16909 Wittstock/Dossow (Telekom Kooperation)

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Beitragvon spokesman » 08.07.2010 20:13

Zum Breitbandausbau auf bis zu 16Mbit/s im Stadtteil Dossow berichtete heute die Märkische Allgemeine von einer positiven Zusammenarbeit zwischen Telekom, Wirtschaftsförderer und Verwaltung. Die Wirtschaftlichkeitslücke wurde hierbei durch die Verwaltung geschlossen, auf Fördergelder hat man hier verzichtet, die Beantragung würde einfach zu lange dauern. Derzeit sind 160 Haushalte geplant, die Telekom möchte nach einer vertraglichen Bindung dieser die Hardware zu den Kunden schicken, im Vorfeld steht jedoch noch eine Infoveranstaltung Seitens der Telekom an.
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Re: 16909 Wittstock/Dossow (Telekom Kooperation)

Beitragvon bru62 » 13.08.2010 17:05

Offenbar sind einer Meldung der Märkischen Allgemeinen von heute zufolge in Dossow inzwischen 160 Ports verfügbar. Ein Nutzer wollte ganz clever sein und beauftragte 1&1. Von dort bekam er prompt eine Absage, was ihn sehr empörte. Er hätte schließlich extra einen neuen PC gekauft. Die Telekom (namens der Sprecher Will) gibt sich unwissend. Vermutlich seien die Ports schon alle vergeben. Der Telekom sei egal, bei welchem Anbieter die Kunden DSL buchen. Schließlich verdiene man auch an der TAL-Miete. Dem enttäuschten Nutzer wurde empfohlen, "sich den Informationsbrief von seinem Anbieter noch einmal durchzulesen und gegebenenfalls dort nachzuhaken."

Das alte Spiel eben ...

Gruß
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Re: 16909 Wittstock/Dossow (Telekom Kooperation)

Beitragvon Meester Proper » 20.02.2011 17:20

In einem sehr umfangreichen Artikel der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 19.02.2011 wird über den Breitbandausbau rund um Wittstock und seine Ortsteile berichtet. Aus dem Artikel geht hervor, dass die Ortsteile Berlinchen, Schweinrich, Freyenstein, Dossow, Wulfersdorf und Dranse bereits per Outdoor-DSLAM angeschlossen sind, andere Ortsteile werden gerade ausgebaut oder sind. Verantwortlich für diesen Ausbau ist die Telekom (gefördert natürlich) und auch für einen kleinen Teil die ediscom (Ortsteil Karstädtshof). Unversorgt bleiben vorerst die Ortsteile Biesen (keine Gründe benannt) und Gadow (hier läuft noch bis Ende Februar eine Ausschreibung, aber bisher hat sich noch kein Bewerber gemeldet). Für den Ortsteil Christdorf läuft noch ein Antragsverfahren zum Netzausbau.

Mit einem sogenannten Bürgermobil (Kleinbus) wird zur Zeit die Anbindung per LTE erprobt, um auch in entfernten Ortsteilen regelmäßíg präsent zu sein. Die Hälfte aller Ortsteile von Wittstock ist bereits abgedeckt. Eine Antenne soll eine weitere Verbindungsverbesserung bringen. Probleme gibt es noch beim Datenschutz, hier gibt es Bedenken des Landesdatenschutzbeauftragten.

Bis zum Herbst bzw. zum Jahresende soll der gesamte, vertraglich vereinbarte Ausbau abgeschlossen sein.
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Re: 16909 Wittstock/Dossow (Telekom Kooperation)

Beitragvon spokesman » 24.12.2011 21:44

Der Ausbau in den betroffenen Orten um Wittstock nähert sich dem Ende, Probleme soll es nach Bericht der Märkischen Allgemeine jedoch noch in der Ferienhäusersiedlung hinter dem Sandberg in Sewekow geben, hier seien nach Telekomangaben eine Freileitung das Problem. Eine SAT-Anbindung und anschließende WLAN-Verteilung hatte der Betreiber der Anlage bereits probiert, diese scheiterte aber wegen der unzureichenden Leistung der SAT-Technologie.

Auch das viel beschworene LTE schaffte es nicht diese Lücke zu schließen, obwohl es ja genau für derartige Fälle eigentlich bekannt sein sollte - der Unternehmen mahnt hier die Wetteranfälligkeit und Leistungsverluste bei vielen Teilnehmern an. Damit jedoch nicht genug den Unternehmer trifft es nun in Wittstock am Sonnenweg ein zweites mal hart, auch hier steht in seinem Autohaus mit Werkstatt keine schnelle Verbindung zur Verfügung. Die Stadt betrachtet sich als Organisator und Fördermittelantragsteller als Auftraggeber und nimmt sich derartiger Probleme nun an.

So ist nach dem Ausbau oft 5 bis 16 Mbit/s verfügbar, jedoch scheinen nun die grauen Zonen mit 384kbit/s und etwas mehr in Gewicht zu fallen, besonders Unternehmen wollen sich diese Anbindung nun nicht mehr gefallen lassen, der Weg zur Stadt scheint vorprogrammiert.
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