"DSL" via Satellit Flat

Berichte, Anbieter, Erfahrungen und Fragen zu satellitengestützem DSL (Ein- und Zwei-Wege Sat-Internet)

Beitragvon mmaull » 16.03.2006 21:10

Hallo,

also SkyDSL ist keine alternative zum echten DSL,das ist klar.Aber es ist schon wesentlich besser als mit ISDN.
Aber ein ANGEBOT ist das von der T-COM wirklich nicht.
Ich bezahle bei Teles 19,90 für 3000 MB( zum Surfen reicht es vollkommen)+ 19,90 für die Rückkanal-Flat.
So kann ich beruhigt online bleiben, ohne auf die Uhr zu gucken.

Gruss Michael
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Beitragvon pakebuschr » 02.04.2006 20:47

dumm nur das es die "19,90 für die Rückkanal-Flat" nicht mehr gibt, kann sie zumindest nicht mehr auswählen nur noch die 25 Maxisurf :-(
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Beitragvon mmaull » 07.04.2006 21:10

Ja, hast recht.

Das ist jetzt neu :roll:
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Beitragvon governet » 06.05.2006 17:14

Ich hab mal nachgerechnet, wieviel die Rückkanal flat (Schmalband-Flat) im DSL via Satellit Flat kosten würde.

29,90 mit 30 Std. inclusive
49,90 mit 90 Std. inclusive

macht für 60 Std. 20 Euro (Preis von 90 minus preis von 30) , d. h. für 30 Std. 10 Euro. D. h. dann Grundgebühr von 19,90.

Die Flat kostet 79,90 davon die Grundgebühr subtrahiert macht 60 Euro.

Da die Minutenpreise für Satellit nach den Inclusiv-Volumen 5 ct pro Minute kosten, und t-online IbC für 1,9 ct pro minute macht, hat der Rückkanal einen Anteil von 38 % am Minutenpreis.

D. h. 38 % von 60 € sind 22,40 € rein für die Rückkanal-Flat.

Und da soll die noch jemand behaupten, die T-Com könnten keine Schmalband-Flatrate unter 100 € mehr anbieten.

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Beitragvon M0rGu3 » 06.05.2006 18:46

wow. Meine Anerkennung für die Rechnung.

Du hast eigentlich Recht. Da bleibt nur noch ein Punkt an dem es scheitern würde: "Deutschlands marodes und schlecht ausgebautes Telefonnetz".

Wenn du den Faktor einrechnest, stimmt das mit den unter-hundert-Euro-geht-nichts auch ;)
Will aber nicht die Telekom in Svhutz nehmen damit. Wenn sie das DSL nicht so verscherbeln würden, könnten sie auch das netz ausbauen...
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Beitragvon governet » 06.05.2006 19:00

Ich würde einfach mal behaupten, dass es ne Schutzbehauptung ist.
Denn:

1. Hätte die RegTP doch nicht 2001 angeordnet, dass die T-Com ne Großhandelsflat einführen sollte.

2. Sind schon heut zu Tage so viele Schmaldandler gleichzeitig Online, dass ein Ausfall hätte schon mal auftreten müssen.

3. Gabs ja schon mal Flatrate, und was ist da passiert? Kein Ausfall.

4. Sind die meisten Gebiete die gefährdet wären (also große Städte) meist mit DSL versorgt, also könnte man einen Ausfall hier ausschließen.

5. Ist ein Ausfall auch im Ausland nicht aufgetreten.

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Beitragvon M0rGu3 » 06.05.2006 19:04

Stimmt auch wieder. Irgendwie glaube ich den T-Comm'lern zuviel...
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Beitragvon governet » 06.05.2006 22:15

M0rGu3 hat geschrieben:Stimmt auch wieder. Irgendwie glaube ich den T-Comm'lern zuviel...


Dafür ist ja das Forum da, um dich wieder auf den rechten Weg zu bringen.:wink:

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Beitragvon governet » 12.07.2006 09:57

Wie ich grade gelesen habe, ist das T-DSL via Satellit Angebot nur dort buchbar, wo es kein DSL gibt. Die T-Com begründet es damit:

Hintergrund der Sperrung sei vor allem der Kostenaspekt beim Kunden. Die Satelliten-Variante sei für den Kunden deutlich teurer als die Festnetz-Variante. Es hänge nicht mit überfüllten Satelliten-Transpondern oder zu hohen Interconnection-Kosten für den Festnetz-Rückkanal zusammen.

Quelle: http://www.teltarif.de/arch/2006/kw27/s22288.html

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Beitragvon mabe » 12.07.2006 13:57

Das habe ich auch schon gelesen gehabt. Das mit dem Rückkanal wuneder mich was. Denn das ist eine ganz normale Einwahl, nur das die Daten für den Downstream halt nicht über das herkömliche Netz kommen.

