Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

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Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Beitragvon bru62 » 17.06.2009 15:52

Onlinekosten.de berichtet heute über die Handelsblatt Jahrestagung "Telecom Trends" in Düsseldorf. Zitiert wird BNetzA-Präsident Kurth mit den Worten, "ein Großteil der Deutschen sei mit Breitband gut versorgt". Wenn man es genau nehme, gäbe es mit den Angeboten von SES-Astra und Eutelsat bereits eine flächendeckende Versorgung. Schließlich könne niemand erwarten, dass "bis zur letzten Alm" ein Glasfaserkabel gelegt wird: "Das muss ja auch noch jemand bezahlen".

Auch die digitale Dividende wurde wieder mal ins Feld geführt. Kurth hat die geplanten Schritte des Ausbaus vorgestellt. "Die nächste Stufe dürfe erst angegangen werden, wenn mindestens 80 Prozent der Haushalte aus der ersten Stufe mit mindestens einem Megabit pro Sekunde (Mbit/s) versorgt werden können. Dies werde von der Bundesnetzagentur überprüft.", heißt es dazu im Artikel.

Auch Telekom-Finanzvorstand Höttges hat sich zu Wort gemeldet. Dies berichtet teltarif.de. Er zeigte sich dem Bericht zufolge skeptisch, dass die ländlichen Gebiete kabelgebunden oder per Glasfaser versorgt werden könnten. Grund sei die schlechte Wirtschaftlichkeit. "Ja, wir können buddeln, wir können sehr gut buddeln, aber diese Kosten sind eben sehr teuer", wird er zitiert. Außerdem würden sich andere Anbieter quasi nicht engagieren. Nur ein Prozent des Ausbaus ginge auf andere Carrier zurück. Gerade bei der zur Zeit schwierigen Kapitalbeschaffung und einer strengen Regulierung würden Investitionen immer weniger zu refinanzieren: "Das soll mir jemand erklären, wie ein solches Geschäftsmodell solide funktionieren soll", sagt Höttges. Außerdem äußerte er sich zu Kurths Aussagen (s.o.), dass die Leute DSL und nicht satellitengestützte Zugänge wünschen.

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Re: Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Beitragvon dachscher » 17.06.2009 16:28

Schließlich könne niemand erwarten, dass "bis zur letzten Alm" ein Glasfaserkabel gelegt wird: "Das muss ja auch noch jemand bezahlen".

Tut das jemand fordern?
Aus solchen Aussagen lese ich heraus, dass man die unversorgten Regionen abstempelt. Als "Alm" würde ich meine Gemeinde ja nun nicht bezeichen wollen. Und sowas kommt von der Bundesnetzagentur. :roll:
Außerdem äußerte er sich zu Kurths Aussagen (s.o.), dass die Leute DSL und nicht satellitengestützte Zugänge wünschen.

Da muss man mal Herrn Höttges zustimmen.
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Re: Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Beitragvon Hohndorfer » 17.06.2009 20:06

bru62 hat geschrieben: Höttges: Außerdem äußerte er sich zu Kurths Aussagen (s.o.), dass die Leute DSL und nicht satellitengestützte Zugänge wünschen.

Wie war, wie war!

Manchmal glaubt man, dass alle irgendwie am Rad drehen...da sagt gerade Kurth so einen Müll, dass es einen schon fast schlecht wird.
Wenn er glaubt, dass wir alle gut versorgt sind frage ich mich was dann die Regulierungsbehörde überhaupt noch für eine Aufgabe hat als unsere Steuergelder zu verbrennen und das die Beamtenärsche noch fetter werden :evil:
Wenn es danach ginge, dann wären mit Sat alle Haushalte versorgt und wir ruhen uns nun alle auf dem Stand von Anfang der 90iger Jahre aus und die Nachbarländer klatschen in die Hände.
Es kann doch wohl nicht der wirkliche Ernst von dieser Witzfigur sein uns so einen Müll einzureden, sry!
Außerdem geht es auch überhaupt nicht um die letzte Almhütte sondern das Problem fängt bereits an den Ortsrändern der Großstädte an, vielleicht sollte der Kurth sich darüber mal informieren.
Einerseits reden alle Welt von Glasfaser und Zugangsgeschwindigkeiten die schon fast Schwindel erregen und am nächten Tag soll man wieder mit Sat-Zugang auskommen...und die Politik nickt das wenns schlecht kommt auch noch ab.
Die größten Verbrecher sind eh die Regulierungsbehörden, denen haben wir dieses ganze Drame zu min 50% zu verdanken!
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Re: Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Beitragvon spokesman » 17.06.2009 20:35

dachscher hat geschrieben:Tut das jemand fordern?

