TKG-Änderungsgesetz 2026

Neuigkeiten zum Thema Telekommunikation und Breitband

TKG-Änderungsgesetz 2026

Beitragvon Dino75195 » 04.03.2026 21:50

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des TKG und zur Verbesserung der telekommunikationsrechtlichen Rahmenbedingungen für den TK-Netzausbau
TKG-Änderungsgesetz 2026
https://bmds.bund.de/service/gesetzgebu ... esetz-2026

TKG-Änderungsgesetz 2026 – sinnvoll, aber löst das Grundproblem des Glasfaserausbaus nicht

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung arbeitet derzeit an einer Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG). Ziel des sogenannten TKG-Änderungsgesetzes 2026 ist es, den Ausbau von Glasfaser- und Mobilfunknetzen in Deutschland weiter zu beschleunigen und an neue europäische Vorgaben anzupassen. Länder und Verbände können derzeit Stellungnahmen zu dem Referentenentwurf abgeben.

Die vorgesehenen Änderungen betreffen vor allem organisatorische und regulatorische Rahmenbedingungen des Netzausbaus. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Vereinfachung und Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Bauvorhaben für Telekommunikationsnetze sollen schneller genehmigt werden können, unter anderem durch vereinfachte Verwaltungsverfahren und eine stärkere Digitalisierung der Genehmigungsprozesse.

Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Mitnutzung vorhandener Infrastruktur. Netzbetreiber sollen vorhandene Leitungswege, Leerrohre oder andere Infrastruktur besser gemeinsam nutzen können. Dadurch sollen Ausbaukosten reduziert und Bauarbeiten effizienter organisiert werden.

Darüber hinaus enthält der Entwurf Anpassungen bei gebäudeinternen Netzinfrastrukturen. Ziel ist es, den Zugang zu Hausverkabelungen zu erleichtern und parallele Infrastrukturen innerhalb von Gebäuden zu vermeiden. Gerade bei Mehrfamilienhäusern kann dies ein wichtiger Faktor sein, um Glasfaseranschlüsse tatsächlich bis in die Wohnungen zu bringen.

Insgesamt verfolgt das Gesetz also ein nachvollziehbares Ziel. Genehmigungsverfahren sollen schneller werden, vorhandene Infrastruktur soll effizienter genutzt werden und organisatorische Hürden beim Ausbau sollen reduziert werden. Diese Maßnahmen können tatsächlich dazu beitragen, einzelne Ausbauprojekte schneller umzusetzen.

Trotzdem löst dieses Gesetz das zentrale strukturelle Problem des Glasfaserausbaus in Deutschland nicht.

Der entscheidende Punkt ist, dass das Gesetz vor allem technische und organisatorische Details verbessert, nicht aber die grundlegende Struktur des Ausbaus verändert. Der Glasfaserausbau in Deutschland bleibt weiterhin überwiegend marktgetrieben organisiert. Telekommunikationsunternehmen entscheiden eigenständig, wo sie investieren. Der Staat greift nur dort ein, wo sich ein Ausbau wirtschaftlich nicht lohnt und Förderprogramme notwendig werden.

Dieses Modell führt seit Jahren zu einer fragmentierten Ausbauentwicklung. In wirtschaftlich attraktiven Regionen kommt es teilweise zu parallelen Ausbaumaßnahmen verschiedener Anbieter, während andere Gebiete lange auf eine Erschließung warten müssen. Gleichzeitig wird ein erheblicher Teil der organisatorischen Verantwortung auf Kommunen übertragen, die komplexe Förderverfahren durchführen und Ausbauprojekte koordinieren müssen.

Ein weiteres zentrales Problem wird ebenfalls nicht adressiert. In Deutschland existiert weiterhin keine verbindliche Strategie für die Migration vom Kupfernetz zur Glasfaserinfrastruktur. Das bestehende Kupfernetz bleibt ohne klare Abschaltperspektive weiterhin verfügbar. Dadurch fehlt ein struktureller Anreiz für einen konsequenten Infrastrukturwechsel. Ein langfristiger Parallelbetrieb von Kupfer- und Glasfasernetzen bindet Ressourcen, verursacht doppelte Betriebskosten und verzögert Investitionen in bislang unterversorgte Gebiete.

Hinzu kommt ein weiteres Problem, das derzeit zunehmend sichtbar wird. Selbst dort, wo Glasfaser bereits verfügbar ist, wird sie nicht immer genutzt. Studien zeigen, dass ein erheblicher Teil der vorhandenen Glasfaseranschlüsse nicht aktiviert wird. Viele Haushalte bleiben bei bestehenden DSL- oder Kabelanschlüssen, weil diese aktuell als ausreichend wahrgenommen werden oder organisatorische Hürden beim Wechsel bestehen.

Auch für dieses Problem enthält das Gesetz keine konkreten Lösungsansätze. Weder migrationsfördernde Preisstrukturen noch klare regulatorische Abschaltperspektiven für das Kupfernetz sind Bestandteil des Entwurfs.

Damit bleibt das grundlegende Strukturproblem des Glasfaserausbaus bestehen. Der Ausbau wird zwar organisatorisch erleichtert, aber der eigentliche Infrastrukturwechsel wird weiterhin nicht aktiv gesteuert. Ohne verbindliche Migrationsstrategien, klar definierte Abschaltperspektiven für das Kupfernetz und eine stärkere infrastrukturelle Koordination wird es schwierig bleiben, die europäischen Gigabitziele tatsächlich zu erreichen.

Das TKG-Änderungsgesetz 2026 ist daher ein sinnvoller Schritt zur Verbesserung einzelner Rahmenbedingungen. Es verändert jedoch nicht die grundlegende Struktur des deutschen Glasfaserausbaus. Die zentrale Herausforderung bleibt weiterhin ungelöst: Der Übergang von der bestehenden Kupferinfrastruktur zu einer flächendeckenden Glasfaserinfrastruktur wird bislang nicht als koordinierter Infrastrukturwechsel organisiert, sondern überwiegend dem Markt überlassen.

