen zugunsten der Unternehmen führen, die bewiesen haben, dass sie bauen. Auf dem Land baut insbesondere der Mittelstand aus“, unterstreicht VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner: „Gerade das Zusammenspiel von großen und mittelständischen innovativen Unternehmen führt zu einem bestmöglichen Nutzen für den Verbraucher und die deutsche Wirtschaft. Daher muss der Mittelstand unbedingt in die vorgeschlagene Netzallianz `Digitales Deutschland´ einbezogen werden.“ Insgesamt tragen die Wettbewerber der Telekom in Deutschland seit mehr als zehn Jahren die Hälfte der Investitionen, seit 1998 sind es insgesamt mehr als 58 Milliarden Euro.

Zu den dringend erforderlichen Verbesserungen gehören aus Sicht des VATM unter anderem die politische Umsetzung bei der Mitnutzung von Bahntrassen, Bundes- und Landesstraßen aber auch Strom- und Telekommunikationsmasten vor allem auf dem Land, wo sonst extrem teuer kilometerlang gegraben werden müsste. „Es gibt hier teilweise bereits gute Lösungen und entsprechende rechtliche Vorgaben, die aber endlich umgesetzt werden müssen. In anderen Fällen fehlen Regelungen, die wir seit Jahren nachfragen, wie zum Beispiel Zugangsmöglichkeiten für den Bau neuer Kabelverzweiger auf dem Land ohne die derzeitige Begrenzung schon bei einer extrem niedrigen 1-MBit/s-Versorgung“, fordert Grützner. Hier müsse das Ministerium genauso aktiv werden wie bei den noch immer jahrelangen Genehmigungsverfahren für Bahntrassenquerungen. Mit der Zuständigkeitsverlagerung zum Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur könnten nun zentrale Probleme bei der Synergienutzung von öffentlichen Infrastrukturen gerade beim Ausbau im ländlichen Raum angepackt und gelöst werden.

„Das Brüssel hier mit seinen Plänen zum Single Market wie ein Bremsschuh wirkt und die nationalen Potentiale weitgehend ungenutzt lässt, sollte für den neuen Minister höchste Priorität haben, um mit aller Kraft zu verhindern, dass die Möglichkeiten für investitionsbereite Unternehmen durch die EU verschlechtert werden“, fordert der VATM-Geschäftsführer. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern, wo es teils nur zwei bis drei Wettbewerber gibt, sind in Deutschland weit über 100 Unternehmen im Breitbandausbau aktiv. „Wir brauchen in Deutschland daher weiterhin dringend einen entbündelten Zugang am Kabelverzweiger, dem grauen Kasten am Straßenrand. Ein europaweit standardisierter Bitstromzugang ist in den nächsten zehn bis 20 Jahren kein Ersatz für einen verlässlichen Zugang zur sogenannten letzten Meile“, erläutert Grützner. Für die vielen Unternehmen, die noch stärker als die Telekom die Glasfasern bis in die Ortschaften im Land verlegen und nur noch die letzten Meter zum Haus die alten Kupferleitungen der Telekom nutzen, bleibt der uneingeschränkte Zugang an diesem Punkt technisch absolut unverzichtbar. „Genau hier brauchen wir Investitionswettbewerb, damit entweder ein Wettbewerber oder die Telekom baut, um keine Kunden zu verlieren. Ohne Investitionswettbewerb scheitert der Breitbandausbau oder muss wie in anderen Ländern wie Korea oder Japan mit den Milliarden der Steuerzahler finanziert werden“, so der VATM-Geschäftsführer.

„Wir brauchen aber nicht nur für die Infrastrukturanbieter, sondern auch für die Diensteanbieter optimale Zugangs- und Nutzungsmöglichkeiten, damit die Attraktivität und die Nutzung des Internets gesteigert und die Zahlungsbereitschaft der Kunden gestärkt wird. Erst das geschickte Zusammenspiel von Investitionsanreizen für alle Marktteilnehmer bringt Nutzen für die Bürger und die Wirtschaft, die auf einen Wettbewerb der Dienstleistungen angewiesen ist“, erläutert Grützner.

