wenn DSL6000 auf 3000 dann auch DSL16000 auf 8000?

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wenn DSL6000 auf 3000 dann auch DSL16000 auf 8000?

Beitragvon Fabio » 22.12.2006 14:02

EDIT: Thema wurde HIER ausgegliedert.

vielen vielen Danke,
wie macht man denn sowas???
Naja eine Frage habe ich noch:
Ich habe DSL6000 gemeldet, aber mit Rückfall auf 3000.
Was passiert, wenn ich mir eine 16000 melde....sinds dann auch nur 3000 oder sogar 8000?
Meine FritzBox sagt:
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        Empfangsrichtung     Senderichtung
Leitungskapazität    kBit/s    8012    1104
ATM-Datenrate    kBit/s    3456    448
Nutz-Datenrate    kBit/s    3130    406
Latenzpfad       interleaved    interleaved
Latenz    ms    16    16
Frame Coding Rate    kBit/s    32    32
FEC Coding Rate    kBit/s    256    32
Trellis Coding Rate    kBit/s    388    68
Aushandlung       fixed    fixed
           
Signal/Rauschtoleranz    dB    23    21
Leitungsdämpfung    dB    28    16
Status       4ebc    6

Leitungskapazität kBit/s 8012 1104
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Beitragvon fruli » 22.12.2006 14:19

Hi,

die T-Com schaltet ratenadaptives T-DSL-16000/ADSL2+ bisher nur bei T-DSL-6000-Vollprodukt-Verfügbarkeit - und diese ergibt sich allein aufgrund der in der Kontes-Orka-Leitungsdatenbank eingetragengen Leitungslänge/Dicke deiner Anschlussleitung (daraus wird ein rechnerischer Dämpfungswert bestimmt, der für T-DSL-6000/16000 max. 18,0db betragen darf). Ausnahmen werden prinzipiell bei der T-Com nicht gemacht, auch wenn man sich auf die Hinterbeine stellt - nicht mal für Geschäftskunden.

Welche Bandbreite in der Praxis laufen würde (die Angaben der FBF zeigen, dass bei dir mir grosser Wahrscheinlichkeit >10MBit@ADSL2+ rausspringen würden), spielt für die T-Com keine Rolle bzgl. der Frage, ob sie T-DSL-16000 schaltet oder nicht.

Es gibt Gerüchte, dass ab Anfang nächsten Jahres die T-Com eventuell ratenadaptives ADSL2+ auch für Kunden schaltet, die heute nur T-DSL-3000 bekommen können.

Anbieter, die keine T-Com-DSLAMs für die DSL-Schaltung einsetzen, schalten alle Bandbreiten ratenadaptiv.

Alice wäre eine Möglichkeit - allerdings schalten sie ihre Telefonie mittels NGN/VoIP.

So long.
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Beitragvon Fabio » 22.12.2006 17:36

naja ich bin mir 1und1 eigentlich sehr zufrieden!
ich rufe mal bei der Hotline an, und frag nach, was die machen können:)
Sonst noch ein guten Tipp?
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Beitragvon fruli » 22.12.2006 17:48

Hi,

Fabio hat geschrieben:naja ich bin mir 1und1 eigentlich sehr zufrieden!
ich rufe mal bei der Hotline an, und frag nach, was die machen können:)
Sonst noch ein guten Tipp?


Die könnten dich vom T-Com-Resale-Port auf einen Telefonica-Linesharing-Port mit ratenadaptiver ADSL2+-Schaltung umklemmen, falls O2-DSL bei dir verfügbar ist (== Telefonica hat deinen Anschlussbereich erschlossen) - das werden sie aber eher nicht tun (nur Neukunden und Bestandskunden, die von niedrigen Bandbreiten neu zu 3DSL wechseln)

Wenn kein O2-DSL verfügbar ist, können sie nichts tun, weil dein Anschluss dann nur über einen T-Com-Port geschaltet werden kann und die T-Com hat das o.a. eiserne Schaltregime wobei die Reseller nicht den geringsten Einfluss haben (zumindest solange das regulierte T-Com-Bitstream noch nicht zur Verfügung steht)

So long.
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Beitragvon ARN1 » 22.12.2006 17:57

Weil du das gerade ansprichst fruli, was hat es mit diesem T-Com-BitStream auf sich, vielleicht kannst du mir da mal nen Link zu Informationen geben?

MfG HyperX
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Beitragvon essig » 22.12.2006 18:04

um hier beim thema bleiben zu können, hilft dir ja vielleicht auch DIESES thema zum bitstromzugang weiter.
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Beitragvon mabe » 22.12.2006 18:24

Wie sieht das denn bei 1&1 aus. Wenn ich jetzt 3DSL bestelle und o2 verfügbar ist (ist es) kann ich dann als Neukunde darauf hoffen an Telefonica angeklemmt zu werden?

Wenn ich weis dass das geht wäre das ein klarer Wechselgrund. Allerdings würde ich warten bis dieses 77er IP Adressenproblem gelößt ist :roll:
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Beitragvon gerryst » 23.12.2006 12:54

mabe hat geschrieben:Wie sieht das denn bei 1&1 aus. Wenn ich jetzt 3DSL bestelle und o2 verfügbar ist (ist es) kann ich dann als Neukunde darauf hoffen an Telefonica angeklemmt zu werden?