Quellen

Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung
TKG-Änderungsgesetz 2026 – Gesetzgebungsverfahren
https://bmds.bund.de/service/gesetzgebu ... esetz-2026

BMDS
Eckpunkte für ein Gesetz zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes
https://bmds.bund.de/fileadmin/BMDS/Dok ... assung.pdf

BMDS
Referentenentwurf TKG-Änderungsgesetz 2026
https://bmds.bund.de/fileadmin/BMDS/Dok ... z_2026.pdf

BMDS
Eckpunkte zur Kupfer-Glas-Migration
https://bmds.bund.de/fileadmin/BMDS/Dok ... V03-BF.pdf
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Re: TKG-Änderungsgesetz 2026

Beitragvon Dino75195 » 04.03.2026 22:16

ganz schön was los, da wäre es echt auch sinnvoll, wenn man auch eine Stellungnahme einreichen würde...
Wie wäre folgende Stellungnahme?
Stellungnahme im Rahmen der Konsultation zum Referentenentwurf des TKG-Änderungsgesetzes 2026

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes und zur Verbesserung der telekommunikationsrechtlichen Rahmenbedingungen für den TK-Netzausbau (TKG-Änderungsgesetz 2026)

Kurzfassung der Stellungnahme

Der vorliegende Gesetzentwurf enthält sinnvolle Maßnahmen zur Beschleunigung einzelner Genehmigungs- und Ausbauprozesse. Die vorgesehenen Änderungen betreffen jedoch überwiegend organisatorische und verfahrensrechtliche Aspekte des Netzausbaus. Die grundlegende Struktur des deutschen Glasfaserausbaus bleibt unverändert und weiterhin stark marktgetrieben organisiert. Eine klare Strategie für die Migration vom bestehenden Kupfernetz zur Glasfaserinfrastruktur fehlt weiterhin. Ohne verbindliche Abschaltperspektiven und eine stärkere infrastrukturelle Koordination wird der notwendige Infrastrukturwechsel deutlich langsamer erfolgen als politisch angestrebt. Unter den derzeitigen regulatorischen Rahmenbedingungen ist eine flächendeckende Glasfaserabdeckung weder bis 2030 noch bis 2035 realistisch erreichbar.

Digitale Netzinfrastruktur ist heute ein grundlegender Standortfaktor für Wirtschaft, Bildung, Verwaltung und gesellschaftliche Teilhabe. Leistungsfähige Glasfasernetze bilden die technische Grundlage für Digitalisierung, Innovation und langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Der Übergang von Kupfernetzen zu Glasfaser ist daher kein reines Technologie-Upgrade, sondern ein infrastruktureller Transformationsprozess vergleichbar mit dem Ausbau von Verkehrs- oder Energienetzen.

Mein Name ist Robert M., ich komme aus der Nähe von München und engagiere mich deutschlandweit für den Breitbandausbau über die Initiative gegen digitale Spaltung – geteilt.de.

geteilt.de ist eine bundesweite, unabhängige und werbefreie Initiative gegen digitale Spaltung und setzt sich seit über 20 Jahren für einen flächendeckenden, leistungsfähigen und bezahlbaren Breitbandausbau in Deutschland ein. Ziel ist digitale Teilhabe für alle Menschen – unabhängig vom Wohnort, Einkommen oder Anbieterinteressen.

Seit zwei Jahrzehnten weisen wir darauf hin, dass ein überwiegend wettbewerbsgetriebener und unkoordinierter Breitbandausbau ohne klare staatliche Zielvorgaben zu strukturellen Fehlentwicklungen führt. Die heutige Situation bestätigt diese Einschätzung in weiten Teilen.

Der Referentenentwurf für das TKG-Änderungsgesetz 2026 enthält mehrere Maßnahmen, die grundsätzlich geeignet sind, einzelne Ausbauhemmnisse zu reduzieren. Dazu gehören insbesondere Vereinfachungen bei Genehmigungsverfahren, eine stärkere Mitnutzung vorhandener Infrastruktur sowie Anpassungen bei gebäudeinternen Netzinfrastrukturen. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, Ausbauprojekte effizienter umzusetzen und bürokratische Hürden zu reduzieren.

Diese Änderungen sind sinnvoll und können einzelne Prozesse im Netzausbau verbessern. Sie lösen jedoch nicht das zentrale strukturelle Problem des Glasfaserausbaus in Deutschland.

Der Gesetzentwurf konzentriert sich überwiegend auf organisatorische und verfahrensrechtliche Fragen des Ausbaus. Die grundlegende Struktur des deutschen Ausbaupfades bleibt hingegen unverändert. Der Ausbau digitaler Infrastrukturen wird weiterhin weitgehend über einzelwirtschaftliche Investitionsentscheidungen der Telekommunikationsunternehmen organisiert.

Dieses Modell führt seit vielen Jahren zu einer fragmentierten Ausbauentwicklung. Investitionen konzentrieren sich naturgemäß auf wirtschaftlich besonders attraktive Regionen. In Ballungsräumen kommt es teilweise zu parallelen Ausbauprojekten verschiedener Anbieter, während andere Gebiete über Jahre auf eine Glasfasererschließung warten müssen.

Gleichzeitig wird ein erheblicher Teil der organisatorischen Verantwortung für geförderte Ausbauprojekte auf die kommunale Ebene verlagert. Viele kleinere, mittlere und auch größere Gemeinden stehen dadurch vor erheblichen organisatorischen und administrativen Herausforderungen. Besonders betroffen sind ländlich geprägte Gemeinden mit zahlreichen Ortsteilen, aber auch größere Gemeinden und Kommunen im Umland von Ballungsräumen, beispielsweise im Einzugsgebiet von München.

Ein infrastruktureller Generationswechsel von nationaler Bedeutung wird damit faktisch auf kommunale Verwaltungsstrukturen übertragen.

Ein weiteres zentrales Problem bleibt im Gesetzentwurf vollständig ungelöst. Es existiert weiterhin keine klare regulatorische Strategie für die Migration vom bestehenden Kupfernetz zur Glasfaserinfrastruktur.

Solange Kupferanschlüsse ohne verbindliche Abschaltperspektive dauerhaft weiterbetrieben werden können, fehlt ein struktureller Anreiz für einen konsequenten Infrastrukturwechsel. Für viele Haushalte und Unternehmen besteht kein unmittelbarer Handlungsdruck, auf Glasfaser umzusteigen, solange bestehende Anschlüsse weiterhin verfügbar sind.

Der langfristige Parallelbetrieb von Kupfer- und Glasfasernetzen führt zu ineffizienter Kapitalbindung, steigenden Betriebskosten und einer strukturellen Verzögerung der Migration. Investitionsmittel werden weiterhin für den Betrieb und die Instandhaltung veralteter Infrastrukturen gebunden, anstatt konsequent in den Ausbau zukunftsfähiger Netze zu fließen.

