Wenig überraschend hat sich die Bundesregierung in einer als Unterrichtung verbreiteten Stellungnahme zum Tätigkeitsbericht der BNetzA 2010/2011 selbst gelobt ("Der Breitbandausbau in Deutschland verläuft sehr positiv") und gegen eine Universaldienstregelung ausgesprochen (u. a.: "Die Bundesregierung hält – wie auch schon in der Stellungnahme zu dem Tätigkeitsbericht 2008/2009 ausgeführt – unabhängig hiervon einen Universaldienst im engeren Sinn derzeit nicht für zweckmäßig, da er bezüglich der aktuellen Problemlage nicht zu schnellen Lösungen führen kann, sondern bereits existierende Lösungsansätze ebenso wie positive Marktentwicklungen konterkarieren könnte."). Vielmehr verweist man die Bevölkerung auf Mobilfunklösungen ("Der Mobilfunk leistet einen erheblichen Beitrag zur Grundversorgung mit Breitband und wird auch für den Ausbau von Hochleistungsnetzen bedeutsam sein.").
Damit wird klar, wohin der Zug fährt: Schnelles und zukunftsfähiges Netz da, wo es sich für die Wirtschaft lohnt. Eingeschränktes Netz für den Rest. So sieht die Strategie der Bundesregierung aus.
Gruß


