Alle Jahre wieder: Streit um TAL-Miete

Neuigkeiten zum Thema Telekommunikation und Breitband

Alle Jahre wieder: Streit um TAL-Miete

Beitragvon Dino75195 » 22.01.2013 12:36

Telekom beantragt TAL-Erhöhung auf 12,37 Euro
Quelle: onlinekosten.de Newsmeldung "Telekom beantragt TAL-Erhöhung auf 12,37 Euro"
http://www.onlinekosten.de/news/artikel ... 12-37-Euro

Telekom fordert investitionsfreundliche Regulierung
Die Telekom drängt auf langfristig stabile TAL-Entgelte und Investitionssicherheit.

Warum sollte die Regulierungsbehörde der Talanhebung zustimmen?
Die wurde doch erst gesenkt auf 10,08 Euro

Würde die Telekom dann mehr ausbauen, wenn die TAL angehoben wird?
Wie würden mit anderen Anbieter reagieren?

Wenn die TAL teurer wird, lohnt sich es sich doch leichter, ein eignenes Glasfasernetz aufzubauen, als jeden Monat an die Telekom zu bezahlen.

Gruß Robert
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Re: BNetzA für Senkung der TAL-Miete

Beitragvon Dino75195 » 23.01.2013 16:31

http://www.onlinekosten.de/news/artikel ... o-pro-Jahr

BREKO: TAL-Erhöhung kostet Wettbewerber Viertelmilliarde Euro pro Jahr
Quelle: onlinekosten.de Newsmeldung "BREKO: TAL-Erhöhung kostet Wettbewerber Viertelmilliarde Euro pro Jahr"

Immer wieder wird erwähnt wie wichtig die niedrige TAL Miete für den Breitbandausbau im ländlichen Raum ist...

Ich bin mir echt nicht sicher, ob erhöhen oder senken gut ist.

Wird der Preis gesenkt, wird weiterhin auf das so billige Kupfer gesetzt.
Wird erhöht wird eventuell mehr eigenes Netz aufgebaut, besonders Glasfasernetze,
aber im ländlichen Räum führt das zum Investitionsstop, da sich da der Glasfaserausbau nicht lohnt

Gruß Robert
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Re: BNetzA für Senkung der TAL-Miete

Beitragvon News » 23.01.2013 18:46

Hier die Original-PM des BREKO vom 23.01.2013:

Telekom will Infrastrukturwettbewerb für schnelles Internet in Deutschland ausbremsen
Bonner Ex-Monopolist beantragt bei der Bundesnetzagentur drastische Preiserhöhung für die Anmietung der letzten Meile.


Bonn, 23. Januar 2013: Nach dem kurz vor Weihnachten eingereichten Antrag zur monopolistischen Nutzung der Vectoring-Technologie setzt die Deutsche Telekom jetzt noch einen oben drauf: Sie reichte gestern bei der Bundesnetzagentur den Antrag ein, die Miete für die „letzte Meile“, die sogenannte Teilnehmeranschlussleitung (TAL), um fast 25 Prozent anzuheben. Die TAL ist das wichtigste Vorleistungsprodukt für die Wettbewerber der Telekom, um Highspeed-Internet für Privat- und Geschäftskunden auf eigenen Netzen anbieten zu können. In Deutschland werden bereits rund 10 Millionen Telefon- und Breitbandanschlüsse der Wettbewerber mithilfe der TAL realisiert, davon allein über 6,5 Millionen von BREKO-Unternehmen. „Unsere Mitgliedsunternehmen setzen alles daran, die sehr teuren Hochleistungsnetze schnellstmöglich auszubauen – vor allem in den ländlichen Regionen. Und nun versucht der Bonner Konzern erneut, uns mit überzogenen Mietpreisen für die letzte Meile daran zu hindern“, sagt Ralf Kleint, Präsident des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (BREKO).

Mit dem Antrag fordert die Telekom eine Anhebung der Monatsmiete für die TAL vom Hauptverteiler (Hvt) auf 14,72 Euro brutto (12,37 Euro netto) und für die kürzere TAL vom Kabelverzweiger (KVz) auf 10,47 Euro brutto (8,80 Euro netto) - jeweils pro Kunde. „Da gehen bei weiter sinkenden Endkundenpreisen alle Investitionsanreize für die Wettbewerber verloren", macht Kleint weiter deutlich.