Hinzu kommt ein weiteres Problem, das in den letzten Jahren zunehmend sichtbar wird. Selbst dort, wo Glasfaseranschlüsse technisch verfügbar sind, werden sie nicht immer aktiviert. Untersuchungen zeigen, dass ein erheblicher Anteil vorhandener Glasfaseranschlüsse ungenutzt bleibt. Viele Haushalte bleiben bei bestehenden DSL- oder Kabelanschlüssen, weil diese kurzfristig als ausreichend wahrgenommen werden oder organisatorische Hürden beim Anbieterwechsel bestehen. Ohne klare migrationsfördernde Rahmenbedingungen bleibt die tatsächliche Nutzung der neuen Infrastruktur deutlich hinter den technischen Möglichkeiten zurück.

Internationale Vergleiche zeigen deutlich, dass andere europäische Länder diesen Infrastrukturwechsel wesentlich schneller umsetzen. Staaten wie Spanien, Frankreich oder Schweden behandeln Glasfaser als strategische Infrastruktur und verfolgen klar definierte nationale Ausbau- und Migrationsstrategien. Der Ausbau wird dort stärker koordiniert und durch klare regulatorische Leitplanken begleitet. In Deutschland wird der Infrastrukturwechsel dagegen weiterhin weitgehend dem Markt überlassen, was zu einer fragmentierten Ausbauentwicklung und einem langjährigen Parallelbetrieb alter und neuer Netze führt.

Unter den derzeitigen regulatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen ist eine flächendeckende Glasfaserabdeckung weder bis 2030 noch bis 2035 realistisch erreichbar. Der Ausbau erfolgt weiterhin fragmentiert, punktuell und ohne verbindliche Migrationsstrategie. Parallelstrukturen binden Ressourcen, während unterversorgte Gebiete nur schrittweise erschlossen werden.

Der vorliegende Gesetzentwurf verbessert einzelne regulatorische Rahmenbedingungen und kann dazu beitragen, Ausbauprojekte effizienter umzusetzen. Er verändert jedoch nicht die strukturellen Rahmenbedingungen, die den Glasfaserausbau in Deutschland seit Jahren prägen.

Ohne verbindliche Migrationsstrategien, klare Abschaltperspektiven für Kupfernetze und eine stärkere infrastrukturelle Koordination wird Deutschland seine langfristigen Gigabitziele nur schwer erreichen können. Das TKG-Änderungsgesetz 2026 adressiert daher wichtige Detailfragen des Netzausbaus, lässt jedoch die grundlegenden strukturellen Herausforderungen des Infrastrukturwechsels weitgehend unberührt.

Schlussfolgerung

Ohne verbindliche Abschaltperspektiven, flächendeckende Zieldefinition und strukturelle Koordination besteht die reale Gefahr einer dauerhaften digitalen Spaltung.

geteilt.de fordert eine substanzielle Weiterentwicklung des regulatorischen Rahmens im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sowie der langfristigen Zukunftsfähigkeit Deutschlands.
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Re: TKG-Änderungsgesetz 2026

Beitragvon Dino75195 » 05.03.2026 19:50

hab noch ein wenig dran gefeilt, habs ähnlich aufgebaut wie die Stellungnahme von geteilt.de zur Kupfer-Glas-Migration

geteilt.de – Initiative gegen digitale Spaltung



Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG-Änderungsgesetz 2026)
Einreichung im Rahmen der Konsultation des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung


Mein Name ist Robert M., ich komme aus der Nähe von München und engagiere mich deutschlandweit für den Breitbandausbau über die Initiative gegen digitale Spaltung – geteilt.de.
geteilt.de ist eine bundesweite, unabhängige und werbefreie Initiative gegen digitale Spaltung und setzt sich seit über 20 Jahren für einen flächendeckenden, leistungsfähigen und bezahlbaren Breitbandausbau in Deutschland ein. Ziel ist digitale Teilhabe für alle Menschen – unabhängig vom Wohnort, Einkommen oder Anbieterinteressen.
Seit zwei Jahrzehnten weisen wir darauf hin, dass ein überwiegend wettbewerbsgetriebener und unkoordinierter Breitbandausbau ohne klare staatliche Zielvorgaben zu strukturellen Fehlentwicklungen führt. Die heutige Situation bestätigt diese Einschätzung in weiten Teilen.


Kurzfassung der zentralen Ergebnisse und Empfehlungen
Kupfer ist eine auslaufende Übergangstechnologie. Glasfaser ist die einzige dauerhaft skalierbare Zielinfrastruktur.
Ein dauerhafter Parallelbetrieb von Kupfer- und Glasfasernetzen ist volkswirtschaftlich ineffizient, da zwei Infrastrukturen gleichzeitig betrieben werden müssen.
Der Glasfaserausbau wird durch strukturelle Faktoren wie FTTC-Zwischenlösungen, migrationshemmende Preisstrukturen und fragmentierte Ausbauprozesse verlangsamt.
Der Übergang zu Glasfaser ist nicht allein eine Marktfrage, sondern eine langfristige infrastrukturelle Transformationsaufgabe.
Unter den derzeitigen regulatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen wird Deutschland weder bis 2030 noch bis 2035 eine flächendeckende Glasfaserabdeckung erreichen.

Abschnitt 1 Warum die Glasfaser-Migration eine infrastrukturelle Schlüsselentscheidung ist
Der Übergang von kupferbasierten Netzen zu Glasfaserinfrastrukturen ist eines der größten Infrastrukturprojekte der kommenden Jahrzehnte.
Internetverbindungen sind heute eine grundlegende Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung, digitale Verwaltung, Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und moderne Arbeitsformen. Leistungsfähige und zuverlässige Netzinfrastrukturen sind daher vergleichbar mit anderen grundlegenden Infrastrukturen wie Energie-, Verkehrs- oder Wasserversorgung.
Glasfaser bietet gegenüber kupferbasierten Technologien erhebliche strukturelle Vorteile. Sie ermöglicht deutlich höhere Bandbreiten, symmetrische Datenübertragung, geringere Latenzzeiten sowie eine langfristige technische Skalierbarkeit.
Kupferbasierte Technologien stoßen hingegen physikalisch an ihre Grenzen. Bandbreiten sind stark von Leitungslängen abhängig und erfordern zunehmende Signalverarbeitung sowie zusätzliche aktive Netztechnik.
Der Übergang zu Glasfaser ist daher kein optionales Technologie-Upgrade, sondern ein grundlegender Infrastrukturwechsel.

