Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat einen neuen Bericht zur Breitbandversorgung herausgegeben. Die gesamten Zahlen sind im Original hier einsehbar (englisch oder französisch). In Deutschland wurde das Thema offenbar von den Medien noch nicht aufgegriffen. Die Schweiz ist da wieder einmal Vorreiter. Die Thurgauer Zeitung zum Beispiel hat die wichtigsten Zahlen zusammengefasst.
Gerade die Zahlen für die Schweiz sind m.E. ein Schlag ins Gesicht derer, die immer wieder geringschätzig auf den dort existierenden Universaldienst herabblicken. Während Deutschland (trotz nicht unerheblicher Zuwächse) bei der Penetration nach wie vor Mittelmaß (Platz 14 von 30) ist, stieg die Schweiz auf den vierten Rang auf. Besser schneiden nur Dänemark, die Niederlande und Norwegen ab.
Hier sind die Zahlen für die Penetration (Anschlüsse pro 100 Einwohner, unterteilt nach Zugangstechnologie) mit zugehörigen Diagramm abrufbar (Excel-Tabelle). Die OECD definiert übrigens alle Anschlüsse > 256 kb/s im Downlink als Breitband.
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