... und, so sollte man meinen, auch nicht anderswo in ländlichen Regionen. Das WIMAX-Sterben geht langsam, aber unerbittlich weiter: Das Onlineportal teltarif.de berichtet über ein "trauriges Kapitel", wie es ein Sprecher des Thüringer Wirtschaftsministeriums dem MDR gegenüber genannt hat. Das Heidelberger Unternehmen Deutsche Breitband Dienste (DBD) wolle sich fortan nur noch dem Betrieb in Städten wie Berlin, Dresden oder Magdeburg widmen. Rechtlich wäre die Firma, wie auch die anderen Lizenznehmer Clearwire und Inquam, verpflichtet, bis zum Jahresende mindestens 15 Prozent der Gemeinden zu versorgen. Das dies tatsächlich passiert, glaubt inzwischen niemand mehr. Der Bundesnetzagentur fehlen offenbar die Mittel, dies durchzusetzen. "Wir sprechen zunächst mit jedem Unternehmen, dann sehen wir weiter. ... Da die Unternehmen Geld für die Lizenzen gezahlt haben, sind wir fest davon ausgegangen, dass auch investiert wird", wird BNetzA-Sprecher Boll zitiert.
So geht es, wenn man alles dem Markt überlässt.
Gruß