Abschnitt 2 Historische Entwicklung des deutschen Ausbaupfades
Ein häufig diskutierter struktureller Faktor des deutschen Ausbaupfades ist die frühe Fokussierung auf kupferbasierte Zwischenlösungen wie FTTC und Vectoring.
Diese Technologien ermöglichten zwar kurzfristig höhere Bandbreiten, verlängerten jedoch gleichzeitig die wirtschaftliche Nutzungsdauer der bestehenden Kupfernetzinfrastruktur.
Dadurch entstand eine infrastrukturelle Pfadabhängigkeit, die den Übergang zu vollständig glasfaserbasierten Netzen in vielen Regionen verlangsamt hat.
Hinzu kommt, dass in Deutschland die Netz- und Diensteebene historisch nicht konsequent voneinander getrennt wurden. Vertikal integrierte Marktstrukturen können dazu führen, dass Investitionsentscheidungen stärker an kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen einzelner Unternehmen orientiert sind als an langfristigen infrastrukturellen Zielsetzungen.

Abschnitt 3 Fragmentierung der Ausbauorganisation
Der deutsche Glasfaserausbau ist heute durch eine hohe Fragmentierung geprägt.
Eigenwirtschaftliche Ausbauentscheidungen erfolgen überwiegend dort, wo kurzfristig wirtschaftlich attraktive Rahmenbedingungen bestehen. Gleichzeitig wird ein erheblicher Teil der organisatorischen Verantwortung für geförderte Ausbauprojekte auf die kommunale Ebene verlagert.
Viele kleine und auch größere Gemeinden müssen komplexe Förderverfahren organisieren und Ausbauprojekte koordinieren. Ein infrastruktureller Generationswechsel von nationaler Bedeutung wird damit faktisch auf kommunale Verwaltungsstrukturen übertragen.
Dies führt häufig zu unterschiedlichen Planungsständen benachbarter Regionen, fehlender überregionaler Koordination sowie zeitlichen Verzögerungen.

Abschnitt 4 Preisstruktur und migrationsfördernde Instrumente
Der Glasfaserausbau leidet nicht nur unter strukturellen Defiziten, sondern auch unter migrationshemmenden Preisstrukturen.
Solange kupferbasierte Anschlüsse günstiger angeboten werden als Glasfaserprodukte, bleibt der Anreiz zum Wechsel begrenzt. Glasfaser wird vielfach als Premiumprodukt wahrgenommen, nicht als neue Basisinfrastruktur.
Der höhere Preis von Glasfaseranschlüssen führt dazu, dass viele Haushalte trotz technischer Verfügbarkeit keinen Vertrag abschließen.
Solange Kupferanschlüsse ohne klare Abschaltperspektive dauerhaft verfügbar bleiben, fehlt für viele Haushalte ein unmittelbarer Wechselanreiz.
Ein langfristig erfolgreicher Infrastrukturwechsel erfordert daher migrationsfördernde Preisstrukturen sowie zumindest einen niedrigschwelligen Einstiegstarif auf dem Preisniveau vergleichbarer DSL-Angebote.

Abschnitt 5 Fehlende Strategie für die Kupfer-Glas-Migration
Die folgenden Ausführungen beziehen sich primär auf das klassische Telekommunikations-Kupferzugangsnetz auf Basis von DSL- und VDSL-Technologien.
Ein strukturelles Problem des deutschen Ausbaupfades besteht in der weiterhin weit verbreiteten Nutzung von FTTC-Netzen. Diese Architektur bringt Glasfaser lediglich bis zum Straßenverteiler, während die letzte Strecke weiterhin über Kupferleitungen realisiert wird.
FTTC wurde ursprünglich als Übergangstechnologie konzipiert, um kurzfristig höhere Bandbreiten bereitzustellen, bis ein vollständiger Glasfaserausbau erfolgen kann.
In der Praxis führt diese Zwischenlösung jedoch dazu, dass das bestehende Kupfernetz weiterhin über einen längeren Zeitraum genutzt wird. Bandbreiten von etwa 100 bis 250 Mbit/s werden von vielen Haushalten als ausreichend wahrgenommen. Dadurch sinkt der kurzfristige Wechselanreiz zu Glasfaseranschlüssen.
Ein weiterer struktureller Effekt besteht im sogenannten Lock-in-Effekt bestehender Kupfernetzinfrastrukturen. Bereits getätigte Investitionen verlängern die wirtschaftliche Nutzungsdauer der bestehenden Infrastruktur und reduzieren gleichzeitig den Investitionsdruck für einen vollständigen Glasfaserausbau.

Abschnitt 6 Nutzung vorhandener Glasfaseranschlüsse und Take-Up-Quote
Ein zentrales Thema beim Glasfaserausbau ist die sogenannte Take-Up-Quote, also der Anteil der Haushalte, die einen vorhandenen Glasfaseranschluss tatsächlich aktiv nutzen.
In vielen Ausbaugebieten erfolgt die Nutzung zunächst schrittweise. Viele Haushalte behalten bestehende DSL- oder Kabelanschlüsse, wenn diese als ausreichend wahrgenommen werden oder ein Anbieterwechsel vermieden werden soll.
Auch organisatorische Aspekte, Preisstrukturen oder Unsicherheiten während Ausbau- und Anschlussphase können die Aktivierung verzögern.
Solange bestehende Kupferinfrastrukturen weiterhin parallel betrieben werden, fehlt häufig ein unmittelbarer Wechselanreiz, wodurch die Migration in vielen Gebieten langsamer erfolgt als der infrastrukturelle Ausbau.

Abschnitt 7 Energieeffizienz der Netzinfrastruktur
Neben technischen Leistungsparametern spielt auch die Energieeffizienz der Netzinfrastruktur eine zunehmende Rolle.
Kupferbasierte Zugangstechnologien erfordern eine Vielzahl aktiver Netzkomponenten im Zugangsnetz, beispielsweise DSLAM-Systeme in Multifunktionsgehäusen entlang der Straßeninfrastruktur. Diese Systeme müssen dauerhaft mit Strom versorgt werden und verursachen einen vergleichsweise hohen Energieverbrauch pro Anschluss.
Glasfaserzugangsnetze benötigen ebenfalls aktive Technik, etwa in Form von OLT-Systemen in zentralen Netzknoten sowie ONT-Geräten beim Kunden. Da jedoch deutlich weniger aktive Komponenten im Zugangsnetz verteilt werden müssen und Glasfaser keine signalverstärkenden Zwischenstufen entlang der Leitung benötigt, ist der Energiebedarf pro Anschluss in der Regel deutlich niedriger als bei kupferbasierten Zugangstechnologien.
Der Übergang zu glasfaserbasierten Netzen kann daher nicht nur die Leistungsfähigkeit der digitalen Infrastruktur verbessern, sondern auch langfristig zur Reduzierung des Energieverbrauchs im Telekommunikationssektor beitragen.