Ich, das sollte ja wohl reichen ;D

80% der Bevölkerung mit der Digitalen Dividende an Netz bringen?
Dann soll dann wohl in den DSL versorgten Gebieten ausgebaut werden..

Telekom-Finanzvorstand Höttges hat geschrieben:"Ja, wir können buddeln, wir können sehr gut buddeln, aber diese Kosten sind eben sehr teuer", sagte Höttges

Ja bei der Telekom sind Erdarbeiten sehr teuer, ein Trauerspiel.
-> hier sollten wir weiter ansetzen und versuchen ausreichend dimensioniertes Leerrohrsysteme in die Straßen zu bringen, diese sollten für FTTH ausgelegt sein und zu 100% in Staatlicher / Kommunaler Hand liegen. Wenn die Deutsche Telekom AG das Verb mieten für "günstiger" erachtet als graben sollen sie dies tun..
Für kleinere Carrier oder gar öffentliche Carrier sollte der Mietpreis natürlich angepasst werden, hier würde besonders Kundenpotenzial in unterversorgten Regionen bestehen. Bei öffentlichen Carrieren kommt sogar noch die Ortsverbundenheit und somit eine deutliche höhere "Kundentreue" auf den Plan.
-> eine Bereitstellung von Internetanschlüssen wäre über derartige Konzepte flächendecken möglich, kabelgebunden und auf Glasfasertechnologie - ein Sprung zum UD wäre auf einer derartigen Basis eine Leichtigkeit.

Wie sich Höttges selbst äußert ist die Telekom nicht fähig ein wirtschaftliches Konzept aufzustellen, anders gesagt sie sind unfähig.
Vllt. sollte er sich bei wesentlich erfolgreicheren Internetaccessanbietern / broadbandaccessprovider (ein geiles Wort oder?) im Ausland informieren wie ein solches Konzept erstellt werden kann..
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Re: Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Beitragvon dachscher » 17.06.2009 20:46

Bei allem Verständnis für den Unmut, der hier zum Ausdruck gebracht wird, menschlich kann man dies sehr gut nachvollziehen, sollten wir uns jedoch nicht auf das Niveau von Beleidigungen herablassen.
Ich weiß, man könnte sich bei dem ganzen nur noch die Haare raufen. Umso schwerer wird es noch, wenn man von immer mehr europäischen Ländern hört, dass sie von sich aus Breitband in den Universaldienst aufnehmen wollen. Und dann kommt jemand in Deutschland, dass sich ja ganz gerne als Technologienation bezeichnet, und redet was von SAT. Da fragt sich jeder Betroffene, ob er nicht vielleicht im falschen Film gelandet ist.
Wie gesagt, Diskussion ist ok, Unmut zum Ausdruck auch, aber Beleidigungen müssen nicht sein. ;)
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Re: Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Beitragvon spokesman » 17.06.2009 21:12

Wieso Beleidigung?
Die Telekom ist in diesem Punkt unfähig bzw. nicht fähig jeden Bürger einen Breitbandanschluss zur Verfügung zu stellen, Punkt.
Wenn man sich etwas näher mit den Telekomführungskräften beschäftigt wird nicht wirklich ersichtlich woher die Unfähigkeit kommt, meiner Ansicht nach sind unwirtschaftliche Regionen für einige Personen schon abgeschrieben, bei der Internetversorgung ist dies besonders offensichtlich.
Welche Nachteile für die dort lebenden Leute entstehen ist wohl egal, für mich eine charakterliche Schwäche und ein absolutes no go bei Führungspersonen - aber dafür gibt es ja uns, irgendjemand muss die Suppe ja auslöffeln.

Wikipedia hat geschrieben:Darüber hinaus wurde Höttges die Leitung für das internationale Sparprogramm „Save for growth“ (Sparen für Wachstum) übertragen. Ziel des Programms war es, bis Ende 2006 eine Milliarde Euro an operativen Kosten einzusparen.


