ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Neuigkeiten zum Thema Telekommunikation und Breitband

ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Beitragvon bru62 » 05.05.2011 16:21

"Wenn die Leute auf dem Land DSL haben wollen, dann müssen sie einen Graben aufmachen und ein Kabel reinlegen!" So wird heute ePlus-Chef Dirks vom Portal mobilfunk-talk.de zitiert. "Breitband auf dem Land" sei für ihn "kein Business Case". Er wolle schließlich auch Geld verdienen.

Wirklich interessant, wie Wirtschaftsbosse ihre Verantwortung für das Gemeinwohl so einschätzen ...

Gruß
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Re: ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Beitragvon Haupti76 » 06.05.2011 02:50

deutliche worte die helfen den universaldienst durchzusetzen. dafür könnten wir danke sagen.
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Re: ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Beitragvon sollner11 » 06.05.2011 07:56

wobei ich nicht glaube, dass es in der verantwortung von wirtschaftsbossen liegt, für sie unwirtschaftliche leistungen zu erbringen

aber eventuell würde es helfen, die wirtschaftordnung oder gesellschaftform zu ändern
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Re: ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Beitragvon bru62 » 06.05.2011 12:22

sollner11 hat geschrieben:wobei ich nicht glaube, dass es in der verantwortung von wirtschaftsbossen liegt, für sie unwirtschaftliche leistungen zu erbringen

Das verlangt niemand. Aber einerseits mit Dumpingpreisen in den Wettbewerb zu gehen und andererseits solche Sprüche abzulassen, passt eben nicht zusammen. Wie sagt man so schön: Die Wirtschaft ist für die Gesellschaft da, nicht umgekehrt. Gerät bloß zunehmend in Vergessenheit.
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Re: ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Beitragvon Nenunikat » 06.05.2011 12:57

bru62 hat geschrieben:"Wenn die Leute auf dem Land DSL haben wollen, dann müssen sie einen Graben aufmachen und ein Kabel reinlegen!" So wird heute ePlus-Chef Dirks vom Portal mobilfunk-talk.de zitiert. "Breitband auf dem Land" sei für ihn "kein Business Case". Er wolle schließlich auch Geld verdienen.
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Vor allen Dingen dort, wo schon die Glasfaserkabel liegen und trotzdem kein Breitband ankommt, ist das sicherlich die Lösung. :roll:
Bestimmt hat Herr Dirks für ein ggf. vorhandenes, eigenes Anwesen auch schon selbst einen kilometerlangen Graben "aufgemacht"... :roll:
Wenn man richtig kalkuliert, dabei die entsprechende Querfinanzierung (= Universaldienst oder Kalkulation, welche auch einen Ausbau in ländlichen Gebieten ermöglicht) nicht vergisst und die Versorgung der ländlichen Gebiet für alle zur Pflicht macht, kann man auch daran verdienen.
Nur eben nicht mit Dumpingpreisen usw.
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Re: ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Beitragvon rezzler » 07.05.2011 17:13

Nenunikat hat geschrieben:Nur eben nicht mit Dumpingpreisen usw.

Dafür verkaufen sich die Produkte mit Dumpingpreisen aber zu gut...
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Re: ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Beitragvon thofal » 07.05.2011 19:25

"Wenn die Leute auf dem Land DSL haben wollen, dann müssen sie einen Graben aufmachen und ein Kabel reinlegen!"

Ich würde es machen, wären ja auch nur 10 m vom Haus bis zum ServiceUnit(FTTD), GF Kabel rein und ich hätte einen FTTH Anschluss und möglich wäre min. 1 Gigabit und trotzdem wärs der Telekom/eventuell auch einen anderen Anbieter sch*** egal und die würden nicht die Technik dafür einbauen, lieber mit LTE rum hantieren.
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Re: ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Beitragvon Nenunikat » 07.05.2011 22:05

thofal hat geschrieben:
"Wenn die Leute auf dem Land DSL haben wollen, dann müssen sie einen Graben aufmachen und ein Kabel reinlegen!"

