Telekom will 100MBit großflächig anbieten (Vectoring)

Neuigkeiten zum Thema Telekommunikation und Breitband

Re: Telekom will 100MBit großflächig anbieten

Beitragvon Dino75195 » 16.10.2012 08:40

Telekom-Vorstoß zum Vectoring: Kritik von TK-Verbänden

Quelle: onlinekosten.de Newsmeldung "Telekom-Vorstoß zum Vectoring: Kritik von TK-Verbänden"
http://www.onlinekosten.de/news/artikel ... Verbaenden

Bin gespannt wie sich das entwickelt

Gruß Robert
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Re: Telekom will 100MBit großflächig anbieten

Beitragvon News » 18.10.2012 16:51

Hier noch die Original-Pressemitteilung von BREKO, Buglas und VATM vom 15.10.2012:

TK-Verbände: Vectoring ja, Remonopolisierung der letzten Meile nein
BREKO, BUGLAS und VATM kritisieren Telekom-Vorstoß und befürchten massive Entwertung milliardenschwerer Infrastrukturinvestitionen der Wettbewerber – Gegenvorschlag der Branche im Dezember


Die Telekommunikationsverbände Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO), Bundesverband Glasfaseranschluss (BUGLAS) und Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) kritisieren massiv den Vorstoß der Deutschen Telekom, den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) am Kabelverzweiger künftig nicht mehr anzubieten. Der Incumbent will auf der sogenannten letzten Meile Vectoring einsetzen. Mit dieser Technologie lassen sich zwar bei kürzeren Distanzen zwischen Kabelverzweiger und Haushalt Bandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde übertragen, ein entbündelter Zugang steht anderen Carriern dann aber nicht mehr zur Verfügung. Die Entbündelung der TAL ist seit 1998 als einer der Grundpfeiler der Marktliberalisierung gesetzlich festgeschrieben und hat einen wichtigen Anteil am Infrastrukturwettbewerb der TK-Branche.

„Wenn es darum geht, die Breitbandversorgung in Deutschland weiter zu verbessern, ist der Einsatz von Vectoring grundsätzlich zu begrüßen“, wertet VATM-Präsident Gerd Eickers. Die Forderung der Telekom, die Entbündelung nicht nur dort, wo Vectoring tatsächlich eingesetzt wird, sondern ganz unabhängig davon gleich bundesweit auszuschalten, zeigt, dass es ihr in Wahrheit wieder einmal um das Verhindern von Wettbewerb geht, und das zu Lasten der Bürger gerade in ländlichen Regionen, wo die Wettbewerber mehr als das Doppelte der Telekom investieren.“ Vectoring unterdrückt die wechselseitigen Störungen der einzelnen Leitungen in einem Kabel, ähnlich wie bei der Rauschunterdrückung in Kopfhörern. Dadurch können im herkömmlichen Kupferkabel bei gleichzeitigem Einsatz von VDSL2 auf Distanzen bis zu 400 Meter zwischen Kabelverzweiger und Haushalt Bandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) erreicht werden, bei Entfernungen bis zu 800 Meter immerhin noch etwa 50 MBit/s. „Die Wettbewerbsunternehmen haben seit der Marktöffnung 1998 deutlich mehr als 50 Milliarden Euro investiert, den größten Teil davon in eigene Infrastrukturen“, erläutert BUGLAS- Präsident Dr. Hans Konle. „Wenn künftig an von Wettbewerbern erschlossenen Kabelverzweigern der Zugang zur entbündelten TAL wie von der Telekom nun gefordert nicht mehr gewährt wird, entwertet das nicht nur den dort getätigten Milliarden-Invest, sondern führt auch zur Remonopolisierung.“ Dabei hätten, so die Verbände unisono, die vergangenen Jahre deutlich gezeigt, dass der Wettbewerb den Großteil des Infrastrukturausbaus vorangetrieben habe und nicht der Ex-Monopolist.

"Eine Monopolisierung von Vectoring durch die Deutsche Telekom ist schon deshalb unsinnig, weil diese Technik den Glasfaserausbau zum Kabelverzweiger voraussetzt. Dieser wird in Deutschland aber ganz wesentlich durch Investitionen der Wettbewerber vorangetrieben. Vectoring wird daher nur dann einen wirkungsvollen Beitrag zum Breitbandausbau leisten, wenn alle investierenden Unternehmen in gleicher Weise davon profitieren können“, so BREKO-Präsident Ralf Kleint. Die drei Verbände werden daher einen gemeinsamen Vorschlag dazu erarbeiten, wie sich die Vectoring-Technologie im Wettbewerb aller Marktteilnehmer einsetzen lässt, damit die Innovations- und Investitionskraft der gesamten Branche im Sinne eines weiteren zügigen Breitbandausbaus für Bürger und Unternehmen eingesetzt werden kann. Der Vorschlag wird bei der nächsten Sitzung des NGA-Forums bei der Bundesnetzagentur vorgestellt.
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Re: Telekom will 100MBit großflächig anbieten