„Vor allem kleinteilige regionale Marktbetrachtungsweisen und eine regionalisierte Regulierung, wie sie von den Ex-Monopolisten immer wieder verlangt wird, müssen verhindert werden“, unterstreicht der VATM-Geschäftsführer. Der Schaden für die deutsche Wirtschaft und die Verbraucher wäre enorm, da die regionalisierte Regulierung für die dringend benötigten landes- aber auch EU-weiten Dienstleistungsangebote im Wettbewerb das Aus bedeuten würde. Grützner: „Der Minister muss völlig einseitigen Partialinteressen, die nicht nur den TK-Markt, sondern die gesamte deutsche Wirtschaft schädigen würden, eine klare und schnelle Absage erteilen. Instrumente wie eine Ausweitung regionaler Regulierung sind weder für Deutschland noch für Europa ein sinnvoller Weg zu möglichst einfachen einheitlichen Regeln für den Markt und neuer Breitbandinvestitionen.“
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Re: Dobrindt will in die Digitale Champions League

Beitragvon bru62 » 14.01.2014 16:35

Eine differenzierte Meinung zum Thema veröffentlicht am 13.01.2014 das Portal tecchannel.de. Vor allem der letzte Absatz weckt bei mir einige Emotionen:

tecchannel.de hat geschrieben:Vollmundige Versprechen zum Breitbandausbau sind aus der Politik freilich nichts Neues, genausowenig wie die Forderungen der Infrastrukturanbieter wie der Telekom nach besseren Rahmenbedingungen. Letztlich scheiterte ein schnellerer Breitbandausbau in Deutschland - wo die Bundesnetzagentur "Breitband" auch im Jahr 2014 noch ab 1 Megabit pro Sekunde definiert - immer daran, dass das niemand bezahlen wollte. Und dass Dobrindt das mit seiner Netzallianz ändern wird, darf man getrost bezweifeln.


So kann man es freilich auch formulieren und muss dann die Quelle nicht nennen.

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Re: Dobrindt will in die Digitale Champions League

Beitragvon bru62 » 14.01.2014 16:44

Auch der Wirtschaftsrat der CDU e. V. hält die Marschrichtung von Dobrindt für richtig. Das geht aus einer bei portal-21.de veröffentlichten Erklärung hervor. Darin heißt es u. a.:

Wirtschaftsrat der CDU e. V. hat geschrieben:“Schnelle Internetzugänge sind die Voraussetzung für Innovation und Wachstum. Der Wirtschaftsrat unterstützt deshalb ausdrücklich das Ziel des Bundesministers für Verkehr und Digitale Infrastruktur, bis 2018 flächendeckend einen Zugang von 50 Mbit/s zu erreichen”, so Lauk (Präsident des Wirtschaftsrates) weiter. Dennoch ist es so, dass vor allem in Flächenregionen der notwendige Ausbau für die Netzprovider nicht wirtschaftlich zu leisten ist. Hier muss geklärt werden, wer für die Infrastrukturinvestitionen verantwortlich ist.


Wer das dann nach Meinung des Wirtschaftsrates sein soll, geht aus der Meldung leider nicht hervor.

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Re: Dobrindt will in die Digitale Champions League

Beitragvon News » 14.01.2014 16:47

Fehlt noch der BITKOM mit einer Dafür-Meinung. Nachdem im Welt-Beitrag ja bereits Verbandsmitglied Telekom zu Wort kam, wurde am 14.01.2014 folgende Pressemitteilung nachgeschoben:

BITKOM begrüßt Initiative für Breitbandausbau

- Staatliche Erlöse aus Frequenzversteigerungen sollten in die Digitalisierung reinvestiert werden

Der Hightech-Verband BITKOM hat den Vorstoß des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, zum weiteren Ausbau der Breitbandversorgung begrüßt. „Für bundesweite Netze mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 50 Megabit pro Sekunde sind bis zum Jahr 2018 Investitionen von rund 20 Milliarden Euro erforderlich, für eine Glasfaserversorgung sogar 80 Milliarden Euro“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Der Breitbandausbau ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der Wirtschaft und Staat Hand in Hand arbeiten müssen.“ Ein runder Tisch oder eine von Minister Dobrindt vorgeschlagene „Netzallianz“ könne dies fördern, reiche allein aber nicht aus.