Abschnitt 8 Internationale Vergleichsperspektive
Ein Blick auf andere europäische Länder zeigt, dass der Übergang zu glasfaserbasierten Netzen deutlich schneller erfolgen kann, wenn klare infrastrukturelle Zielvorgaben bestehen.
Länder wie Spanien, Frankreich oder Schweden verfolgen seit vielen Jahren eine stärker koordinierte Infrastrukturstrategie. Glasfaser wird dort überwiegend als langfristige Basisinfrastruktur betrachtet.
In Deutschland wurde der Ausbau hingegen über viele Jahre stark durch die Weiterentwicklung kupferbasierter Technologien geprägt.
Zwischenlösungen wie FTTC und Vectoring ermöglichten zwar kurzfristige Bandbreitensteigerungen, verlängerten jedoch gleichzeitig die wirtschaftliche Nutzungsdauer der bestehenden Kupferinfrastruktur.



Abschnitt 9 EU-Ziel 2030 und nationale Realitäten
Die Europäische Union verfolgt das Ziel, bis 2030 eine flächendeckende Gigabit-Konnektivität zu erreichen.
Unter den derzeitigen regulatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen erscheint dieses Ziel für Deutschland kaum erreichbar.
Parallelstrukturen aus Kupfer- und Glasfasernetzen binden Investitionsmittel, erhöhen langfristig die Betriebskosten und verzögern den vollständigen Übergang zu einer einheitlichen Glasfaserinfrastruktur.

Abschnitt 10 Infrastrukturpolitische Dimension
Der Ausbau digitaler Netzinfrastrukturen ist eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und gesellschaftliche Teilhabe.
Ein verzögerter oder unkoordinierter Infrastrukturwechsel kann langfristig zu steigenden volkswirtschaftlichen Kosten, regionalen Standortnachteilen und einer Verstärkung bestehender digitaler Ungleichheiten führen.
Der Glasfaserausbau ist daher nicht allein eine Frage einzelwirtschaftlicher Investitionsentscheidungen, sondern eine strategische Infrastrukturaufgabe mit erheblicher gesamtgesellschaftlicher Bedeutung.

Schlussfolgerung
Der Übergang von kupferbasierten Netzen zu einer flächendeckenden Glasfaserinfrastruktur ist eine der zentralen Infrastrukturaufgaben der kommenden Jahrzehnte.
Ein dauerhaftes Nebeneinander von Kupfer- und Glasfasernetzen bindet Investitionsmittel, erhöht langfristig die Betriebskosten und verzögert den notwendigen Infrastrukturwechsel.
Ohne migrationsfördernde Rahmenbedingungen, klar definierte Abschaltperspektiven für das Kupfernetz sowie eine stärker koordinierte Ausbauorganisation besteht die reale Gefahr, dass Deutschland seine eigenen digitalen Infrastrukturziele dauerhaft verfehlt.
Der Glasfaserausbau ist keine rein technische Modernisierung bestehender Netze, sondern eine grundlegende infrastrukturelle Weichenstellung für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, die digitale Teilhabe der Bevölkerung und die langfristige Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland.
geteilt.de fordert daher eine substanzielle Weiterentwicklung des regulatorischen Rahmens im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sowie der langfristigen digitalen Infrastrukturentwicklung Deutschlands.

Robert M.


Quellen und Hintergrundliteratur
FTTH Council Europe
FTTH/B Market Panorama und European FTTH Observatory
OECD
OECD Broadband Portal und OECD Broadband Statistics
Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung
Bericht zum Stand des Glasfaserausbaus in Deutschland
European Commission
Digital Economy and Society Index (DESI) und Gigabit Connectivity Targets
IDATE DigiWorld
Global FTTH/B Observatory und European Broadband Market Reports
VATM
Marktanalyse Telekommunikation Deutschland
Bundesnetzagentur
Jahresberichte Telekommunikation
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Re: TKG-Änderungsgesetz 2026

Beitragvon Dino75195 » 07.03.2026 10:02

Ergänzender Absatz für Abschnitt 6

Ein weiterer struktureller Faktor besteht darin, dass in vielen Ausbaugebieten nicht alle Haushalte einen Glasfaseranschluss bis ins Gebäude legen lassen. Insbesondere bei Einfamilienhäusern und kleineren Mehrfamilienhäusern wird der Anschluss häufig nicht realisiert, wenn Eigentümer keinen unmittelbaren Bedarf sehen oder organisatorischen Aufwand vermeiden möchten. Dadurch entstehen teilweise erschlossene Gebiete, in denen Glasfaser zwar in der Straße vorhanden ist, jedoch nicht bis zu allen Gebäuden geführt wird. Langfristig führt dies zu erheblichen Ineffizienzen, da spätere Nachverdichtungen erneut Tiefbauarbeiten erfordern und Straßen sowie Gehwege mehrfach geöffnet werden müssen. Gleichzeitig kann eine solche lückenhafte Erschließung bei einer späteren Abschaltung des Kupfernetzes zu Versorgungsproblemen führen. Aus infrastruktureller Sicht ist es daher sinnvoll, Ausbaugebiete möglichst vollständig zu erschließen und hohe Anschlussquoten bereits während der initialen Ausbauphase zu erreichen.
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Re: TKG-Änderungsgesetz 2026

Beitragvon Dino75195 » 09.03.2026 18:08

Ich denke jetzt es es final ganz gut geworden, habs heute los geschickt. Gruß Robert


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Seit zwei Jahrzehnten weisen wir darauf hin, dass ein überwiegend wettbewerbsgetriebener und unkoordinierter Breitbandausbau ohne klare staatliche Zielvorgaben zu strukturellen Fehlentwicklungen führt. Die heutige Situation bestätigt diese Einschätzung in weiten Teilen.


Kurzfassung der zentralen Ergebnisse und Empfehlungen
Kupfer ist eine auslaufende Übergangstechnologie. Glasfaser ist die einzige dauerhaft skalierbare Zielinfrastruktur.
Ein dauerhafter Parallelbetrieb von Kupfer- und Glasfasernetzen ist volkswirtschaftlich ineffizient, da zwei Infrastrukturen gleichzeitig betrieben werden müssen.
Der Glasfaserausbau wird durch strukturelle Faktoren wie FTTC-Zwischenlösungen, migrationshemmende Preisstrukturen und fragmentierte Ausbauprozesse verlangsamt.
Der Übergang zu Glasfaser ist nicht allein das Ergebnis einzelwirtschaftlicher Investitionsentscheidungen, sondern eine langfristige infrastrukturelle Transformationsaufgabe.
Unter den derzeitigen regulatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen wird Deutschland weder bis 2030 noch bis 2035 eine flächendeckende Glasfaserabdeckung erreichen.