Beitragvon bru62 » 18.10.2012 16:55

Und auch der Telecom e.V. hat sich mit einer Pressemitteilung am 15.10.2012 zum Thema geäußert und gleichsam seine Haltung zu einer einheitlichen Netzgesellschaft untermauert:

Vectoring - Telecom e.V. zu EU/Kroes: "Keine Regulierungsferien für die TAL“

Der Telecom e.V. war in der vergangenen Woche zusammen mit der INTUG (International Telecommunications User Group) zu Besuch bei der Vizepräsidentin der EU-Kommission Neelie Kroes. Dabei hat der Verband noch einmal deutlich herausgestellt, dass die Einführung neuer Techniken wie VDSL-Vectoring im Teilnehmeranschluss nicht dazu führen dürfe, dass die bereits erreichten Ziele in der Entwicklung infrastrukturbasierten Wettbewerbs durch eine Rücknahme der TAL-Entbündelungspflichten wieder in Frage gestellt werden dürfen.

Diese Rücknahme wird derzeit von der Deutsche Telekom AG gefordert. Vielmehr müsse es möglich sein, dass der erste Anbieter, der diese Technik im Teilnehmeranschluss eines Gebietes einsetzt, dies auch tun kann.

Der Telecom e.V. sieht darüber hinaus die Interessen der Nutzer im Hinblick auf eine schnelle und einheitliche Entwicklung der Anschlussnetze am besten gewahrt, wenn diese durch eine nationale Netzgesellschaft aufgebaut werden würden, die auch die Unterschiede zwischen Stadt und Land mit der drohenden digitalen Spaltung aufheben könnte.

„Nur auf diese Weise sehen wir die Chancen auf national einheitliche Produkte und die Stellung Deutschlands als attraktiver Wirtschaftsstandort gewahrt“, so Helmut Kohl, Präsident des Telecom e.V. nach dem Besuch in Brüssel.

Sollte eine deutsche Netzgesellschaft politisch nicht gewollt oder durchsetzbar sein, müsse zumindest eine Verpflichtung zur Bereitstellung eines Universaldienstes eingeführt werden, um Anwendern eine Investitionssicherheit zu gewährleisten, ließ der Verband am Montag wissen.


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Re: Telekom will 100MBit großflächig anbieten

Beitragvon spokesman » 18.11.2012 14:03

golem.de titelt heute "24 Millionen Telekom-Haushalte kriegen 100 MBit/s"
Möglich soll dies durch das schon beschriebene VDSL2 mittels Bonding und Phantom Mode über bestehende Leitungen sein. 5 bis 6 Mrd. Euro veranschlagt die Telekom für den Ausbau mit zum Großteil Technik von Alcatel-Lucent, jedoch soll allein hierfür die TAL abgeändert werden. Regulierungsänderung in Form von einer TAL-Kostenerhöhung von 10 auf rund 20€ sind nach Ansicht von Telekom Chef R. Obermann nötig. Um diese Änderungen in Angriff nehmen zu können ist ein Antrag bei der Bundesnetzagentur nötig, die Arbeiten laufen laut Aussage der Telekom bereits.
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Re: Telekom will 100MBit großflächig anbieten

Beitragvon Meester Proper » 18.11.2012 14:05

Solange es kein positives Signal von der BNetzA bezüglich Vectoring gibt, wird man keinen Ausbau starten, daher ist diese Meldung noch reichliche Spekulation.
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Re: Telekom will 100MBit großflächig anbieten

Beitragvon bru62 » 18.11.2012 15:25

Meester Proper hat geschrieben:daher ist diese Meldung noch reichliche Spekulation.

Und sie wird mit Sicherheit die heftige Reaktion der Telekom-Mitbewerber-Lobby auf den Plan rufen, die gewiss wieder das Ende jedes Breitbandprojektes an die Wand malen werden. Und BMWi und BNetzA werden kuschen ...

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Re: Telekom will 100MBit großflächig anbieten

Beitragvon News » 21.11.2012 17:22

Der BREKO legt am 20.11.2012 mit einem Appell an die Politik nach, wie folgende Pressemitteilung zeigt:

Deutsche Telekom missbraucht Vectoring zur Beendigung des Infrastrukturwettbewerbs im Telekommunikationsmarkt!