Eine zentrale Herausforderung ist aus Sicht des BITKOM die Finanzierung der mobilen und drahtgebundenen Breitbandnetze der nächsten Generation. Für eine Versorgung mit 50 Megabit können häufig noch die herkömmlichen Telefonleitungen und Kabelnetze aufgerüstet werden. Bereits dies ist aber in dünn besiedelten Regionen wirtschaftlich kaum machbar. Für Gigabit-Geschwindigkeiten wird dann ein völlig neues Glasfasernetz notwendig, das in jeden Haushalt reicht. „Mit der Explosion des Datenverkehrs steigen auch die Kosten für den Netzausbau“, betonte Kempf.

Der BITKOM fordert deshalb, die Telekommunikationsanbieter künftig nicht mehr unnötig finanziell zu belasten. Ein Beispiel ist die Verwendung von Erlösen aus der Versteigerung von Funkfrequenzen für die mobile Datenübertragung. „Die Erlöse aus den Frequenzversteigerungen sollten vollständig dafür eingesetzt werden, eine flächendeckende Versorgung mit Superbreitband zu erreichen“, sagte Kempf. Nach der Liberalisierung der Telekommunikation hatte der Bund durch Frequenzversteigerungen mehr als 60 Milliarden Euro von Telekommunikationsunternehmen erhalten. Allein die jüngste Versteigerung der LTE-Frequenzen im Jahr 2010 hat den öffentlichen Kassen 4,3 Milliarden Euro gebracht. Im Jahr 2000 ersteigerten sechs Unternehmen bzw. Konsortien UMTS-Frequenzen für fast 51 Milliarden Euro. Kempf: „Künftige Frequenzerlöse sollten zweckgebunden eingesetzt werden, insbesondere um die bestehenden Wirtschaftlichkeitslücken beim Netzausbau in ländlichen Regionen zu schließen.“

Darüber hinaus sollten nicht mehr benötigte Frequenzen für Radio und Fernsehen so früh wie möglich frei gemacht werden, um den Netzausbau im Mobilfunk zu beschleunigen. Zudem könnte der Bund nach dem Vorbild einiger Bundesländer mit speziellen Förderprogrammen den Breitbandausbau intensivieren.
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Re: Dobrindt will in die Digitale Champions League

Beitragvon News » 14.01.2014 16:59

Und auch der BUGLAS hat eine Meinung, wie aus der folgenden Pressemitteilung vom 14.01.2014 hervorgeht:

BUGLAS: Breitbandausbau in Deutschland wird im Wesentlichen von regionalen Carriern gestemmt
Glasfaserverband begrüßt Dobrindt - Initiative eines runden Tisches, fordert aber Beteiligung aller ausbauenden Unternehmen