„Der Preis für die letzte Meile hat einen enormen Einfluss darauf, wie wirtschaftlich der Breitbandausbau realisiert werden kann. Mit der Mieterhöhung öffnet die Deutsche Telekom erneut die Büchse der Pandora: durch die beantragte Erhöhung müssten die Wettbewerber künftig eine viertel Milliarde Euro mehr pro Jahr an die Telekom überweisen und das bei gleicher Leistung und seit Jahren miserabler Bereitstellungsqualität. Und genau dieses Geld fehlt den alternativen Carriern dann für den dringend erforderlichen Glasfaserausbau, gerade in ländlichen Regionen", betont Dr. Stephan Albers, Geschäftsführer des BREKO, und ergänzt: „Der Infrastrukturwettbewerb in Deutschland ist damit massiv gefährdet“. Der BREKO verweist dabei auf ein Gutachten, wonach die TAL-Preise nach den Vorgaben des Telekommunikationsgesetzes (TKG) nicht erhöht, sondern deutlich gesenkt werden müssten - nämlich für die KVz-TAL auf 4,24 Euro und für die Hvt-TAL auf 6,94 Euro monatlich.

Der BREKO wird sich an dem Regulierungsverfahren beteiligen und sich vehement für eine Absenkung der TAL-Preise einsetzen.
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Re: BNetzA für Senkung der TAL-Miete

Beitragvon spokesman » 23.01.2013 22:56

Dino75195 hat geschrieben:Ich bin mir echt nicht sicher, ob erhöhen oder senken gut ist.

Wird der Preis gesenkt, wird weiterhin auf das so billige Kupfer gesetzt.
Wird erhöht wird eventuell mehr eigenes Netz aufgebaut, besonders Glasfasernetze,
aber im ländlichen Räum führt das zum Investitionsstop, da sich da der Glasfaserausbau nicht lohnt

Und wieder auf den Punkt gebracht, es bedarf keiner scharfsinnigen Analyse für mehrere hunderttausend Euro um zu erkennen, dass der Ausbau auf dem Land von der TAL-Miete kaum berührt wird. Eine andere Rolle nehmen da schon eher Fördermittel ein, Fördermittel für einen Markt, welcher schon seit Jahren am Boden liegt wenn es um den Ausbau auf dem Land geht.

BREKO hat geschrieben:„Unsere Mitgliedsunternehmen setzen alles daran, die sehr teuren Hochleistungsnetze schnellstmöglich auszubauen – vor allem in den ländlichen Regionen. Und nun versucht der Bonner Konzern erneut, uns mit überzogenen Mietpreisen für die letzte Meile daran zu hindern“, sagt Ralf Kleint, Präsident des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (BREKO).
Bitte genauer Herr Kleint, bezogen auf den ländlichen Ausbau meinen Sie sicherlich den LTE/UMTS-Ausbau mit größtenteils bestehender Funkstandorte.

BREKO hat geschrieben:„Der Preis für die letzte Meile hat einen enormen Einfluss darauf, wie wirtschaftlich der Breitbandausbau realisiert werden kann. Mit der Mieterhöhung öffnet die Deutsche Telekom erneut die Büchse der Pandora: durch die beantragte Erhöhung müssten die Wettbewerber künftig eine viertel Milliarde Euro mehr pro Jahr an die Telekom überweisen und das bei gleicher Leistung und seit Jahren miserabler Bereitstellungsqualität. Und genau dieses Geld fehlt den alternativen Carriern dann für den dringend erforderlichen Glasfaserausbau, gerade in ländlichen Regionen", betont Dr. Stephan Albers, Geschäftsführer des BREKO
Nicht ein Wort über die Kunden der Unternehmen, welche bereits seit Jahrzehnten den gleichen Preis für ein Produkt mit miserabler Vorleistung zahlen - und schlimmer noch, in anderen Regionen des Landes erhalten Kunden das gleiche Produkt zum gleichen Preis, jedoch mit der x-fachen Vorleistungsqualität.