Ich würde es machen, wären ja auch nur 10 m vom Haus bis zum ServiceUnit(FTTD), GF Kabel rein und ich hätte einen FTTH Anschluss und möglich wäre min. 1 Gigabit und trotzdem wärs der Telekom/eventuell auch einen anderen Anbieter sch*** egal und die würden nicht die Technik dafür einbauen, lieber mit LTE rum hantieren.

Dessen kannst Du Dir ziemlich sicher sein.
Ich hatte bei einer vergleichbaren Lage, wo es um eine Verbindung eines FTTC- und zweier FTTB-Standorte per 2 x 50 Meter Kupferkabel ging, um einen EDA-Zusatz für den FTTC-Standort auszulasten, vor Jahren einen Kontakt mit der Telekom.
Das Angebot an die Telekom war, für die notwendigen Gräben zu sorgen.
Die Antwort von Seiten der Telekom: Wir verhandeln nur mit der Gemeinde (zu deutsch: zu unseren 6-stelligen Konditionen).
Praktikable Lösungen sind hier somit gar nicht gefragt und das Argument "Wirtschaftlichkeit" zwar nicht immer, aber gelegentlich nur vorgeschoben.
Solche seltenen Fälle wie in ein (weit entfernten) Ort mit dem Namen Hegensdorf, wo viele Leute durch Erstellen eines kilometerlangen Grabens (und vermutlich durch entsprechende Kontakte) doch noch DSL erhalten haben, werden wohl Einzelfälle bleiben.
Somit ist der Satz "Wenn die Leute auf dem Land DSL haben wollen, dann müssen sie einen Graben aufmachen und ein Kabel reinlegen!" schlicht und einfach Quatsch.
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Re: ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Beitragvon rezzler » 07.05.2011 22:15

Nenunikat hat geschrieben:Die Antwort von Seiten der Telekom: Wir verhandeln nur mit der Gemeinde (zu deutsch: zu unseren 6-stelligen Konditionen).
Praktikable Lösungen sind hier somit gar nicht gefragt und das Argument "Wirtschaftlichkeit" zwar nicht immer, aber gelegentlich nur vorgeschoben.
Solche seltenen Fälle wie in ein (weit entfernten) Ort mit dem Namen Hegensdorf, wo viele Leute durch Erstellen eines kilometerlangen Grabens (und vermutlich durch entsprechende Kontakte) doch noch DSL erhalten haben, werden wohl Einzelfälle bleiben.
Somit ist der Satz "Wenn die Leute auf dem Land DSL haben wollen, dann müssen sie einen Graben aufmachen und ein Kabel reinlegen!" schlicht und einfach Quatsch.


Naja, praktikabel aus wessen Sicht? Kann mir schon vorstellen, das diese Methode nicht in die Telekom-Prozesse hineinpasst ;)

Das mit dem Graben finde ich eine gute Idee, nur sollte man dann halt gleich Nägel mit Köpfen machen und von den Häusern zu einem Punkt x gleich Glasfaser legen. Quasi von hinten anfangen. Nur wer buddelt einfach so? Und wer legt einfach so Glasfaser?
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Re: ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Beitragvon Nenunikat » 08.05.2011 12:07

rezzler hat geschrieben:Naja, praktikabel aus wessen Sicht? Kann mir schon vorstellen, das diese Methode nicht in die Telekom-Prozesse hineinpasst ;)
...

