Wie der Focus am 12.08.2012 unter Bezug auf ein Interview mit Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme berichtet, zweifelt der Konzern am Ziel der Bundesregierung, bis 2014 75 Prozent der Haushalte mit Bandbreiten über 50 Mbit/s zu versorgen. Im Übrigen wird die Mär von den 80 Mrd. Euro bemüht, die angeblich nötig wären, ein flächendeckendes Glasfasernetz zu errichten. Mit dem Magenta-Konzern rückt damit einer der wichtigsten Hoffnungsträger Merkels von deren Strategie ab. Ich will kein Prophet sein, aber diese Stimmen werden sich sicher häufen. Spätestens in zwei Jahren wird sich herausstellen, dass die Seifenblase "Breitbandstrategie der Bundesregierung" einfach so zerplatzt. Eben weil Strategien ohne Verbindlichkeit am Ende in den meisten Fällen nichts als Wunschdenken sind.
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