WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Neuigkeiten zum Thema Telekommunikation und Breitband

WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Beitragvon Meester Proper » 11.10.2011 19:02

Laut einer wirtschaftlichen Analyse des in Bonn ansässigen Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) kostet der FTTH-Ausbau von komplett Deutschaand rund 80 Milliarden Euro. WIK Geschäftsführer Karl-Heinz Neumann wird dazu durch heise online folgendermaßen zitiert:
WIK Geschäftsführer Karl-Heinz Neumann hat geschrieben:Zwar erscheint der errechnete Investitionsbedarf von 70 bis 80 Milliarden Euro für das Glasfasernetz gemessen an anderen volkswirtschaftlichen Programmen eher gering, stellt aber verglichen mit den üblichen jährlichen Investitionen der Netzbetreiber in das Festnetz in Höhe von etwa 3,2 Milliarden eine säkulare Aufgabe dar, die nicht in einem Jahrzehnt bewältigt werden kann
Die ermittelten Anschlusskosten pro Haushalt liegen laut WIK bei 1000 Euro in den Städten und 4000 Euro in dünn besiedelten ländlichen Regionen. Damit läge bei einem Erlös von 38 Euro pro Kunde die profitable Ausbaugrenze bei 25 Prozent bis 45 Prozent aller Anschlüsse ("nur für weniger als 10 Prozent der Fläche").

Weitere Details zur vorgelegten Analyse finden sich im heise online Artikel "Gesucht: 80 Milliarden Euro für den Glasfaserausbau".
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Re: WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Beitragvon spokesman » 11.10.2011 19:41

Tja, damit haben sie die letzte Zahl nach unten korrigiert, bei dem Schnäppchen muss man eigentlich zuschlagen ;)
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Re: WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Beitragvon governet » 11.10.2011 20:03

Das wäre dann wohl so, wenn ein Betreiber ausbauen würde, wenn man bedenkt, dass der Ausbau aller Anbieter seit 1998 93 Mrd. betragen haben soll, kann ich nur dem Zitat: "Jede Art von "Doppelausbau" sei volkswirtschaftlich schädlich." (Quelle) nur anschließen.
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Re: WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Beitragvon bkt » 11.10.2011 20:27

Also langsam verliere ich die Achtung vor dem WIK. Bisher hatten diese sich immer durch recht qualifizierte Beiträge hervorgetan.
Und jetzt so eine Ansage, die nur von der TK-Lobby gesponsert worden sein kann ...

http://www.wik.org/index.php?id=meldungendetails&tx_ttnews[tt_news]=1348&tx_ttnews[backPid]=85&cHash=905a03c680fa77f2b2d79ca8133696bc hat geschrieben:Die Versorgung von 43 Millionen Anschlüssen in Deutschland mit FTTB/H und ein Betrieb bei 70 % Penetration erfordert in einer Greenfieldbetrachtung Investitionen in Höhe von 70 bis 80 Milliarden Euro.


GREENFIELD bedeutet, auf der Grünen Wiese, also ein kompletter Neubau eines flächendeckenden Netzes, als wäre noch nie ein einziger Meter Leerrohr und Glasfaser in Deutschland verlegt worden.
Das ist aber eine völlig unsinnige Startannahme.

(Genauso könnte man ja mal eine Greenfieldbetrachtung der Strassenbaukosten machen. Dann gäbe es ab moregn keine Autos mehr ...)

In fast allen Großstädten liegen mehr als genug Leerrohre und auch schon ein erklecklicher Teil an Glasfasern herum.
Fast sämtliche Backbone und Backhaul-Trassen sind in Leerrohren geführte Glasfaser.

Und die mögliche Mitnutzung von mehreren 1000 km Leerrohren TK-Branchenfremder Inhaber wurden auch nicht berücksichtigt. Von den Leerrohren der öffentlichen Verwaltung (allen voran die Bundesverwaltung - Verkehrsministerium) ganz zu schweigen.


Folglich dient das Ergebnis bestens dazu unwissende Politiker zu verschrecken und von vernünftigen Handlungen abzuhalten.

Und das Timing ist auch ganz bewußt gewählt worden, mit so einem "Dünn...." gerade jetzt aufzuwarten.

Laut einer wirtschaftlichen Analyse des in Bonn ansässigen Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK)

Apropos "des in Bonn ansäßigen ...". Sitzt da nicht noch irgendwer in Bonn ? Komm grad nicht drauf ;-)
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Re: WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Beitragvon Nenunikat » 12.10.2011 13:37

Im Artikel von heise wird ja auch noch etwas anderes aufgeführt, was die Summe senkt:
...
Wenn Netzbetreiber die finanzielle Ausbaulast nicht allein zu tragen hätten, liesse sich die Modernisierung beschleunigen.
Als Maßnahmen ... seien etwa die Übernahme der Hausverkabelung durch die Eigentümer ... denkbar.
...