Sehr geehrter Herr Kleint, ein Spiegel sagt viel über sich selbst aus und ermöglicht und ermöglicht eine Selbstreflektion. Nötig ist dies in besonderem Maße beim Vergleich der Produktleistung der BREKO-Mobilfunkunternehmen ggü. Festnetzanschlüssen, in jeglichen Leistungsfaktoren müssen Mobilfunkkunden hier Abstriche hinnehmen. Wie auch bei der TAL-Erhöhung zahlt ein Vertragspartner in vielen Fällen mehr für ein schlechteres Produkt, gemeint ist der Kunde.

BREKO hat geschrieben:Der BREKO wird sich an dem Regulierungsverfahren beteiligen und sich vehement für eine Absenkung der TAL-Preise einsetzen.
Ein Katz- und Mausspiel mit nur einem echten Verlierer: dem Verbraucher, auf der Zuschauertribüne sitzt hierbei: BNetzA und unsere gewählten Volksvertreter.
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Re: Alle Jahre wieder: Streit um TAL-Miete

Beitragvon News » 24.01.2013 06:52

Und auch der VATM kämpft wie immer vehement für eine Senkung der TAL-Miete, wie aus einer Pressemeldung vom 22.01.2013 hervorgeht:

Hohe TAL-Preise sind Gift für den Breitbandausbau und schaden den Bürgern doppelt

Köln, 22.01.2013. Die Telekom Deutschland will den Mietpreis für das wichtigste Vorprodukt im deutschen Telekommunikationsmarkt, die Teilnehmeranschlussleitung (TAL), um fast 23 Prozent erhöhen. Sie hat am heutigen Dienstag bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) die Anhebung des monatlichen Entgeltes von derzeit 10,08 auf 12,37 Euro beantragt. Die TAL-Monatsentgelte werden von den Wettbewerbern an die Telekom für die Bereitstellung der so genannten letzten Meile bis zum Endkunden bezahlt und von der Bundesnetzagentur festgelegt.
Sogar die europäischen Verbraucherschützer gehen wegen der geltenden künstlich hohen TAL-Preise auf die Barrikaden und haben sich mit einem Schreiben an die EU-Kommission gewandt. Zu Recht kritisieren sie, dass hohe Entgelte nicht zu einem flächendeckenden Ausbau beigetragen haben. „In Deutschland wird nach mehr als zehn Jahren auch ganz offenkundig, dass zu hohe Mietpreise den Breitbandausbau bis zum Kabelverzweiger massiv behindern“, kritisiert VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner. „Der Netzausbau bis zu den grauen Verteilerkästen am Gehwegrand ist zumindest hierzulande von allergrößter strategischer Bedeutung für die nächsten Jahre. Hier entscheidet sich, ob wir in Deutschland eine flächendeckende Versorgung mit 50 Mbit/s und mehr bekommen oder nicht“, so Grützner.

Der VATM-Geschäftsführer unterstreicht: „Die Telekom baut meist dort, wo die Kabelnetzbetreiber schon größte Konkurrenz machen. Und der Ausbau mit Glasfaser bis in alle Häuser – FTTH – in Deutschland wird eher 20 als 10 Jahre dauern. Daher müssen wir es schaffen, die Glasfaser wenigstens bis in alle Gemeinden zu bekommen. Wer aber hier investieren will, und das sind fast ausschließlich die Wettbewerber der Telekom, der darf nicht mit Mietentgelten für die letzten hundert Meter vom Ausbau abgehalten werden, die aufgrund eines fiktiven Neupreises für das quasi abgeschriebene Kupfernetz festgelegt werden.“

Mit den künstlich hohen Vorprodukt-Preisen sollten Investitionen der Kabelnetzbetreiber und der Unternehmen, die Glasfaser bis zum Haus und zur Wohnung (FTTB/FTTH) ausbauen, angeregt werden. Grützner: „Heute müssen wir endlich erkennen, dass diese Strategie bei der vor uns liegenden politischen Herausforderung nicht mehr hilft, sondern sogar schadet. Statt 80 bis 100 Milliarden über Jahrzehnte in den FTTB/H-Ausbau zu stecken, müssen wir erst versuchen, den zehn Mal billigeren FTTC-Ausbau bis zum Kabelverzweiger zu schaffen, wenn wir die Ziele der Bundesregierung ernst nehmen. Wer bei diesen völlig veränderten Herausforderungen und - dank Vectoring - technologischen Entwicklungen eine `Stabilität der Preise´ als Regulierungsaufgabe ansieht, der lässt die Chance für eine moderne investitionsfördernde Regulierung ungenutzt.“