BREKO fordert wettbewerbsverträglichen Einsatz der Vectoring-Technologie
Die Deutsche Telekom AG (DTAG) hat Investitionen in die so genannte Vectoring-Technologie angekündigt, um höhere Bandbreiten auf der bereits abgeschriebenen Kupferleitung zu erzielen. Allerdings fordert der Ex-Monopolist dafür als Gegenleistung einen enorm hohen Preis von Politik und Regulierung: die Aufhebung des entbündelten Zugangs zum Kabelverzweiger (KVz) für alternative Infrastrukturanbieter sowie die alleinige Nutzung der Vectoring-Technologie. Die Erfolge aus 15 Jahren Infrastrukturwettbewerb im Telekommunikationsmarkt wären damit im Handstreich zunichte gemacht - und dies, obwohl beide DATG-Forderungen für den Einsatz von Vectoring keineswegs notwendig sind.

Breitband im ländlichen Raum versus wettbewerbsstrategische Ziele der DTAG
Die breitbandige Versorgung ländlicher Regionen ist besonders kostenintensiv - anders als die DTAG vorgibt ist Vectoring aber nur bedingt geeignet, um in „Weißen Flecken“ die Bandbreite spürbar zu erhöhen. Gerade hier liegen die Endkundenanschlüsse zumeist sehr weit vom KVz entfernt, der Vectoring-Effekt lässt aber nach bzw. verschwindet völlig, je länger die zwischen KVz und Endkunden liegende Kupferleitung ist. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass es der DTAG nicht um die breitbandige Versorgung ländlicher Räume geht, sondern um die Verbesserung ihrer Wettbewerbssituation gegenüber den in den letzten Jahren - in Ballungsgebieten - sehr erfolgreichen Kabelnetzbetreibern: Die DTAG hat angekündigt, ihre Vectoringinvestitionen auf 24 Mio. Haushalte (ca. 60%) zu beschränken, was genau den von Kabelnetzen erreichbaren Haushalten entspricht.

Vectoring ersetzt keinen FTTB/H-Ausbau - aber die DATG-Strategie verhindert ihn
Der stetig wachsende Bandbreitenbedarf kann langfristig nur durch den weitgehend flächendeckenden Glasfaserausbau bis ins Haus/die Wohnung (FTTB/H) abgedeckt werden. Investitionen in FTTB/H sind für die DTAG aber nicht attraktiv, solange sie mit dem - abgeschriebenen - Kupfernetz hohe Einnahmen generiert. Dies ist zum einen durch die immens überhöhten Vorleistungsentgelte für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL/„letzte Meile“) möglich, die von den alternativen Anbietern seit jeher kritisiert werden. Durch den Einsatz von Vectoring wird das alte Kupfernetz für die DTAG noch ertragreicher und FTTB/H-Investitionen noch unattraktiver. Den alternativen Anbietern andererseits wäre ein Infrastrukturausbau nicht mehr möglich, da ihnen der - v. a. in ländlichen Regionen - unverzichtbare Zwischenschritt über den Kabelverzweiger (FTTC) nicht länger zur Verfügung stünde.

BREKO-Appell an die Politik
Grundsätzlich kann Vectoring eine sinnvolle Komplementärtechnologie sein und ist geeignet, um die Bandbreite auf der Kupferleitung zu erhöhen. Die möglichen Vorteile von Vectoring dürfen aber keinesfalls mit der Beendigung des Infrastruktur-wettbewerbs erkauft werden. Für eine wettbewerbsverträgliche Nutzung von Vectoring müssen folgende Rahmenbedingungen sichergestellt werden:

- Infrastrukturwettbewerb sichern und vorantreiben - Verpflichtung zum entbündelten KVz-Zugang erhalten!
- Kein Telekom-Monopol auf die Vectoring-Technologie - alle Netzbetreiber müssen Vectoring diskriminierungsfrei einsetzen können!
- Vectoring ersetzt keinen FTTB/H-Ausbau! Also: Anreize für Infrastrukturwettbewerb erhalten!
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Re: Telekom will 100MBit großflächig anbieten

Beitragvon Dino75195 » 23.11.2012 08:41

Bundesnetzagentur sieht Telekom-Plan zu 100 MBit/s skeptisch

http://www.golem.de/news/vectoring-bund ... 95888.html

Bin gespannt wie hoch der Upload beim Vektoring wird.