Da dies sicherlich der Normalfall sein dürfte, sind auch diese Kosten von den 80 Milliarden Euro abzuziehen.
Und die Glasfasern der OPAL-Netze (HYTAS - gelegentlich sogar schon bis ins Haus) sowie ggf. mit nutzbare Glasfaser-Fasern der Energie-Wirtschaft und anderer Wirtschaftsbereiche wird man wohl auch vergessen haben...
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Re: WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Beitragvon bkt » 12.10.2011 13:43

Diese Kosten sind in den 80 Mrd. garnicht enthalten, da die Telekomunnikationsunternehmen nur bis zur Hausanschlussdose (1.Wand hinter der Grundstücksgrenze) verlegen.
Hausinterne Verkabelung ist seit je her Sache des Eigentümers.
Wenn dieser die Kosten umwälzt (z.B. bei Wohnungsgenossenschaften mit Kabelfernsehen), dann fängt er im Geenzug meist einen Konzessionsvertrag z.B. über 10 Jahre.

Und die Glasfasern der OPAL-Netze (HYTAS - gelegentlich sogar schon bis ins Haus) sowie ggf. mit nutzbare Glasfaser-Fasern der Energie-Wirtschaft und anderer Wirtschaftsbereiche wird man wohl auch vergessen haben...

Haben sie nicht vergessen.
Es ist eine "Greenfield"-Betrachtung.
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Re: WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Beitragvon Nenunikat » 13.10.2011 12:36

bkt hat geschrieben:...
Und die Glasfasern der OPAL-Netze (HYTAS - gelegentlich sogar schon bis ins Haus) sowie ggf. mit nutzbare Glasfaser-Fasern der Energie-Wirtschaft und anderer Wirtschaftsbereiche wird man wohl auch vergessen haben...

Haben sie nicht vergessen.
Es ist eine "Greenfield"-Betrachtung.
Da tut man so, als ob man auf der Grünen Wiese baut, wo nix ist (Greenfield).

Ich wollte ja hier auch nur darauf hinweisen, dass auch diese Voraussetzungen die reale Gesamtsumme im Vergleich zur Greenfield-Studie noch einmal geringer ausfallen lässt...
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Re: WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Beitragvon Fehler20 » 13.10.2011 13:29

Wobei sich das Problem ergäbe, dass man auf einen Schlag alle alten Anschlüsse auf die neue Technik umstellen müsste, da ein Parallelbetrieb schlecht möglich zu sein scheint. Und das geht auch nicht.
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Re: WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Beitragvon bkt » 13.10.2011 14:23

Fehler20 hat geschrieben:Und das geht auch nicht.

Was zumindest die Telekom nachhaltig behaupten wird.
1.) ich muss nicht alles mit einem Mal umstellen, sondern kann aus FTTC erstmal FTTB machen.
2.) ich kann Vorwahlnummer für Vorwahlnummer umstellen und diese damit entbehrlich machen.
3.) es gibt schon heute viele Telefonanschlüsse, die bereits über IP-Telefonie laufen und auch (außer dem Weitverkehrsnetz) keinen Draht der Telekom mehr benutzen.

Die ganze Nachricht dient ausschließlich dem Verschrecken ahnungsloser Abgeordneter.
Damit die nicht aus Versehen noch in letzter Sekunde den Fraktionszwang ignorieren und für einen Universaldienst (z.B. mit 6 MBit/s) stimmen.
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Re: WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Beitragvon stanleys » 13.10.2011 21:21

Fehler20 hat geschrieben:Wobei sich das Problem ergäbe, dass man auf einen Schlag alle alten Anschlüsse auf die neue Technik umstellen müsste, da ein Parallelbetrieb schlecht möglich zu sein scheint. Und das geht auch nicht.

Doch das geht. Es scheitert am Willen und den dann fehlenden Fördergeldern für die T.
Man kann mit den bestehenden Reservefasern ein komplett neues GF-Netz parallel aufbauen/spleißen und mit belieber neuer Technik "bestücken".
Die bestehende Hytas-Netz wird wenig oder gar nicht berührt.
Alternativ bietet die Firma Keymile (ehemals Ke als Hersteller von Hytas) einen Upgrade-Pfad für das bestehende Netz an.
Bsp --> http://www.keymile.com/de/press_events/ ... e_880.html
Keymile ist bei der T aber gerade nicht mehr strategischer H&H-Lieferant.
Bei der von Nenunikat (hoffentlich) gemeinten vorwiegend problematischen Hytas94/95-Variante sind die Anschlüsse viel kleinteiliger.
Also entweder die FTTB-Variante mit ONT/SU oder ONU-B im GEHRA oder die FTTC-Variante mit ONT-S/U (KVz92-Säule/Unterflur) "unmittelbar" vor der Haustür mit abgesetzter SU im Gebäude.
http://www.training.telekom.de/internet ... 000_03.pdf (Seite 112ff)
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Re: WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Beitragvon Nenunikat » 14.10.2011 12:17

