Ok: Schließung "weißer Flecken" 2010 kaum machbar

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Ok: Schließung "weißer Flecken" 2010 kaum machbar

Beitragvon Högi » 13.05.2009 15:47

Heute gibts einen großen bericht darüber bei Onlinekosten: http://www.onlinekosten.de/news/artikel ... um-machbar

Darin sagt Bernd Schröder
Geschäftsführer der die Mobilfunknetzbetreiber beim Netzaufbau beratenden Firma brown-iposs GmbH

das Mobilfunklösungen ungeeignet für eine schnelle Beseitigung der Weißen Flecken sind, da günstige Endgeräte fehlen die voraussichtlich erst ab 2014 zur Verfügung stehen.

Des weitern stehen dort die auflagen für den Ausbau der DD:

Als Auflage sehen die derzeitigen Planungen eine Versorgungsverpflichtung vor: drei Jahre nach Zuteilung der Frequenz müssen mindestens 25 Prozent der Bevölkerung abgedeckt, nach fünf Jahren dann 50 Prozent versorgt sein. Dadurch möchte die Netzagentur eine Gewährleistung dafür haben, dass die Frequenzen zur Schließung von Versorgungslücken in den ländlichen Gebieten genutzt werden. Als Grundsatz solle daher gelten, dass kleine, unversorgte Gemeinden zuerst abgedeckt werden müssen.


Naja wers glaubt nach fünf jahren werden dann halt 50% der Städte versorgt sein und selbst wenn sie zuerst unterversorgte Gemeinden anschliessen was ist nach fünf Jahren mit den Restlichen 50% ???

viele Grüße
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Re: Ok: Schließung "weißer Flecken" 2010 kaum machbar

Beitragvon essig » 13.05.2009 16:39

onlinekosten.de hat geschrieben:Als Auflage sehen die derzeitigen Planungen eine Versorgungsverpflichtung vor: drei Jahre nach Zuteilung der Frequenz müssen mindestens 25 Prozent der Bevölkerung abgedeckt, nach fünf Jahren dann 50 Prozent versorgt sein. Dadurch möchte die Netzagentur eine Gewährleistung dafür haben, dass die Frequenzen zur Schließung von Versorgungslücken in den ländlichen Gebieten genutzt werden. Als Grundsatz solle daher gelten, dass kleine, unversorgte Gemeinden zuerst abgedeckt werden müssen.

es ist absolut unstrittig und vorhersehbar welche gebiete nach drei jahren zu den 25 prozent und nach 5 jahren zu den 50 prozent zählen werden und dementsprechend logisch und absehbar welche gebiete übrig bleiben werden. wenn es wirklich bei dieser 25/50 ausbauverpflichtung bleibt und man die versorgung der ländlichen räume einer art freiwilliger selbstverpflichtung im sinne von "es wäre schön wenn", "es solle gelten, dass" überlässt dann braucht man nicht überlegen tatsächlich umzuziehen sondern kann gleich das land verlassen.

die drei zu versteigernden frequenzbereichen sind das wohl größte paket das je versteigert wurde und dementsprechend begehrt und wertvoll sind diese. wenn man also diese gelegenheit nicht nutzt um lücken zu schließen dann wird es zumindest im mobilfunkbereich im nächsten jahrzehnt keine möglichkeit mehr geben einfluss zu nehmen. vielleicht gibt es noch eine positive überraschung aber momentan fühlt man sich eher wie in einer bananenrepublik...
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