Abschnitt 1 Warum die Glasfaser-Migration eine infrastrukturelle Schlüsselentscheidung ist
Der Übergang von kupferbasierten Netzen zu Glasfaserinfrastrukturen ist eines der größten Infrastrukturprojekte der kommenden Jahrzehnte.
Internetverbindungen sind heute eine grundlegende Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung, digitale Verwaltung, Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und moderne Arbeitsformen. Leistungsfähige und zuverlässige Netzinfrastrukturen sind daher vergleichbar mit anderen grundlegenden Infrastrukturen wie Energie-, Verkehrs- oder Wasserversorgung.
Glasfaser bietet gegenüber kupferbasierten Technologien erhebliche strukturelle Vorteile. Sie ermöglicht deutlich höhere Bandbreiten, symmetrische Datenübertragung, geringere Latenzzeiten sowie eine langfristige technische Skalierbarkeit.
Kupferbasierte Technologien stoßen hingegen physikalisch an ihre Grenzen. Bandbreiten sind stark von Leitungslängen abhängig und erfordern zunehmende Signalverarbeitung sowie zusätzliche aktive Netztechnik.
Historisch bestand in Deutschland über viele Jahrzehnte ein klarer infrastruktureller Anspruch auf einen Telefonanschluss. Jeder Haushalt konnte einen leitungsgebundenen Anschluss erhalten, der als grundlegende Kommunikationsinfrastruktur betrachtet wurde. Für Glasfaseranschlüsse existiert ein vergleichbarer infrastruktureller Anspruch bislang nicht. In vielen Fällen wird der Ausbau nur dann realisiert, wenn einzelne Haushalte oder Eigentümer aktiv einen Anschluss bestellen oder zustimmen. Dadurch entstehen teilweise unvollständig erschlossene Gebiete, obwohl Glasfaserinfrastruktur bereits in der Straße vorhanden ist.

Der Übergang zu Glasfaser ist daher kein optionales Technologie-Upgrade, sondern ein grundlegender Infrastrukturwechsel.

Abschnitt 2 Historische Entwicklung des deutschen Ausbaupfades
Ein häufig diskutierter struktureller Faktor des deutschen Ausbaupfades ist die frühe Fokussierung auf kupferbasierte Zwischenlösungen wie FTTC und Vectoring.
Diese Technologien ermöglichten zwar kurzfristig höhere Bandbreiten, verlängerten jedoch gleichzeitig die wirtschaftliche Nutzungsdauer der bestehenden Kupfernetzinfrastruktur.
Dadurch entstand eine infrastrukturelle Pfadabhängigkeit, die den Übergang zu vollständig glasfaserbasierten Netzen in vielen Regionen verlangsamt hat.
Hinzu kommt, dass in Deutschland die Netz- und Diensteebene historisch nicht konsequent voneinander getrennt wurden. Vertikal integrierte Marktstrukturen können dazu führen, dass Investitionsentscheidungen stärker an kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen einzelner Unternehmen orientiert sind als an langfristigen infrastrukturellen Zielsetzungen.
In der wissenschaftlichen und regulatorischen Diskussion wird häufig darauf hingewiesen, dass die deutsche Breitbandpolitik über viele Jahre primär darauf ausgerichtet war, die bestehende Kupferinfrastruktur technologisch weiterzuentwickeln, anstatt frühzeitig den Übergang zu einer vollständig glasfaserbasierten Netzinfrastruktur zu organisieren.

Abschnitt 3 Fragmentierung der Ausbauorganisation
Der deutsche Glasfaserausbau ist heute durch eine hohe Fragmentierung geprägt.
Eigenwirtschaftliche Ausbauentscheidungen erfolgen überwiegend dort, wo kurzfristig wirtschaftlich attraktive Rahmenbedingungen bestehen. Gleichzeitig wird ein erheblicher Teil der organisatorischen Verantwortung für geförderte Ausbauprojekte auf die kommunale Ebene verlagert.
Viele kleine und auch größere Gemeinden müssen komplexe Förderverfahren organisieren und Ausbauprojekte koordinieren. Ein infrastruktureller Generationswechsel von nationaler Bedeutung wird damit faktisch auf kommunale Verwaltungsstrukturen übertragen.
Dies führt häufig zu unterschiedlichen Planungsständen benachbarter Regionen, fehlender überregionaler Koordination sowie zeitlichen Verzögerungen.
Ein weiteres strukturelles Problem des derzeitigen Ausbaupfades besteht darin, dass eigenwirtschaftliche Investitionsentscheidungen naturgemäß vor allem wirtschaftlich attraktive Regionen adressieren. In dicht besiedelten Städten oder wirtschaftlich starken Gemeinden kommt es daher teilweise zu parallelen Ausbauaktivitäten mehrerer Netzbetreiber, während ländliche Regionen oder strukturschwächere Gebiete weiterhin nur langsam erschlossen werden. Diese Entwicklung führt zu Überbau in einzelnen Regionen, während gleichzeitig Versorgungslücken in anderen Teilen des Landes bestehen bleiben.
Ein weiterer langfristiger Faktor ist die in Deutschland lange Zeit fehlende systematische Leerrohrstrategie. In vielen Ländern wurden bereits seit Jahrzehnten bei Straßenbauprojekten oder bei der Errichtung neuer Gebäude Leerrohre für zukünftige Glasfaserinfrastruktur vorgesehen. Dadurch können Glasfaserkabel später ohne umfangreiche Tiefbauarbeiten eingezogen werden. In Deutschland wurde eine solche Strategie nur begrenzt umgesetzt, wodurch heute in vielen Regionen erneut umfangreiche Tiefbauarbeiten erforderlich sind.

Abschnitt 4 Preisstruktur und migrationsfördernde Instrumente
Der Glasfaserausbau leidet nicht nur unter strukturellen Defiziten, sondern auch unter migrationshemmenden Preisstrukturen.
Solange kupferbasierte Anschlüsse günstiger angeboten werden als Glasfaserprodukte, bleibt der Anreiz zum Wechsel begrenzt. Glasfaser wird vielfach als Premiumprodukt wahrgenommen, nicht als neue Basisinfrastruktur.
Der höhere Preis von Glasfaseranschlüssen führt dazu, dass viele Haushalte trotz technischer Verfügbarkeit keinen Vertrag abschließen.
Solange Kupferanschlüsse ohne klare Abschaltperspektive dauerhaft verfügbar bleiben, fehlt für viele Haushalte ein unmittelbarer Wechselanreiz.
Ein langfristig erfolgreicher Infrastrukturwechsel erfordert daher migrationsfördernde Preisstrukturen sowie zumindest einen niedrigschwelligen Einstiegstarif auf dem Preisniveau vergleichbarer DSL-Angebote.