-eine Beleidung der Persönlichkeit von Herrn Höttges war nicht angedacht, ich schätze seine Arbeit und finde besonders sein "Save for growth" Prinzip zukunftsfähig-

(gespart wird auf dem Land, damit wird ein wachsen der Ballungsräume begünstigt und finanziert, weil kaum jemand etwas schlechtes daran findet, gehört diesem Konzept wohl die Zukunft)
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Re: Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Beitragvon Hohndorfer » 17.06.2009 21:20

dachscher hat geschrieben:Wie gesagt, Diskussion ist ok, Unmut zum Ausdruck auch, aber Beleidigungen müssen nicht sein. ;)


Sehe ich auch so, nur wer wurde zuerst beleidigt? Alle Schmalbandler welche nun auf Sat umrüsten sollen um die gute Versorgung in Deutschland mit anderen zu teilen... :D Also, habt euch mal nicht so, 1Mbit/s wird wohl reichen! Selbst schuld, zieht doch alle um in die Städte, dann könnt ihr euch mit Breitband von A-Z zudröhnen :lol: :mrgreen:

Ne im Ernst, manchmal kann man nicht mehr anders wenn man einige Feststellungen von diesen Politheinis (Schwätzern) liest. ;)
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Re: Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Beitragvon essig » 17.06.2009 22:49

spokesman hat geschrieben:Wieso Beleidigung?

ich glaube dachscher meinte nicht dich sondern eher das "von dieser Witzfigur" ;)

spokesman hat geschrieben:Welche Nachteile für die dort lebenden Leute entstehen ist wohl egal, für mich eine charakterliche Schwäche und ein absolutes no go bei Führungspersonen

für dich und mich ein no go aber für die, die die führungskräfte einstellen wäre das gegenteil ein no go. hier noch was zu herrn Timotheus "Gulliver" Höttges: viewtopic.php?p=39854#p39854

Kurth verwies auf die Angebote von SES Astra und Eutelsat, mit denen Breitband auch auf dem Land zur Verfügung stehe. Das sei zwar etwas teurer, aber niemand könne erwarten, dass eine Glasfaserleitung "bis auf die letzte Alm" gelegt werden. "Das muss ja auch noch jemand bezahlen", sagte Kurth.

die aussage von herrn Kurth ist vernichtend und disqualifiziert ihn auf ganzer ebene. herr Kurth vertritt nicht die telekom, nicht bitkom, breko, vatm und auch nicht die ballungsräume sondern eine bundesbehörde. das wäre so als würde herr Weise als chef einer anderen bundesbehörde (bundesagentur für arbeit) sagen, dass je nach wohnort alg oder alg II gezahlt wird oder nicht. der eine hätte dafür seinen posten räumen dürfen, der andere sichert ihn damit.

seine unsäglichen äußerungen kann man nur erklären oder besser schönreden, dass herr Kurth auch für die regulierung der eisenbahnschienennetze zuständig ist und vielleicht sagen wollte, dass nicht "die letzte Alm" einen bahnhof bekommen kann. das bahnhöfe, supermärkte, bibliotheken, schwimmbäder oder was auch immer NICHTS mit zugang zu strom, wasser, breitband zu tun haben dürfte aber zwischenzeitlich klar sein. selbst herrn Kurth.

seine aussage an irgendeinem stammtisch hätte man ja noch zuordnen und nachvollziehen können aber wenn er in seiner funktion und position solche aussagen formuliert dann lässt das sehr tief blicken wie in "diesen kreisen" mit dem problem umgegangen wird. freudscher versprecher eben.
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oder er ist einfach nur ein guter soldat der schon mal das scheitern der "breitbandstrategie" vorab rechtfertigen will. oder die milliarde dividende die sein arbeitgeber (bund) fast jedes jahr als dividende von der telekom bekommt...
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Re: Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Beitragvon dachscher » 18.06.2009 06:42

essig hat geschrieben:ich glaube dachscher meinte nicht dich sondern eher das "von dieser Witzfigur"

Ja "Witzfigur" und "Beamtenärsche" meinte ich. Nicht das inhaltliche, da stimme ich mit Euch voll überein. ;)
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Re: Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Beitragvon Nenunikat » 18.06.2009 11:46

bru62 hat geschrieben:Onlinekosten.de berichtet heute über die Handelsblatt Jahrestagung "Telecom Trends" in Düsseldorf. Zitiert wird BNetzA-Präsident Kurth mit den Worten, "ein Großteil der Deutschen sei mit Breitband gut versorgt". Wenn man es genau nehme, gäbe es mit den Angeboten von SES-Astra und Eutelsat bereits eine flächendeckende Versorgung. Schließlich könne niemand erwarten, dass "bis zur letzten Alm" ein Glasfaserkabel gelegt wird: "Das muss ja auch noch jemand bezahlen".
...