Was soll hier so schwierig sein?
Ob die Telekom selbst das Ziehen eines Grabens per Ausschreibung oder dergleichen veranlasst oder der Graben durch private Initiative schon erstellt wird, macht keinen Unterschied - zumal - wenn es komplett auf privaten Boden erledigt wird und von den Eigentümern zugelassen wird.
Den Anschluss herstellen (also Kabel reinlegen und anklemmen) muss die Telekom so oder so erledigen.
Der Verhinderungsgrund muss also an einer anderen Stelle liegen.
Entweder will man diese Variante (ausreichend ausgelasteten Outdoor-DSLAM - sogar verbunden mit der Möglichkeit, zwei Standorte einzusparen) aus anderen Gründen gar nicht
oder man will unbedingt die Zuzahlungsvariante, auch wenn es hier viel einfacher und preiswerter gehen könnte.
Das ist dann aber eher eine Strategie-Entscheidung, wenn Eigeninitiative abgelehnt wird, weil es nicht in die jeweilige Unternehmens-Strategie passt.
Auf alle Fälle zeigt es mal am konkreten Beispiel, was von dem Spruch zu halten ist, dass man selbst den Graben ziehen soll, wenn man Breitband will.
rezzler hat geschrieben:...
Das mit dem Graben finde ich eine gute Idee, nur sollte man dann halt gleich Nägel mit Köpfen machen und von den Häusern zu einem Punkt x gleich Glasfaser legen. Quasi von hinten anfangen. Nur wer buddelt einfach so? Und wer legt einfach so Glasfaser?

Ganz so einfach, wie es der unreale Spruch vom Selber-graben andeutet, ist die Lage im öffentlichen Raum und bei den Kabeln nicht:
- Man kann nicht irgend ein Glasfaserkabel nehmen. Statt dessen wird dies ganz bestimmmte Eigenschaften haben müssen. Ansonsten weigert sich die Telekom ggf. diese Glasfaserkabel überhaupt zu nutzen.
- Derjenige, welcher das Kabel liefert, wird bestimmte Gewährleitungszusagen machen müssen. Bei einem Kauf über "privat" wird das schwierig.
- Es kann nicht jeder wie er gerade will im öffentlichen Raum Absperrungen aufstellen und einen Graben ziehen. Für solche Arbeiten muss es sicherlich auch jemand geben, der bei unsachgemäßer Ausführung für die Folgen gerade steht.
Meine Aufzählung wird wohl nicht vollständig sein.
Aber sie zeigt ebenfalls, was von solchen "Selber-Graben-Sprüchen" zu halten ist.
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Re: ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Beitragvon rezzler » 08.05.2011 12:18

Nenunikat hat geschrieben:
rezzler hat geschrieben:...
Das mit dem Graben finde ich eine gute Idee, nur sollte man dann halt gleich Nägel mit Köpfen machen und von den Häusern zu einem Punkt x gleich Glasfaser legen. Quasi von hinten anfangen. Nur wer buddelt einfach so? Und wer legt einfach so Glasfaser?

Ganz so einfach, wie es der unreale Spruch vom Selber-graben andeutet, ist die Lage im öffentlichen Raum und bei den Kabeln nicht:
- Man kann nicht irgend ein Glasfaserkabel nehmen. Statt dessen wird dies ganz bestimmmte Eigenschaften haben müssen. Ansonsten weigert sich die Telekom ggf. diese Glasfaserkabel überhaupt zu nutzen.
- Derjenige, welcher das Kabel liefert, wird bestimmte Gewährleitungszusagen machen müssen. Bei einem Kauf über "privat" wird das schwierig.
- Es kann nicht jeder wie er gerade will im öffentlichen Raum Absperrungen aufstellen und einen Graben ziehen. Für solche Arbeiten muss es sicherlich auch jemand geben, der bei unsachgemäßer Ausführung für die Folgen gerade steht.
Meine Aufzählung wird wohl nicht vollständig sein.
Aber sie zeigt ebenfalls, was von solchen "Selber-Graben-Sprüchen" zu halten ist.

Du gehst davon aus, das man das Netz dann an die Telekom übergibt. Wieso sollte man das? Wenn man sich die Mühe schon gemacht hat kann man den Spaß auch selber betreiben und bestellt sich von irgendeinem Anbieter einfach eine Standleitung, die man dann auf alle aufteilt.