Nein weil 1&1 ein Telekom Reseller ist.
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Beitragvon Andreas Wilke » 23.12.2006 13:16

1&1 ist hauptsächlich Telefonica Reseller bei 3DSL und erst danach Telekom Reseller.
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Beitragvon mabe » 23.12.2006 13:25

Solange das Routing noch nicht stimmt (77IP und 89er IP) werde ich keinen Wechsel wagen. Dieses Maxdomezeug brauche ich auch nicht wirklich. Allerdings sind 29,90 für Flat und DSL 10.000 ein super Preis. Das ist einiges weniger als ich jetzt zahle mit DSL 2000.

Hauptsächlich geht es mir halt um Bandbreite aber auch Service. In Sachen Service ist eher T-Com weit vorne mit echten T-DSL, ich habe nämlich keine Lust auf solche Aktionen dass der DSL Anschluss streikt und sich Tage lang nichts tut.

Na mal abwarten eventuell kommt ja eine Dämpfungsanpassung bei T-Com. ADSL2+ wäre da der richtige Anfang aber dann bitte voll und nicht begrenzt.
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Beitragvon Fabio » 23.12.2006 14:31

ich finde auch, dass das ein ganz großes Manko im DSL-Markt ist...alle sollen sie die gleichen Voraussetzungen und Möglichkeiten haben.
Mein Nachbar hat DSL 16000 und ich gerade mal 3000
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Beitragvon mabe » 23.12.2006 15:32

Fabio hat geschrieben:Mein Nachbar hat DSL 16000 und ich gerade mal 3000

Das ist halt der Nachteil an der Dämpfungsbehafteten Schaltung. Irgendwo ist die Grenze, die ist mehr oder weniger Unsinnig.

Zwischen 17,99dB und 18,01dB ist man schon an der Grenze angekommen. 17,99dB würde DSL 16.000 bedeuten 18,01dB aktuell (wenn man nach Liste geht) DSL 3.000 das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Das man nach "oben" begrenzt ist dagen relativ normal. Über 55dB was zu schalten ist halt ein Problem womit nicht nur T-Com kämpft, nicht umsonst hat Arcor die Grenzen stark angepasst im oberen Bereich >55dB.

Selbst Telefonica (über Alice) die für fast jeden Spass zu haben sind schalten da zwar aber es kann schief gehen. Ich kenne hier einige Leute die es probiert haben und direkt gemerkt haben das Trotz ADSL2+ nichts mehr ankam. Hier ist eine Grenze Sinnvoll, ist ja auch für den Kunden recht ärgerlich wenn er Anbieter a kündigt b aufschaltet und es geht nichts mehr.

Was Dämpfungsgrenzen bei ADSL2+ angeht, die kann man wegfallen lassen, Modem und DSLAM machen die Geschwindigkeit unter sich aus. Dass das funtkioniert zeigen Telefonica, Alice und Arcor ja. Arcor mit dem "Nachteil" das die auch begrenzen aber nicht so massiv. Bei mir wäre aktuell 6.000 drin mit ADSL2+.Erfolgreich getestet 10 Mbit/s, ohne Probleme.

Naja ich denke das DSL 3.000 so wie es jetzt ist keinen großen Erfolg bringt. Ich würde aktuell das selbe wie ein DSL 6.000 Anschluss zahlen, bekomme aber nur 3.000. Dazu weniger Upstream. Will ich mehr so muss ich drauf zahlen (warum eigentlich? Ich bin doch schon mehr oder weniger bestraft das ich nur 3.000 bekomme).

Ich komme also mit einem DSL 3.000 Anschluss mit größeren Upstream wie bei 6.000 teurer als ein 6.000er. Das ist das was für mich immer noch unverständlich ist, da hat einer in meinen Augen nich "nachgedacht". Naja bei mir geht aktuell eh kein größerer Upstream mit 0,71dB zuviel. Soll mir auch egal sein, ich beobachte das mal weiter.
Zuletzt geändert von mabe am 23.12.2006 15:53, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Fabio » 23.12.2006 15:38

irgendwie ist das sehr lächerlich..naja die paar dB machen soviel aus...
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Beitragvon fruli » 24.12.2006 01:19

Hi,

mabe hat geschrieben:Wie sieht das denn bei 1&1 aus. Wenn ich jetzt 3DSL bestelle und o2 verfügbar ist (ist es) kann ich dann als Neukunde darauf hoffen an Telefonica angeklemmt zu werden?

Du darfst schon darauf hoffen - es wäre ziemlich wahrscheinlich; aber eine Garantie gibt es dafür nicht.

Frag mal bei 1&1 nach und versuche, das 3DSL mit dem Vorbehalt zu beauftragen, dass du auf einen Telefonica-Port geschaltet wirst.

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Beitragvon gerryst » 24.12.2006 09:52

Andreas Wilke hat geschrieben:1&1 ist hauptsächlich Telefonica Reseller bei 3DSL und erst danach Telekom Reseller.


Anscheinend verzerrt es die Wahrnehmung wenn man auf dem platten Land wohnt. Mangels Telefonica Verfügbarkeit wird 1&1 hier über T-Com geschaltet.
Wieder was g'lernt...
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