c't: Lagerkampf - Bestandsaufnahme beim Glasfaser-Ausbau

Neuigkeiten zum Thema Telekommunikation und Breitband

c't: Lagerkampf - Bestandsaufnahme beim Glasfaser-Ausbau

Beitragvon Meester Proper » 09.03.2013 17:46

In einem ausführlichen Artikel beschreibt die c't die Spannungen auf der FTTH-Konferenz 2013 in London. Dabei werden Fragen wie: "Nachfrage- oder Angebotsorientierung? Marktwettbewerb oder staatliche Verantwortung für die Infrastruktur? Inkrementeller Ausbau oder Technologiesprung auf Glasfaseranschlüsse? FTTC oder FTTH?" beleuchtet und die politischen Aspekte des Breitbandausbaus beleuchtet.

c't: Richard Sietmann: Lagerkampf - Bestandsaufnahme beim Glasfaser-Ausbau

Meine Meinung zum Thema FTTH: Synergiegetriebener Ausbau, ja - d.h. bei Tiefbaumaßnahmen vor Ort, wenn es sich anbietet, direkt Leerrohre verlegen (zu den Häusern) und ein Netz ausbauen. Aber nein zum plötzlichen Technologiesprung mit horrenden Kosten, die Netzbetreiber und auch Kunden nicht begleichen könnten.
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Re: c't: Lagerkampf - Bestandsaufnahme beim Glasfaser-Ausbau

Beitragvon Fehler20 » 10.03.2013 00:59

Sehr schöner Artikel. Besonders dieser Satz gefällt mir:
Die bestehenden Breitbandangebote über ADSL und ADSL2+ gäben einen preislichen Rahmen für die Zahlungsbereitschaft und die Nachfrage der Kunden vor, mit dem die Glasfaser nicht mithalten könne
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Re: c't: Lagerkampf - Bestandsaufnahme beim Glasfaser-Ausbau

Beitragvon bkt » 10.03.2013 11:29

Meester Proper hat geschrieben:In einem ausführlichen Artikel beschreibt die c't die Spannungen auf der FTTH-Konferenz 2013 in London. Dabei werden Fragen wie: "Nachfrage- oder Angebotsorientierung? Marktwettbewerb oder staatliche Verantwortung für die Infrastruktur? Inkrementeller Ausbau oder Technologiesprung auf Glasfaseranschlüsse? FTTC oder FTTH?" beleuchtet und die politischen Aspekte des Breitbandausbaus beleuchtet.

c't: Richard Sietmann: Lagerkampf - Bestandsaufnahme beim Glasfaser-Ausbau

Meine Meinung zum Thema FTTH: Synergiegetriebener Ausbau, ja - d.h. bei Tiefbaumaßnahmen vor Ort, wenn es sich anbietet, direkt Leerrohre verlegen (zu den Häusern) und ein Netz ausbauen. Aber nein zum plötzlichen Technologiesprung mit horrenden Kosten, die Netzbetreiber und auch Kunden nicht begleichen könnten.



Zuerst einmal muss die (gefühlt) schon ewig bestehende Forderung der Trennung von Netz und Dienst umgesetzt werden.
Das wird meist unter den Tisch fallen gelassen.
Dann ergibt sich beim Netzausbau eine Kostenersparnis durch den wegfallenden Wettbewerb (mehrfache parallele Infrastrukturen).
Und wenn dieser vergleichbar dem Strassenbau wieder zurück in die Öffentliche Hand geführt wird, dann sind auch die Solidareffekte nutzbar.
Es entstehen dann gemittelte Kosten die gemittelten Einnahmen jeweils über die gesamte Republik gegenüber gestellt werden können.

Wenn man dann noch ein paar Spielchen im Bundeshaushalt weglässt, wie die Bundeswehreinsätze in Mali oder Türkei usw. hat man auch ganz schnell das Kleingeld für den sofortigen Netzausbau zusammen.
Der Engpass kommt dann in der Wirtschaft, dass Unetrnehmen fehlen, die diesen Ausbau sofort umsetzen können (Kapazitätsengpass)
Das Denkbare diskutieren, das Machbare realisieren.
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Re: c't: Lagerkampf - Bestandsaufnahme beim Glasfaser-Ausbau

Beitragvon Meester Proper » 10.03.2013 11:52

Dafür müsste aber ein kompletter Richtungswechsel erfolgen. Ich möchte nur daran erinnern, dass die Dividende am Aktienbesitz der Deutschen Telekom und auch die Erlöse aus den Frequenzversteigerungen nicht in den Breitbandausbau fließen sondern im Bundeshaushalt für andere Dinge verwendet werden.

Eine Trennung von Netz und Dienst ist meiner Meinung nach auch immer die beste Lösung. Die Frage ist nur, sollte dieses Konzept auch für das bestehende Kupfernetz verwendet werden (wofür Ich wenig Chancen sehe) oder nur für ein neu aufzubauendes Glasfasernetz?
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Re: c't: Lagerkampf - Bestandsaufnahme beim Glasfaser-Ausbau

Beitragvon rezzler » 10.03.2013 12:50

Meester Proper hat geschrieben:Eine Trennung von Netz und Dienst ist meiner Meinung nach auch immer die beste Lösung. Die Frage ist nur, sollte dieses Konzept auch für das bestehende Kupfernetz verwendet werden (wofür Ich wenig Chancen sehe) oder nur für ein neu aufzubauendes Glasfasernetz?

Beim Kupfernetz mMn ebenfalls ein Jahr, da uns das ja sicher noch einige Jahre begleiten wird. Andererseits gibts das Prinzip hier ja dank Regulierung schon zum Teil.
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