Nebenbei hat man den Punkt mit den Gewährleistungen und Genehmigungen auch geklärt, bzw. ist man dann vollständig selber für verantwortlich. Gibt aber Firmen, die dir das alles aus einer Hand anbieten. Nur bezahlen muss man es. Und dann eben unterhalten bzw. im Falle einer Störung auch bereit stehen.
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Re: ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Beitragvon bkt » 08.05.2011 21:27

rezzler hat geschrieben:Wenn man sich die Mühe schon gemacht hat kann man den Spaß auch selber betreiben und bestellt sich von irgendeinem Anbieter einfach eine Standleitung, die man dann auf alle aufteilt.

Man streiche das Wort "einfach". Nicht nur in diesem Satz, sondern auch bei allen anderen Maßnahmen, die noch davor zu realisieren sind.

1.) Man benötigt eine Fachfirma als Netzbetreiber
2.) Man benötigt eine Lizensierung dieser Firma (neu: nur noch Eintragung) bei der BNetzA als TK-Unternehmen
3a.) Man benötigt eine Genehmigung dieser BNetzA zur Nutzung des Öffentlichen Raumes zum Zwecke der Verlegung von TK-Leitungen
3b.) Man benötigt die Eigentümererklärungen aller Grundstücke privaten EIgentums zur Querung mit der TK-Leitung
4.) Man benötigt eine Fachplanung
5.) Man benötigt eine Schachtgenehmigung
6.) Man benötigt eine Fachfirma zur Verlegung, mindestens aber einen Fach-Bauleiter zur Betreuung der Grabungen
7.) Man benötigt eine gute Versicherung ;-)
... usw. usf. incl. Gewerbeanmeldung, Steueranmeldung etc.

Also nix mit "einfach".

Ach ja,Geld braucht man auch ;-)

Daher beginnen "Newcomer" meist erstmal mit Funknetzen, weil das wirklich einfacher ist.
Das Denkbare diskutieren, das Machbare realisieren.
Mitarbeit im Bundesverband "Initiative gegen digitale Spaltung - geteilt.de e.V." ist machbar, seit dem 12. März 2011
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Re: ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Beitragvon Nenunikat » 09.05.2011 16:44

rezzler hat geschrieben:Du gehst davon aus, das man das Netz dann an die Telekom übergibt. Wieso sollte man das? Wenn man sich die Mühe schon gemacht hat kann man den Spaß auch selber betreiben und bestellt sich von irgendeinem Anbieter einfach eine Standleitung, die man dann auf alle aufteilt.
Nebenbei hat man den Punkt mit den Gewährleistungen und Genehmigungen auch geklärt, bzw. ist man dann vollständig selber für verantwortlich. Gibt aber Firmen, die dir das alles aus einer Hand anbieten. Nur bezahlen muss man es. Und dann eben unterhalten bzw. im Falle einer Störung auch bereit stehen.

Im Grunde hat bkt ja schon aufgezeigt, dass es nicht mit "einfach mal legen und dann loslegen" läuft.
Aber um noch mal konkret zu werden:
Nur weil man 3 Standorte (1 KVZ83 mit HYTAS-ONU und zwei FTTB-HYTAS-Kästen in Kellern mit HYTAS-ONU) per Schacht und Kupferkabel miteinander verbinden will, reicht das noch lange nicht für einen Eigenbetrieb. Denn die 3 HYTAS-ONU mit dem "Drumherum" gehören immer noch der Telekom.
Eine Standleitung für 64 Kunden inklusive Zusatzaufwand für Breitband-Technik usw.?
Die Erweiterung per EDA-Technik lohnt sich für die Telekom (wie man an anderen KVZ in der Gemeinde sieht), aber nicht für private "Laienkünster".
Der Spruch mit dem "Selber-Schaufen" ist und bleibt eben: Murks.
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Re: ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Beitragvon rezzler » 09.05.2011 19:15

bkt hat geschrieben:Man streiche das Wort "einfach". Nicht nur in diesem Satz, sondern auch bei allen anderen Maßnahmen, die noch davor zu realisieren sind.