§2 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) fordert demgegenüber, gerade die Ziele des flächendeckenden Breitbandausbaus und entsprechender Investitionen stärker als bislang zu berücksichtigen. „Damit fordert das TKG nicht Stabilität, sondern Umdenken und Planungssicherheit – und zwar nicht für den Ex-Monopolisten, der den Ausbau in bereits gut versorgten Gebieten forciert, sondern die Unterstützung der Investoren, die Gebiete ohne Breitbandversorgung erschließen“, betont Grützner.
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Re: Alle Jahre wieder: Streit um TAL-Miete

Beitragvon Dino75195 » 24.01.2013 13:54

So viel zahlen Vodafone & Co. für eine Telekom-Kupferleitung
http://www.teltarif.de/telekom-tal-entg ... 49728.html

Heute gibts bei Teletarif was schönes zu lesen zum Thema TAL Miete und was die Anbieter daran noch verdienen.

Gruß Robert
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Re: Alle Jahre wieder: Streit um TAL-Miete

Beitragvon governet » 24.01.2013 23:31

„Der Preis für die letzte Meile hat einen enormen Einfluss darauf, wie wirtschaftlich der Breitbandausbau realisiert werden kann. Mit der Mieterhöhung öffnet die Deutsche Telekom erneut die Büchse der Pandora: durch die beantragte Erhöhung müssten die Wettbewerber künftig eine viertel Milliarde Euro mehr pro Jahr an die Telekom überweisen und das bei gleicher Leistung und seit Jahren miserabler Bereitstellungsqualität. Und genau dieses Geld fehlt den alternativen Carriern dann für den dringend erforderlichen Glasfaserausbau, gerade in ländlichen Regionen", betont Dr. Stephan Albers, Geschäftsführer des BREKO, und ergänzt: „Der Infrastrukturwettbewerb in Deutschland ist damit massiv gefährdet“.

Mal was von 2009:

http://web.archive.org/web/200903271452 ... s1-72.html

Während sich der BREKO-Verband im anstehenden Entgeltverfahren zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) für sinkende TAL-Entgelte stark macht, legen NetCologne und M-net als investitionswillige Unternehmen Wert auf verlässliche und langfristig stabile Preisfestsetzungen. "Die Entwertung von Telekommunikationsinfrastruktur kann nicht im Interesse investierender Unternehmen sein.


Nach Auffassung beider Unternehmen würden sich sinkende TAL-Entgelte unmittelbar auf Endkundenpreise auswirken. Sie widersprechen damit der Verbandsauffassung, dass eine TAL-Preissenkung den Infrastruktur-Wettbewerb stärke.


Allerdings sei man - im Gegensatz zum Breko - bereit, auf kurzfristige Margenvorteile zu verzichten, um damit langfristig angelegten infrastrukturbasierenden Geschäftsmodellen den Weg zu öffnen.


Das denken überlasse ich mal jedem selbst.
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Re: Alle Jahre wieder: Streit um TAL-Miete

Beitragvon spokesman » 25.01.2013 20:47

Tja ich würde sagen hier wäre eine Trennung von Netz- und Dienstebene gefragt und ich meine eine richtige Trennung, nicht wie bei den Stadtwerken, welche mit einer mit 2 Firmen unter einem Dach sitzt. Noch weiter gedacht besteht bei einer Trennung wie es im Energiebereich bei den Stadtwerken und Co. der Fall die Gefahr von weiteren Verwaltungsmonstern die eigentlich kein Mensch braucht. Nach meiner Ansicht besteht die ideale Lösung nur mit einem bundesweiten Infrastrukturbetreiber, welcher an alle Dienstanbieter zum gleichen Preis vermietet. Der Ausbau könnte somit viel transparenter und solidarischer umgesetzt werden und genau hier liegt der Unterschied zwischen solidarisch sein und Solidarität herbeireden.
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