BNetzA mit Jahresbericht 2015

Neuigkeiten zum Thema Telekommunikation und Breitband

BNetzA mit Jahresbericht 2015

Beitragvon News » 17.05.2016 16:33

Auf einer Pressekonferenz am 13.05.2016 veröffentlichte die Bundesnetzagentur ihren Jahresbericht 2015. Dazu wurde folgende Pressemitteilung versandt (Auszüge zum Thema Telekommunikation):

Vorstellung Jahresbericht 2015

Homann: "Auch im Jahr 2015 haben wir uns für den Wettbewerb eingesetzt und uns als Anwalt für Verbraucherinnen und Verbraucher stark gemacht"

Die Bundesnetzagentur stellt heute ihren Jahresbericht für das Jahr 2015 vor. Die Entwicklung des Wettbewerbs, die Förderung der Infrastrukturen und der Schutz der Verbraucher sind dabei besonders von der fortschreitenden Digitalisierung geprägt. "Moderne und gut funktionierende Netze sind die Voraussetzung für Wohlstand und Wachstum – sie sind die Grundlage dafür, dass alle von den Innovationen des digitalen Wandels profitieren können", erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

TELEKOMMUNIKATION
Steigende Investitionen und hohes Datenvolumen

Die Investitionen im Telekommunikationsmarkt erreichten mit 8,1 Milliarden Euro eine weitere Steigerung im Vergleich zum Vorjahr mit 7,4 Milliarden Euro. Die Unternehmen investierten in erster Linie in den Glasfaserausbau, die Umstellung auf IP-basierte Netze und den Ausbau der LTE-Netze. Allein die Investitionen in die Kabel-TV-Infrastruktur sind mit 1,05 Milliarden Euro erstmals seit dem Jahr 2010 rückläufig.

Das durchschnittliche Datenvolumen pro Nutzer lag im Festnetz bei 31 GB pro Monat (2014: 27 GB). Das Gesamtvolumen im Festnetz stieg an auf 11,5 Milliarden GB (2014: 9,5 Milliarden). Auch im Mobilfunk erhöhte sich das Datenvolumen stark. Im Jahr 2015 wurden über 591 Millionen GB an Daten über die Mobilfunknetze übertragen. Die Anzahl von SIM-Karten in UMTS- und LTE-fähigen Endgeräten wuchs von 52,6 Millionen Geräten im Jahr 2014 auf 74,3 Millionen im Jahr 2015.

Digitalisierung verändert Kommunikation – Anzahl der SMS sinkt weiter

Die zunehmende Digitalisierung beeinflusst auch die Geschäftsmodelle der etablierten Telekommunikationsunternehmen immer stärker. Auch im letzten Jahr nutzen immer weniger Verbraucher den Kurznachrichtendienst (SMS). Die Zahl der versendeten SMS verringerte sich im Jahr 2015 auf 16,6 Milliarden. Im Vorjahr waren es noch 22,3 Milliarden, 2012 noch fast 60 Milliarden. ""Immer mehr Kunden greifen auf Messaging-Dienste, wie WhatsApp, Viber oder Skype zurück. Die Bedeutung der SMS sinkt"", so Homann.

Bundesnetzagentur für Verbraucher

Bei der Bundesnetzagentur sind im Jahr 2015 rund 178.000 Verbraucheranfragen und Beschwerden im Bereich Telekommunikation eingegangen. Im Mittelpunkt standen Probleme beim Anbieterwechsel und Fragen zu Vertragsinhalten sowie Rufnummernmissbrauch. Ab der zweiten Jahreshälfte 2015 deutet das Beschwerdeaufkommen zu Problemen beim Anbieterwechsel erstmals auf Verbesserungen der Wechselprozesse hin. Wegen unerlaubter Telefonwerbung und Rufnummernunterdrückung hat die Behörde im letzten Jahr Bußgelder von insgesamt 467.350 Euro verhängt.

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Der Jahresbericht 2015 der Bundesnetzagentur steht ab sofort unter: www.bundesnetzagentur.de/berichte zum Download bereit.
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