Wenn es zu teuer ist, dann würde sich das für die alternativ Anbieter ja auch nicht rechnen, den Kunden der kein DSL bekommen kann eine ISDN Flat bereit zu stellen. Trotzdem wird das gemacht und die Kunden haben eine Flat und sind erfreut das es wenigstens eine FLAT ist und man nicht auf die Uhr gucken muss.

Ich weis zwar nichr warum T-Com das nicht macht, aber ich könnte mir da die Leitungsfreihaltung gut vorstellen. Aber das ist nur eine Vermutung von mir.

Zum Thema Modem, das hat eine Städige Verbindung zwischen Kunden und den Knotenpunkt der Einwahl, der nicht immer in der eigenen Stadt liegen muss, Dieser Weg (über dieses Kabel) ist dann für andere Gespräche zwischen den Beiden Städten nicht mehr möglich, also von den x Gesprächen die möglich sind, sind nur noch x-1 frei, weil die Leitung ständig genutzt wird.

Bei DSL ist es ja Bekanntlich so, dass die Leitung "frei" bleibt. Das DSL Signal geht zu Vermittlungsstelle oder zur nächten Outdoor DSLAM und wird dort wieder von der Leitung genommen. Ab jetzt steht schon die Verbindung zum Internet und keine Leitung ist belegt, da hier schon TCP/IP wieder verwendet werden kann. Das DSLAM wandelt (so nenne ich es mal) das ADSL SIGNAL wieder in TCP/IP um und blockiert nichts, weil DSL auf einer anderen Frequenz ist und nur die Leitung des Kunden nutzt und nicht noch die zwischenwege der Städte. Die DSLAMs sind meistens per Glasfaser oder Richtung an die Großen Knotenpunkte angebunden.

Beim Modem dagegen besteht eine dauerverbindung zwischen Kunden und Kontenpunkt, wodurch die Leitung dicht ist und noch der Weg Vermittlungsstelle -> Knotenpunkt benutzt werden muss. Erst ab dem Knotenpunkt wird wieder TCP/IP verwendet bzw das Signal sagen wir mal umgewandelt.

Bei einer Flat muss der Anbieter quasi damit rechnen das ständig y von den x Leitungen belegt sind und muss Reserven haben. Bei keiner Flat wird die Verbindung kurz gehalten und da kann die Leitung wohl gewinnbringender genutzt werden (Ferngespräch).

Wie gesagt alles nur Vermutung. Ist mir gerade so eingefallen als ich Interconnection-Kosten für den Festnetz-Rückkanal gesehen habe.
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Beitragvon governet » 12.07.2006 14:30

Ja da könnte man auf dumme Gedanken kommen und mal die T-Com fragen, warum sie denn keine Schmalband-Flatrate für DSL-Lose zur Verfügung stellt, wenn ja die Interconnection Gebühren nicht so hoch sind?

Vor allem, wenn man dann noch sehen muss, dass die Rückkanal verbindung während der ganzen Verbindung aktiv gehalten wird, wo andere sie ja kappen, wenn kein Upload erfolgt.

Inwieweit kann jemand diese Aussage bestätigen:
aber kein download mache und NUR spiele, schaltet wohl der sat nich zu und ich kann via isdn mit kurzen pingzeiten spielen. damit kann ich echt gut leben und vorallem zocken. den tipp gab mir so ein mensch in einem t-punkt und bisher hatte er recht.

http://www.teltarif.de/forum/s20696/3-50.html

Hab nämlich gegenteiliges gelesen.

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Beitragvon mabe » 12.07.2006 16:50

Naja die Pingzeiten über Sat sollten nicht besonders gut sein. Die Pinganfrage sollte relativ fix sein, geht ja über das Modem raus. Allerdings das Antworten des Servers auf deine Anfrage sollte da länger dauern.

Die Daten müssen erst mal "nach oben" und dann wieder runter. Mit VOIP sieht man was da passiert und wie die Reaktionszeiten sind. Wenn sich nichts geändert hat ist das immer noch so:

Man erzählt dem Gegenüber was und es kommt sofort an (der ISDN weg) und stellt eine Frage.Man wartet aber es kommt keine Antwort. Man fragt erneut und bekommt mitten drin eine Antwort. Der Andere verstummt dann weil mitten im Antworten die erneute Frage kommt. Komunikation unmöglich. Wenn beide wege über Sat gehen würden, dürfte zwar die Reaktionzeit noch höher sein, aber solche Probleme würde es nicht geben.

Damit man sich das mal vorstellen kann:
Sicher kennt ihr das auch aus den Nachrichten im TV. Der Moderator der Sendung schaltet zu einem Reporter irgendwo auf der Welt. Als erstes:"Guten Tag Herr x". - keine Antwort. Erneute Anfrage: "Herr x können Sie mich hören?" in dem Momment: Hallo Herr y, hier in ... - ja ich höre Sie.

