Meester Proper hat geschrieben:In einem ausführlichen Artikel beschreibt die c't die Spannungen auf der FTTH-Konferenz 2013 in London. Dabei werden Fragen wie: "Nachfrage- oder Angebotsorientierung? Marktwettbewerb oder staatliche Verantwortung für die Infrastruktur? Inkrementeller Ausbau oder Technologiesprung auf Glasfaseranschlüsse? FTTC oder FTTH?" beleuchtet und die politischen Aspekte des Breitbandausbaus beleuchtet.
c't: Richard Sietmann: Lagerkampf - Bestandsaufnahme beim Glasfaser-AusbauMeine Meinung zum Thema FTTH: Synergiegetriebener Ausbau, ja - d.h. bei Tiefbaumaßnahmen vor Ort, wenn es sich anbietet, direkt Leerrohre verlegen (zu den Häusern) und ein Netz ausbauen. Aber nein zum plötzlichen Technologiesprung mit horrenden Kosten, die Netzbetreiber und auch Kunden nicht begleichen könnten.
Zuerst einmal muss die (gefühlt) schon ewig bestehende Forderung der Trennung von Netz und Dienst umgesetzt werden.
Das wird meist unter den Tisch fallen gelassen.
Dann ergibt sich beim Netzausbau eine Kostenersparnis durch den wegfallenden Wettbewerb (mehrfache parallele Infrastrukturen).
Und wenn dieser vergleichbar dem Strassenbau wieder zurück in die Öffentliche Hand geführt wird, dann sind auch die Solidareffekte nutzbar.
Es entstehen dann gemittelte Kosten die gemittelten Einnahmen jeweils über die gesamte Republik gegenüber gestellt werden können.
Wenn man dann noch ein paar Spielchen im Bundeshaushalt weglässt, wie die Bundeswehreinsätze in Mali oder Türkei usw. hat man auch ganz schnell das Kleingeld für den sofortigen Netzausbau zusammen.
Der Engpass kommt dann in der Wirtschaft, dass Unetrnehmen fehlen, die diesen Ausbau sofort umsetzen können (Kapazitätsengpass)