BREKO-Firmen peilen Umsatz von 5 Milliarden Euro an

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BREKO-Firmen peilen Umsatz von 5 Milliarden Euro an

Beitragvon News » 07.05.2007 23:37

Folgende Meldung ist soeben eingetroffen:

BREKO hat geschrieben:BREKO-Firmen peilen Umsatz von 5 Milliarden Euro an
Anschlusszahlen wachsen 2007 auf mehr als 6 Mio., davon 5,8 Mio. DSLer


Bonn, 7.5.2007. Punktgenau haben die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Breitbandkommunikation BREKO ihr Umsatzziel von 4,4 Mrd. Euro für 2006 erreicht. Im laufenden Jahr rückt die 5-Mrd.-Grenze in greifbare Nähe, prognostizierte Verbandspräsident Peer Knauer heute bei der Vorstellung der aktuell erhobenen Wirtschaftdaten für die rd. 40 Verbandsmitglieder mit eigenem TK-Netzbetrieb. Die Unternehmen des BREKO � u.a. Arcor, Versatel, HanseNet, EWE TEL und NetCologne � repräsentieren mittlerweile 99% des Festnetzwettbewerbs zur Telekom auf der Teilnehmeranschlussleitung (TAL).

Mit 3,9 Mio. geschalteten DSL-Anschlüssen konnten die BREKO-Unternehmen 2006 einen Marktanteil von fast 28% erreichen. 2007 sollen noch einmal rd. 2 Mio. dazu gewonnen werden. Die BREKO-Firmen haben im vergangenen Jahr einen Quantensprung bei der DSL-Bandbreite vollzogen: inzwischen surfen rd. 40% der Kunden mit mehr als 2 Mbit/s in BREKO-Netzen. Die Bandbreiten von 2 - 6 Mbit/s stellen derzeit den Nachfrageschwerpunkt dar. �Damit sind wir die treibende Kraft für echten DSL-Wettbewerb in Deutschland. Den gibt es nach meiner Überzeugung langfristig nur auf der Basis eigener Infrastruktur�, erklärt Knauer.

Unzufrieden zeigt sich Verbandschef Knauer indes mit der Regulierungspolitik im DSL-Markt. �Wir hätten weitaus stärker wachsen können, würde die Bundesnetzagentur der Vertriebssymbiose von Resellern und Telekom nicht so tatenlos zusehen�, beklagt er. �Hier werden Absprachen getroffen und Rabatte beim Wiederverkauf gewährt, die einen fairen Wettbewerb unmöglich machen�. Dies, so Knauer weiter, sei der Grund dafür, dass Reseller wie United Internet und Freenet ihre DSL-Kundenzahlen 2006 verdoppeln konnten, während die BREKO-Unternehmen einen Zuwachs von lediglich 63% erreichten. Auswirkungen habe dies auch auf die Planungssicherheit der Mitglieder gehabt. Statt der beabsichtigten 860 Mio. Euro, die die BREKO-Firmen in Infrastruktur investieren wollten, sind es 2006 nur 804 Mio. Euro geworden. Die für 2007 eingeplanten 915 Mio. Euro stehen erneut unter dem Vorbehalt einer ausgewogenen Regulierungspolitik.

Entscheidend ist die Investitionsfrage vor allem beim notwendigen Umbau der Telefonnetze auf die IP-Technologie. Dabei zeigen sich die BREKO-Firmen sehr innovationsfreudig. Bereits im Jahr 2009 � und damit schneller als die Telekom � wollen 51% der Unternehmen ihr zentrales Netz (Backbone) auf dieses so genannte �Next Generation Access Network (NGN)� umgestellt haben. Hauptgründe dafür sind erforderliche Kostensenkungen und die Einführung neuer Dienste.


Quelle: BREKO
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