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Re: Telekom will 100MBit großflächig anbieten

Beitragvon spokesman » 24.11.2012 23:53

bru62 hat geschrieben:Und sie wird mit Sicherheit die heftige Reaktion der Telekom-Mitbewerber-Lobby auf den Plan rufen, die gewiss wieder das Ende jedes Breitbandprojektes an die Wand malen werden. Und BMWi und BNetzA werden kuschen ...

Wenn derartige Meldungen nicht immer so offensichtlich vorherzusehen wären könnten wir hier Eintritt verlangen.


Q:
Dino75195 hat geschrieben:Bin gespannt wie hoch der Upload beim Vektoring wird.

A:
golem.de hat geschrieben:Beim Upload bietet Vectoring bis zu 40 MBit/s und 100 MBit/s im Download.
;)
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Re: Telekom will 100MBit großflächig anbieten

Beitragvon spokesman » 25.11.2012 13:25

Es gibt nun neue Berichte auf heise.de zu lesen, welche sich auf die künftige Spiegel Ausgabe stützen. Die Rede ist auch hier wieder von mehreren Milliarden Euro, welche die Telekom bereits zu investieren ist. Auch hier wird wieder klargestellt, dass an diese Meldung Bedingungen geknüpft sind, wie bereits gemeldet handelt es sich um quasi freie Hand in der Regulierungsgestaltung. Auf Deutsch kauft sich die Telekom hier völlig offensichtlich in Verfahren zur Gesetzesänderung bzw. Regulierungsänderung ein. Auch diese Meldung werden die Firmen und Verbände der Mitbewerber nicht ohne Kommentar im Raum stehen lassen, wenig hilfreich scheint da auch das Bekenntnis von Obermann zu einem "offenen Netz" zu sein.
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Re: Telekom will 100MBit großflächig anbieten

Beitragvon rezzler » 25.11.2012 13:50

Hab ich auch grad gelesen und denke mal, das das mit den Milliarden etwas übertrieben ist. Auch lustig:
Heise online hat geschrieben:Damit bräuchte die Telekom schnelle Glasfaserkabel nicht in jedes Haus, sondern lediglich bis zu den grauen Verteilerkästen in allen Städten zu verlegen, sagte Obermann.
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Re: Telekom will 100MBit großflächig anbieten

Beitragvon Dino75195 » 25.11.2012 14:31

und wie immer wird nur dort investiert, wo Konkurzenz ist, z.B. Kabel, da sonst alle Kunden wechseln... :D

Freiwillig rüsten die auf dem Land das nicht nach :evil:
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Re: Telekom will 100MBit großflächig anbieten

Beitragvon spokesman » 25.11.2012 14:58

Dino75195 hat geschrieben:wo Konkurzenz ist, z.B. Kabel, da sonst alle Kunden wechseln... :D

Die Vermutung liegt hier nahe, dass in Gebieten mit Kabelversorgung 100Mbit/s + X möglich sind, da wird die Telekom beim Vectoring wohl auch eher die Euro´s im Koffer lassen - leider wird diese gesparten Euros auch kein ländlicher Raum zu Gesicht bekommen. Ich denke Vectoring wird wohl nur in Regionen kommen (wenn es kommt), welche Gefahr laufen von Kabelanbietern überbaut zu werden..

rezzler hat geschrieben:Hab ich auch grad gelesen und denke mal, das das mit den Milliarden etwas übertrieben ist. Auch lustig:
heise.de hat geschrieben:Damit bräuchte die Telekom schnelle Glasfaserkabel nicht in jedes Haus, sondern lediglich bis zu den grauen Verteilerkästen in allen Städten zu verlegen, sagte Obermann.
ja diese Passage ist sehr lustig, das wäre ja des Teufels wenn man nach nicht mal 20, 30 oder weiteren Jahren mal auf ein neues Übertragungsmedium umsteigen würde.. völlig undenkbar.
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Re: Telekom will 100MBit großflächig anbieten

Beitragvon Fehler20 » 25.11.2012 18:55

Wie läuft das eigentlich in Städten wie München oder Köln (groß) bzw. in den ganzen Gemeinden wo kleine/mittlere Provider mit Outdoors bzw DSLAMs im Keller ausgebaut haben? Wer zuerst da ist hat gewonnen? Gut viele Kunden wird die Telekom in den kleineren Gemeinden eh nicht mehr haben, aber ein paar durch Verträge übriggebliebene bestimmt. Wie soll das da laufen?
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Re: Telekom will 100MBit großflächig anbieten

Beitragvon Fehler20 » 25.11.2012 19:03

Bzw. es gäbe noch einen Vorteil: DBPO würde nicht mehr gebraucht.
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