Der Bundesverband Glasfaseranschluss (BUGLAS) begrüßt die vom neuen Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, geäußerte
Absicht grundsätzlich, zur Förderung des Breitbandausbaus einen runden Tisch zu initiieren. Der Glasfaserverband fordert jedoch, dabei alle Unternehmen zu beteiligen, die sich im Auf- und Ausbau schneller Telekommunikationsnetze engagieren. In den vergangenen Jahren haben fast ausschließlich Wettbewerbsunternehmen der Telekom den Breitbandausbau in Deutschland vorangetrieben, beim direkten Anschluss von Gebäuden beziehungsweise Haushalten mit Glasfaser sogar zu 100 Prozent.
„Die Idee von Bundesminister Dobrindt einer ‚Netzallianz Digitales Deutschland‘ aus Wirtschaft und Politik könnte den Breitbandausbau hierzulande tatsächlich beflügeln“, wertet BUGLAS-Präsident Jens Prautzsch. „Wenn eine solche Netzallianz Erfolg haben soll, muss sie aber alle relevanten Marktteilnehmer einschließen. Eine Beschränkung auf große Telekommunikations- und Netzunternehmen würde der Realität im Breitbandausbau nicht gerecht und einen Großteil der im Markt vorhandenen Dynamik a priori außen vor lassen.“ Allein die im BUGLAS organisierten Unternehmen hätten, so der Verbandspräsident weiter, bis
heute bereits über 1,2 Millionen Haushalte mit der zukunftsfähigsten Anschlusstechnologie FttB/H (Fiber to the Building/Home, Glasfaser bis zum Gebäude/bis in die Wohnung) angeschlossen, die Internet-Bandbreiten von 100 Megabit pro Sekunde und weit mehr ermöglicht. „Auch in diesem und im kommenden Jahr geht der FttB/H-Ausbau, der nach einhelliger Ansicht aller Experten besten, weil zukunftssichersten Anschlusstechnologie, weiter“, so Prautzsch. „Bis Ende 2015 werden die BUGLAS-Unternehmen weitere Haushalte in sechsstelliger Größenordnung auf diese Weise anschließen.“ Darüber hinaus bauten die Verbandsunternehmen das Glasfaser-Breitbandnetz auch in bisher unterversorgten ländlichen Regionen weiter aus. Mit der dort überwiegend praktizierten glasfaserbasierten Anschlusstechnologie FttC (Fiber to the Curb, Glasfaser bis zum Kabelverzweiger) sind Bandbreiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde möglich. Die im BUGLAS organisierten Unternehmen wollen nach den Worten von Prautzsch bis Ende kommenden Jahres über 400.000 Haushalte vornehmlich im ländlichen Raum mittels FttC anschließen. „Die BUGLAS-Unternehmen tragen mit ihrem stetigen Netzausbau wirkungsvoll und nachhaltig zum Erreichen der Breitbandziele der Bundesregierung bei“, sagt der Verbandspräsident.

Je breiter die von Dobrindt vorgeschlagene Netzallianz aufgestellt sei, so Prautzsch weiter, desto wahrscheinlicher sei ihre Fokussierung auf den Infrastrukturwettbewerb. Denn genau dieser Infrastrukturwettbewerb sei der Garant dafür, dass der Breitbandausbau in Deutschland weiter vorankomme. „Einer sich auf wenige Großunternehmen konzentrierenden Industriepolitik, wie sie in den vergangenen Wochen mehrfach gefordert wurde, erteilen wir eine
klare Absage“, führt der BUGLAS-Präsident aus. „Es ist nicht ersichtlich und widerspricht auch allen ökonomischen Erkenntnissen, dass ein Oligopol weniger Großunternehmen innovativer und dynamischer wäre als ein Wettbewerb mit vielen kleineren Anbietern. Wir setzen weiter auf den konstruktiven Dialog mit der Bundesregierung und stehen für ein Engagement in einer Netzallianz Digitales Deutschland gerne zur Verfügung“, so Prautzsch abschließend
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Re: Dobrindt will in die Digitale Champions League

Beitragvon spokesman » 14.01.2014 17:28

ja da wird die Hutschnur mal wieder strapaziert, besonders weil der Zeitpunkt so treffen gewählt wurde. Vllt. greift die PM ein anderes Newsportal auf und macht einen vollständigen Artikel daraus, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Sehr ärgerlich sind zudem einige Textpassagen aus den PMs der Verbände, wenn der VATM seit 1998 knapp 60Mrd. allein in den Breitbandausbau investiert haben möchte frage ich mich wo seine gewaltigen Marktanteil sind. Hält man die WIK-Studie zu einem flächendeckenden Greenfield Glasfaserausbau gegenüber müsste mit erwartender Kostensteigerung wenigstens die Hälfte des Landes mit FTTH versorgt sein.

Wirtschaftsrat CDU e.V. hat geschrieben:Dennoch ist es so, dass vor allem in Flächenregionen der notwendige Ausbau für die Netzprovider nicht wirtschaftlich zu leisten ist. Hier muss geklärt werden, wer für die Infrastrukturinvestitionen verantwortlich ist.
genau für diese Antwort habt ihr den jetzigen Wirtschaftsminister doch gewählt oder nicht. Wenn ihr jetzt noch mal die Nase ins GG und TKG stecken würde könnte man sich die Frage schnell selbst beantworten.