Ist zwar ein anderes Thema aber so ist das mit VOIP. Beim zocken könnte ich mir das ähnlich vorstellen. Wenn ich da einen Gegner erblicke wird mein Schuss eher da sein als die Antwort des Servers, mag sein das der dann noch rumläuft und schon ganz woanders war oder man schon den virtuellen Tod erlitten hat bevor man selbst schießen konnte.

Das der Sat die Verbindung offen hält wird sicher gehen. Die Frage ist nur ob das jeder Anbieter macht. Es gab mal einen Anbieter da musste man den Traffic je "dringlichkeit" bezahlten. Es gab mein ich 9 Stufen, von supper schnell bis hat zeit. Bei dringlichkeit konnte man die volle Leistung nutzen die einem Bereit gestellt wurde auch in Stoßzeiten.

Ein weiteres Projekt war das "Zwischenspeichern". Also du sagt ich möchte Datei xyz haben die 1,2 GB groß ist. Das würde ja ewig dauern. Kein Problem, man geht in einen bestimmten Modus und sagt das hätte ich gerne. Man geht offline und wartet. Nach einer bestimmten zeit geht man wieder online und sagt download. Die Datei ist in einem speziellen Proxy des Anbieter gespeichert und wird mit höchster Geschwindigkeit runter geladen, das war mein ich damals schneller als DSL 6.000 nur der Upstream war ein kleines Problem,da TCP ja jedes mal die bestätigung haben will.

Diese Funktion ist aber zum zocken auch ungeeignet. Wenn das mal wer testen möchte, das geht sicher auch in einigen T-Punkten. Einfach mal nachfragen ob die eine Vorführung dazu haben und mal den Pingtest machen. Aber alleine der unterschiedliche weg zwischen Up und Downstream dürfte bei einigen Sachen (wie eben VOIP) probleme bereiten.
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Beitragvon governet » 12.07.2006 17:25

Haben wir jetzt aneinander vorbeigeredet?

mabe hat geschrieben:Naja die Pingzeiten über Sat sollten nicht besonders gut sein. Die Pinganfrage sollte relativ fix sein, geht ja über das Modem raus. Allerdings das Antworten des Servers auf deine Anfrage sollte da länger dauern.


Das Zitat was ich gebracht habe, habe ich so verstanden, dass sie nur über ISDN zockt (also müsste sie Up- und Download über ISDN haben) - ich habe aber anderes gehört, dass es nicht geht. Deswegen auch die Frage ob das Bestätigt werden kann.

mabe hat geschrieben:Das der Sat die Verbindung offen hält wird sicher gehen. Die Frage ist nur ob das jeder Anbieter macht. Es gab mal einen Anbieter da musste man den Traffic je "dringlichkeit" bezahlten. Es gab mein ich 9 Stufen, von supper schnell bis hat zeit. Bei dringlichkeit konnte man die volle Leistung nutzen die einem Bereit gestellt wurde auch in Stoßzeiten.


Ich meinte aber den Rückkanal (also Schmalband) wird während der gesamten Sitzung offen gehalten bei T-DSL via Satellit. Andere beenden diesen wenn kein Upload erfolgt, damit keine Verbindungsgebühren mehr anfallen.

Oder war das jetzt eine Antwort auf einen anderen Beitrag :wink:

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Beitragvon mabe » 12.07.2006 19:03

Oh, da habe ich dich falsch verstanden :oops:. Ich habe allgemein auf die Pingzeiten geantwortet.

Das mit dem Rückkanal über ISDN kann ich mir eigentlich weniger vorstellen. Das ist doch eine spezielle Einwahlnummer über die das gemacht wird. Ich denke die Technik ist so gewählt, das es nicht gemacht wird. Sonst wäre das ja die Wiedereinführung der ISDN Flat.

Zur Funktionsweise kann ich nichts sagen, ich könnte mir das zwar vorstellen wie das gemacht wird, möchte aber hier nichts falsches Beschreiben, daher werde ich mir das noch mal in Ruhe ansehen.
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Beitragvon Angel » 25.07.2006 12:09

Hallo.

Wir haben seit ca 2 Monaten die DSL via Sat Flat. Ich selbst spiele WoW und kann aus meinen Erfahrungen sagen dass mein Ping zwischen 1500 - 2200ms liegt. Wenns mal 1000 sind bin ich schon glücklich.. Aber das ist leider ne Ausnahme.

Dabei spielts keine Rolle ob ich zB noch ICQ anhab oder nicht.. Das ändert (zumindest bei mir) garnix dran.

Ansonsten funktioniert, wie hier schon erwähnt, wirklich nur die Hälfte. Wer also meint man sollte die Finger davon lassen dem kann ich nur zustimmen.
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