Abschnitt 5 Fehlende Strategie für die Kupfer-Glas-Migration
Die folgenden Ausführungen beziehen sich primär auf das klassische Telekommunikations-Kupferzugangsnetz auf Basis von DSL- und VDSL-Technologien.
Ein strukturelles Problem des deutschen Ausbaupfades besteht in der weiterhin weit verbreiteten Nutzung von FTTC-Netzen. Diese Architektur bringt Glasfaser lediglich bis zum Straßenverteiler, während die letzte Strecke weiterhin über Kupferleitungen realisiert wird.
FTTC wurde ursprünglich als Übergangstechnologie konzipiert, um kurzfristig höhere Bandbreiten bereitzustellen, bis ein vollständiger Glasfaserausbau erfolgen kann.
In der Praxis führt diese Zwischenlösung jedoch dazu, dass das bestehende Kupfernetz weiterhin über einen längeren Zeitraum genutzt wird. Bandbreiten von etwa 100 bis 250 Mbit/s werden von vielen Haushalten als ausreichend wahrgenommen. Dadurch sinkt der kurzfristige Wechselanreiz zu Glasfaseranschlüssen.
Ein weiterer struktureller Effekt besteht im sogenannten Lock-in-Effekt bestehender Kupfernetzinfrastrukturen. Bereits getätigte Investitionen verlängern die wirtschaftliche Nutzungsdauer der bestehenden Infrastruktur und reduzieren gleichzeitig den Investitionsdruck für einen vollständigen Glasfaserausbau. Dadurch kann sich der Übergang zu vollständig glasfaserbasierten Netzen über einen längeren Zeitraum hinweg verzögern.

Abschnitt 6 Nutzung vorhandener Glasfaseranschlüsse und Take-Up-Quote
Ein wichtiger Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg von Glasfaserausbauprojekten ist die sogenannte Take-Up-Quote, also der Anteil der Haushalte, die einen vorhandenen Glasfaseranschluss tatsächlich aktiv nutzen.
In vielen Ausbaugebieten besteht das Problem jedoch nicht nur darin, dass vorhandene Glasfaseranschlüsse zunächst nicht aktiviert werden. In zahlreichen Fällen wird der Glasfaseranschluss bereits während der Ausbauphase von einzelnen Haushalten oder Eigentümern nicht beauftragt oder sogar ausdrücklich abgelehnt. Dadurch wird der Anschluss teilweise gar nicht bis zum Gebäude oder Grundstück geführt.
Diese Situation kann dazu führen, dass einzelne Straßenzüge oder Teilgebiete nur unvollständig erschlossen werden, obwohl Glasfaserinfrastruktur bereits in der Straße vorhanden ist. Anders als beim historischen Telefonnetz, bei dem ein leitungsgebundener Anschluss grundsätzlich für jeden Haushalt bereitgestellt werden konnte, hängt der Ausbau von Glasfaseranschlüssen häufig von individuellen Zustimmungen der Grundstückseigentümer ab.
Eine niedrige Anschlussquote kann zudem dazu führen, dass geplante Ausbauprojekte ganz oder teilweise verschoben werden, wenn erforderliche Vorvermarktungsquoten nicht erreicht werden. Gleichzeitig verschlechtert eine geringe Aktivierungsquote auch die Wirtschaftlichkeit bereits gebauter Glasfasernetze, da sich Investitionen langsamer amortisieren und dadurch weniger Kapital für weitere Ausbauprojekte zur Verfügung steht.
Darüber hinaus kann eine unvollständige Erschließung langfristig auch den Übergang vom Kupfernetz zu Glasfaser erschweren. Wenn in einem Ausbaugebiet ein erheblicher Teil der Gebäude nicht an das Glasfasernetz angeschlossen ist, wird eine spätere Abschaltung des Kupfernetzes organisatorisch und technisch deutlich komplexer.
In der aktuellen regulatorischen Diskussion wird teilweise eine Mindestanschlussquote von etwa 80 Prozent als Voraussetzung für eine Kupferabschaltung genannt. Wird eine solche Quote nicht erreicht, kann sich der Parallelbetrieb von Kupfer- und Glasfasernetzen über einen langen Zeitraum hinweg fortsetzen.
Ein weiterer praktischer Effekt besteht darin, dass Gebiete später erneut nachverdichtet werden müssen. Gebäude, die beim ursprünglichen Ausbau keinen Anschluss erhalten haben, müssen in späteren Ausbauphasen nachträglich erschlossen werden. Dadurch entstehen zusätzliche Tiefbauarbeiten, Straßen und Gehwege müssen teilweise erneut geöffnet werden, und bereits abgeschlossene Ausbaugebiete werden infrastrukturell wieder aufgebrochen.
In vielen anderen europäischen Ländern wird Glasfaserinfrastruktur deshalb häufig grundsätzlich bis zum Gebäude verlegt, sobald eine Straße erschlossen wird. Dadurch wird vermieden, dass einzelne Gebäude dauerhaft unerschlossen bleiben oder später mit deutlich höheren Kosten nachträglich angeschlossen werden müssen.

Das derzeitige deutsche Ausbauverfahren führt dadurch zu einer strukturellen Ineffizienz im Infrastrukturausbau. Während der Tiefbau den größten Kostenanteil beim Glasfaserausbau darstellt, wird die einmalige Gelegenheit einer flächendeckenden Erschließung häufig nicht vollständig genutzt. Infrastrukturen werden dadurch nicht in einem Schritt vollständig aufgebaut, sondern müssen in späteren Phasen erneut erweitert werden.

Abschnitt 7 Energieeffizienz der Netzinfrastruktur
Neben technischen Leistungsparametern spielt auch die Energieeffizienz der Netzinfrastruktur eine zunehmende Rolle.
Kupferbasierte Zugangstechnologien erfordern eine Vielzahl aktiver Netzkomponenten im Zugangsnetz, beispielsweise DSLAM-Systeme in Multifunktionsgehäusen entlang der Straßeninfrastruktur. Diese Systeme müssen dauerhaft mit Strom versorgt werden und verursachen einen vergleichsweise hohen Energieverbrauch pro Anschluss.
Glasfaserzugangsnetze benötigen ebenfalls aktive Technik, etwa in Form von OLT-Systemen in zentralen Netzknoten sowie ONT-Geräten beim Kunden. Da jedoch deutlich weniger aktive Komponenten im Zugangsnetz verteilt werden müssen und Glasfaser keine signalverstärkenden Zwischenstufen entlang der Leitung benötigt, ist der Energiebedarf pro Anschluss in der Regel deutlich niedriger als bei kupferbasierten Zugangstechnologien.

