Mit einer typischen Lobbyistenmeinung hat sich KD-Chef Adrian von Hammerstein selbst ins Abseits gestellt. "Die Bundesregierung macht einen Fehler, wenn sie ausschließlich auf Glasfaser setzt", moniert er in einer von portel.de am 25.08.2012 verbreiteten Pressemitteilung. Der Bund fördere den Ausbau der Glasfasernetze durch die Deutsche Telekom (das ist eindeutig falsch, weil Förderung immer anbieterneutral erfolgt) mit Millionen, jammert er. Dabei sei das Ziel, 75 Prozent der Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s zu versorgen, auch ohne Glasfaser erreichbar. v. Hammerstein: "Städte und Kommunen, in denen unsere TV-Kabel bereits liegen, brauchen in der Regel keine neuen Glasfasernetze. Aber die Bürgermeister wissen oft gar nicht, welcher Schatz mit dem TV-Kabel in der Erde liegt.". Bewahre uns die Klugheit der Bürgermeister vor solchen Schlüssen. Ich spreche da aus Erfahrung. Mitunter tagelange Störungen gehören zum Kabel-Breitband genauso, wie ein erbärmlicher Upstream (1 Mbit/s bei 32 Mbit/s down). Diese Wahrheiten aber verschweigt von Hammerstein natürlich.
Gruß