1.) Man benötigt eine Fachfirma als Netzbetreiber

Das wollten wir ja selber machen ;)

bkt hat geschrieben:2.) Man benötigt eine Lizensierung dieser Firma (neu: nur noch Eintragung) bei der BNetzA als TK-Unternehmen

Das ist einfach & kostenlos, einfach ein Formular ausfüllen und fertig.
bkt hat geschrieben:3a.) Man benötigt eine Genehmigung dieser BNetzA zur Nutzung des Öffentlichen Raumes zum Zwecke der Verlegung von TK-Leitungen
3b.) Man benötigt die Eigentümererklärungen aller Grundstücke privaten EIgentums zur Querung mit der TK-Leitung

Damit hab ich keine Erfahrung, zugegeben.
bkt hat geschrieben:4.) Man benötigt eine Fachplanung
5.) Man benötigt eine Schachtgenehmigung
6.) Man benötigt eine Fachfirma zur Verlegung, mindestens aber einen Fach-Bauleiter zur Betreuung der Grabungen

Das gibts wie gesagt bereits alles von Fremdfirmen, aber da wären wir dann schon bei
bkt hat geschrieben:Ach ja,Geld braucht man auch ;-)


bkt hat geschrieben:7.) Man benötigt eine gute Versicherung ;-)

An was für Schäden bzw. Versicherungen denkst du dabei? Ich persönlich mach mir da eher Sorgen wegen der rechtlichen Lage, falls einer der Kunden irgendwelche illegalen Sachen im Internet macht und ich als ISP nach der IP gefragt werde. Man könnte sichs ja einfach machen und die gar nicht erst speichern. Solange keine Vorratsdatenspeicherung kommt.

bkt hat geschrieben:Daher beginnen "Newcomer" meist erstmal mit Funknetzen, weil das wirklich einfacher ist.

Gewerbeanmeldung, Steueranmedung, Eintragung als TK-Unternehmen benötigt man dann auch. Eine Fachplanung ebenso, nur halt eben für die Funktechnik.
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Re: ePlus-Chef Dirks: "Leute sollen selbst Kabel legen"

Beitragvon bkt » 11.05.2011 23:23

rezzler hat geschrieben:
bkt hat geschrieben:4.) Man benötigt eine Fachplanung
5.) Man benötigt eine Schachtgenehmigung
6.) Man benötigt eine Fachfirma zur Verlegung, mindestens aber einen Fach-Bauleiter zur Betreuung der Grabungen

Das gibts wie gesagt bereits alles von Fremdfirmen,


Und wozu willst Du dann noch mitmischen, wenn eh die anderen die Arbeit machen müssen ;-)

rezzler hat geschrieben:
bkt hat geschrieben:7.) Man benötigt eine gute Versicherung ;-)

An was für Schäden bzw. Versicherungen denkst du dabei? Ich persönlich mach mir da eher Sorgen wegen der rechtlichen Lage, falls einer der Kunden irgendwelche illegalen Sachen im Internet macht und ich als ISP nach der IP gefragt werde. Man könnte sichs ja einfach machen und die gar nicht erst speichern. Solange keine Vorratsdatenspeicherung kommt.

Wie wäre es denn für den Anfang schonmal mit einer Rechtsschutzversicherung ;-)
Und eine für Schäden die Du verursachst
a) mit den Baumaßnahmen
b) wenn dein Kram nicht funktioniert und damit dem Kunden ein Folgeschaden entsteht.

Aber die wasserdichten AGB gibst Du ja sicher auch irgendwo in Auftrag ;-)

Funknetzausbau benötigt natürlich auch Fachkenntnis. Keine Frage. Aber auch wesentlich weniger Kosten für den Ausbau und Betrieb. Daher starten die meisten Unternehmen, die ich kenne, mit Funknetzauzsbau oder haben bereits über ein ganz anderes Marktsegment ausreichend "Schwungmasse" eingespielt, dass sie gleich "mit den großen Hunden pinkeln können" ;-)
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