Der Übergang zu glasfaserbasierten Netzen kann daher nicht nur die Leistungsfähigkeit der digitalen Infrastruktur verbessern, sondern auch langfristig zur Reduzierung des Energieverbrauchs im Telekommunikationssektor beitragen.

Abschnitt 8 Internationale Vergleichsperspektive
Ein Blick auf andere europäische Länder zeigt, dass der Übergang zu glasfaserbasierten Netzen deutlich schneller erfolgen kann, wenn klare infrastrukturelle Zielvorgaben bestehen.
Länder wie Spanien, Frankreich oder Schweden verfolgen seit vielen Jahren eine stärker koordinierte Infrastrukturstrategie. Glasfaser wird dort überwiegend als langfristige Basisinfrastruktur betrachtet und der Ausbau häufig durch nationale oder regionale Zielvorgaben begleitet.
In mehreren dieser Länder wird der Ausbau zudem konsequent gebäudeorientiert organisiert. Wird eine Straße erschlossen, erfolgt der Glasfaserausbau in vielen Fällen grundsätzlich bis zum Gebäude. Dadurch wird vermieden, dass einzelne Gebäude dauerhaft unerschlossen bleiben oder später mit zusätzlichen Tiefbauarbeiten nachverdichtet werden müssen.
Darüber hinaus bestehen häufig klarere regulatorische Rahmenbedingungen für den langfristigen Übergang von kupferbasierten Netzen zu Glasfaserinfrastrukturen. Ausbau, Migration und langfristige Netzplanung werden stärker als zusammenhängende Infrastrukturaufgabe betrachtet.
In Deutschland wurde der Ausbau hingegen über viele Jahre stark durch die Weiterentwicklung kupferbasierter Technologien geprägt. Zwischenlösungen wie FTTC und Vectoring ermöglichten zwar kurzfristige Bandbreitensteigerungen, verlängerten jedoch gleichzeitig die wirtschaftliche Nutzungsdauer der bestehenden Kupferinfrastruktur.

Abschnitt 9 EU-Ziel 2030 und nationale Realitäten
Die Europäische Union verfolgt das Ziel, bis 2030 eine flächendeckende Gigabit-Konnektivität zu erreichen. Unter den derzeitigen regulatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen erscheint dieses Ziel für Deutschland kaum erreichbar. Parallelstrukturen aus Kupfer- und Glasfasernetzen binden Investitionsmittel, erhöhen langfristig die Betriebskosten und verzögern den vollständigen Übergang zu einer einheitlichen Glasfaserinfrastruktur.

Gleichzeitig zeigen internationale Beispiele, dass eine schnellere Migration möglich ist, wenn klare politische Zielvorgaben und regulatorische Rahmenbedingungen bestehen.

Abschnitt 10 Infrastrukturpolitische Dimension
Der Ausbau digitaler Netzinfrastrukturen ist eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und gesellschaftliche Teilhabe.
Ein verzögerter oder unkoordinierter Infrastrukturwechsel kann langfristig zu steigenden volkswirtschaftlichen Kosten, regionalen Standortnachteilen und einer Verstärkung bestehender digitaler Ungleichheiten führen.
Der Glasfaserausbau ist daher nicht allein eine Frage einzelwirtschaftlicher Investitionsentscheidungen, sondern eine strategische Infrastrukturaufgabe mit erheblicher gesamtgesellschaftlicher Bedeutung.

Schlussfolgerung
Der Übergang von kupferbasierten Netzen zu einer flächendeckenden Glasfaserinfrastruktur ist eine der zentralen Infrastrukturaufgaben der kommenden Jahrzehnte.
Ein dauerhaftes Nebeneinander von Kupfer- und Glasfasernetzen bindet Investitionsmittel, erhöht langfristig die Betriebskosten und verzögert den notwendigen Infrastrukturwechsel.
Ein effizienter Infrastrukturausbau würde darauf abzielen, Ausbaugebiete möglichst vollständig in einer Bauphase zu erschließen. Das derzeitige Modell führt dagegen häufig dazu, dass Ausbaugebiete nur teilweise angeschlossen werden und später erneut Tiefbauarbeiten erforderlich werden. Dadurch entstehen langfristig höhere Gesamtkosten und eine deutlich längere Migrationsphase zwischen Kupfer- und Glasfasernetzen.
Mehrere internationale Analysen weisen zudem darauf hin, dass vertikal integrierte Marktstrukturen Investitionen in neue Netzinfrastrukturen verlangsamen können, wenn bestehende Infrastrukturen weiterhin wirtschaftlich genutzt werden können. In mehreren europäischen Ländern erfolgt der Wettbewerb stärker auf der Diensteebene über offene Netzinfrastrukturen, während die physische Netzinfrastruktur langfristig als eigenständige Infrastruktur betrachtet wird.
Frühe technologische und regulatorische Entscheidungen prägen langfristig den Infrastrukturpfad eines Landes. Wird bestehende Infrastruktur über lange Zeiträume weiterentwickelt, entsteht eine strukturelle Pfadabhängigkeit, die den Übergang zu neuen Technologien deutlich verlangsamen kann.
Ohne migrationsfördernde Rahmenbedingungen, klar definierte Abschaltperspektiven für das Kupfernetz sowie eine stärker koordinierte Ausbauorganisation besteht die reale Gefahr, dass Deutschland seine eigenen digitalen Infrastrukturziele dauerhaft verfehlt.
Der Glasfaserausbau ist keine rein technische Modernisierung bestehender Netze, sondern eine grundlegende infrastrukturelle Weichenstellung für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, die digitale Teilhabe der Bevölkerung und die langfristige Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland.
geteilt.de fordert daher eine substanzielle Weiterentwicklung des regulatorischen Rahmens im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sowie der langfristigen digitalen Infrastrukturentwicklung Deutschlands.


Quellen und Hintergrundliteratur
FTTH Council Europe
FTTH/B Market Panorama und European FTTH Observatory
OECD
OECD Broadband Portal und OECD Broadband Statistics
Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung
Bericht zum Stand des Glasfaserausbaus in Deutschland
European Commission
Digital Economy and Society Index (DESI) und Gigabit Connectivity Targets
IDATE DigiWorld
Global FTTH/B Observatory und European Broadband Market Reports
VATM
Marktanalyse Telekommunikation Deutschland
Bundesnetzagentur
Jahresberichte Telekommunikation
European Investment Bank (EIB) Broadband Reports
Speedport Smart 4
Telekom VDSL Vectoring mit 70 Mbit/s
AMD Ryzen 5 5600X, 6x 3.70GHz 32 GB RAM 24" TFT

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