stanleys hat geschrieben:...
Bei der von Nenunikat (hoffentlich) gemeinten vorwiegend problematischen Hytas94/95-Variante sind die Anschlüsse viel kleinteiliger.
Also entweder die FTTB-Variante mit ONT/SU oder ONU-B im GEHRA oder die FTTC-Variante mit ONT-S/U (KVz92-Säule/Unterflur) "unmittelbar" vor der Haustür mit abgesetzter SU im Gebäude.
http://www.training.telekom.de/internet ... 000_03.pdf (Seite 112ff)

Ich meine alle HYTAS-Varianten, die es gibt - und FTTB im Speziellen.
Bei FTTB gibt es aber auch die Variante mit ONU ohne (abgesetzte) GEHRA - also (fast) so wie die gängige FTTC-Variante. Nur der Kasten, wo es drin steckt, ist kleiner als der KVz. So sieht es beispielsweise bei mir im Keller aus. Freie Glasfaserfasern warten da auch auf FTTH, aber es kommt nicht mal EDA (DSLAM)... an.
Umbaumöglichkeiten Richtung FTTH sehe ich bei HYTAS-Netzen durchaus, zumal nicht gerade selten EDA-Technik usw. als DSLAM-Technik bei der FTTC-Bauweise installiert ist und bei FTTB installiert sein könnte.
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Re: WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Beitragvon stanleys » 14.10.2011 15:26

Nenunikat hat geschrieben:Bei FTTB gibt es aber auch die Variante mit ONU ohne (abgesetzte) GEHRA ...
...
Umbaumöglichkeiten Richtung FTTH sehe ich bei HYTAS-Netzen durchaus...

Ich hatte mich da verschrieben sollte heißen :
Also entweder die FTTB-Variante mit ONT/SU (im GEHRA) oder ONU-B oder die FTTC-Variante ...

Durchaus min. aber FTTB, Mini/Micro-DSLAM's gibt es ja auch genügend am Markt :
Bsp. Milegate 2011 --> http://www.keymile.com/de/products/mile ... amily.html
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Re: WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Beitragvon Fehler20 » 14.10.2011 15:58

Das Problem war bei dem Milegate Krempel bestehen KÖNNTE ist, dass dann zwar DSL möglich wäre, der Upstream allerdings bei dem alten OPAL Upstream begrenzt wäre, da hier ja nur die Hardware in den Unterflurbehältern getauscht würde. Und das wären doch entweder 10 oder 34 MBIT. Und das wäre zu wenig.
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Re: WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Beitragvon governet » 15.10.2011 00:41

Meester Proper hat geschrieben:Damit läge bei einem Erlös von 38 Euro pro Kunde die profitable Ausbaugrenze bei 25 Prozent bis 45 Prozent aller Anschlüsse ("nur für weniger als 10 Prozent der Fläche").

Was mich hier insbesonders interssieren würde, ist der Abschreibungszeitraum sowie die angenommene Kundenrzahl, um tatsächliche Kosten der Infrastruktur für diesen Ausbau pro Kunden und Monat für Gesamtdeutschland (und damit Volkswirtschaftlich und nicht Betriebswirtschatlich) berechnen zu können. Hat jemand genauere Daten?
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Re: WIK: FTTH für ganz Deutschland kostet 80 Milliarden Euro

Beitragvon rezzler » 15.10.2011 12:15

Meester Proper hat geschrieben:Die ermittelten Anschlusskosten pro Haushalt liegen laut WIK bei 1000 Euro in den Städten und 4000 Euro in dünn besiedelten ländlichen Regionen. Damit läge bei einem Erlös von 38 Euro pro Kunde die profitable Ausbaugrenze bei 25 Prozent bis 45 Prozent aller Anschlüsse ("nur für weniger als 10 Prozent der Fläche").

Dann scheinen die aber zumindest in der Stadt irgendwas falsch zu machen:
wilhelm.tel, Norderstedt
- durchschnittliche Erschließungspreise Wohneinheit Stadt: 329€, Land 3.678€

Und diese Preisklasse wurde auch bei anderen Firmen genannt.
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16.000/2.000 über WLAN von lokalem Anbieter, Telefon weiterhin über Telekom-Kupfer
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