Was ist jetzt eigentlich aus dem NGA-Forum geworden welches bei der BNetzA angesiedelt ist, da sitzt doch eigentlich auch jeder mit im Boot und berät:
BNetzA hat geschrieben:Vor diesem Hintergrund hat die Bundesnetzagentur Eckpunkte veröffentlicht, in der sie auch die Gründung eines NGA-Forums vorschlägt. Das Forum soll Themen frühzeitig aufgreifen, um den Breitbandausbau in Deutschland, der gewaltige Investitionen erfordert, voranzutreiben und Probleme der praktischen Umsetzung zu lösen.
"Wer nicht weiter weiß der bilde eine Netzallianz.."

Zudem sollte doch eigentlich die Enquete Kommission Internet und digitale Gesellschaft ständig weitergeführt werden oder zumindest ein ähnliches Gremium weite beraten. Ist das jetzt die Variante wieder ohne Verbraucherschützer oder allg. Stimmen aus der Gesellschaft?
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Re: Dobrindt will in die Digitale Champions League

Beitragvon bru62 » 14.01.2014 17:42

Ja, die Meinungen der Verbände geben genau das wieder, was in der PM steht:
geteilt.de hat geschrieben:"Die einen fordern weniger, die anderen mehr Regulierung. Einig ist man sich nur in der Forderung nach Geld vom Staat, was dieser wiederum nicht hat. Da wundert es nicht, wenn man in der Regel ohne konkretes Ergebnis auseinander geht."
Man kennt halt seine Pappenheimer. Und deshalb dürfen die Unternehmen nicht mit der Politik allein an den Tisch. Nicht nur, weil die Gefahr des Zerredens da ist (das wird auch nicht anders, wenn mehr Beteiligte dabei sind), sondern vor Allem, weil die reale Gefahr besteht, dass die Politik (wieder einmal) über den Tisch gezogen oder am Nasenring durch die Manege geführt wird. Leider hört man von der Opposition wenig. Wir sollten da mal nachfragen.

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Re: Dobrindt will in die Digitale Champions League

Beitragvon bru62 » 20.01.2014 17:16

Verkehrs- und digitale Infrastruktur-Minister Dobrindt hat auf der DLD-Konferenz in München eine Rede gehalten. Darüber berichtet am 20.01.2014 spiegel-online.de. Und die Redaktion ist erfreulich kritisch:
spiegel-online.de hat geschrieben:Über die bereits angekündigte Initiative Netzallianz digitales Deutschland hinaus - eine Art Koordinationsplattform für Marktteilnehmer und Regierung - hatte Dobrindt aber erneut keine konkreten Vorschläge anzubieten, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Bisherige Bundesregierungen, insbesondere unter Bundeskanzlerin Angela Merkel, haben eine lange Geschichte derartiger Ankündigungen, die stets weitgehend folgenlos blieben.

Auch der neue Telekom-Vorstandsvorsitzende Timotheus Höttges hat gesprochen. Er will "jeden Dollar, den wir haben, in die Infrastruktur investieren." Da werden sich die Aktionäre aber freuen. Aber er meint sicher jeden Dollar, der nach der jährlichen Ausschüttung übrig ist. Und auch nur den, der nicht in Investitionen auf fremden Märkten gebraucht wird. Skurril wird es, wenn er behauptet: "Niemand fordert Subventionen. Niemand will, dass die Regierung diese Infrastruktur bezahlt." Aha. Dann brauchen wir wohl gar keine Förderprogramme mehr? Dann baut die Telekom wohl ab sofort aus, ohne das unternehmerische Risiko vom Steuerzahler absichern zu lassen? Was Höttges wirklich will, wird vom Autor so beschrieben: "Wie zu erwarten, forderte er Deregulierung, allerdings ohne dabei allzu konkret zu werden." Für ein paar Versprechungen gibt es das sicher.

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Re: Dobrindt will in die Digitale Champions League

Beitragvon governet » 21.01.2014 20:15

bru62 hat geschrieben:Auch der neue Telekom-Vorstandsvorsitzende Timotheus Höttges hat gesprochen. Er will "jeden Dollar, den wir haben, in die Infrastruktur investieren.

Wenn er schon Dollar schreibt, dann weiß man doch gleich wo er Investieren will, denn schließlich haben wir in Deutschland immer noch den Euro.
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