Darüber, dass diese Ansicht meilenweit an der Wirklichkeit vorbeigeht, braucht man sicherlich nicht mehr groß zu diskutieren...
bru62 hat geschrieben:...
Auch Telekom-Finanzvorstand Höttges hat sich zu Wort gemeldet. Dies berichtet teltarif.de. Er zeigte sich dem Bericht zufolge skeptisch, dass die ländlichen Gebiete kabelgebunden oder per Glasfaser versorgt werden könnten. Grund sei die schlechte Wirtschaftlichkeit. "Ja, wir können buddeln, wir können sehr gut buddeln, aber diese Kosten sind eben sehr teuer", wird er zitiert.
...

Wenn die Telekom alle die Gebiete, wo freie Glasfaseradern auf ihre Verwendung warten (und nur die EDA-Technik noch fehlt), schon ausgebaut hätten, dann wäre diese Äußerung nicht so meilenweit von der Wirklichkeit weg.
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Re: Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Beitragvon spokesman » 19.06.2009 20:53

essig hat geschrieben:ich glaube dachscher meinte nicht dich sondern eher das "von dieser Witzfigur" ;)

Oh, ja das ist mir einfach so über die Finger geglitten. Finde ich aber nicht so tragisch, da man als lebensfroher Mensch seine Aussagen mehr als witzig, denn als traurig betrachten sollte..

In alle weiter angebrachten Punkten stimme ich euch zu, Land = wirtschaftliche Katastrophe, Stadt = Profit ohne Ende.
Die heutige Demokratie wird an Geld gemessen und durch Lobbyisten gelenkt, Wahlbeteiligungen sinken von Jahr zu Jahr, in Deutschland ist somit klar: Blödheit hat Vorfahrt.
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Re: Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Beitragvon dachscher » 19.06.2009 21:20

spokesman hat geschrieben:in Deutschland ist somit klar: Blödheit hat Vorfahrt.

Und da steckt System dahinter. ;)
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Re: Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Beitragvon Viro » 20.06.2009 13:17

dachscher hat geschrieben:
spokesman hat geschrieben:in Deutschland ist somit klar: Blödheit hat Vorfahrt.

Und da steckt System dahinter. ;)

Jepp. Aber das geht nach hinten los. Irgendwann....Was haltet ihr von der These, dass solche Aussagen wie von Herrn Kurth Generationsabhängig sind?
Vor 50 Jahren, als jeder ein Radio hatte, dachten viele "ältere" Leute immernoch, dass da der Teufel aus nem Kasten spricht. Die Leute die damals ein Radio als selbstverständlich ansehen, können heute die Wichtigkeit von BBinet vllt gar nicht realistisch einschätzen. Den Teufel im Outdoor-Dslam will ich hier mal nicht unterstellen.
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Re: Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Beitragvon Alb-Maulwurf » 20.06.2009 14:38

Viro hat geschrieben:Teufel im Outdoor-Dslam

I'm the broadband-devil and you'll never be connected :twisted:

Die These dass da ein "Generationskonflikt" vorliegt vertrete ich schon länger - doch Politiker und Führungspersönlichkeiten sollten in der Lage sein sich über ihre Arroganz (die jeder Politiker hat und möglicherweise auch braucht) hinwegzusetzen und sich in solchen Dingen auf qualifizierte/junge Leute verlassen. Doch genau das geschieht eben nicht. Ich glaube auch dass es vielen gar nicht wichtig ist. Als ich bei der Veranstaltung mit dem Bundestagsabgeordneten Beck aus meinem Wahlkreis war und ihn auf das Thema ansprach, hat er zumindest grad heraus zugegeben, dass er keine Ahnung hat und praktisch in einem anderen Zeitalter lebt - aber das ist keine Entschuldigung...
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Re: Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Beitragvon Viro » 20.06.2009 16:48

Und da fragen sich die Politiker, warum die jungen Wähler Politikverdrossen sind.
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