OK: DSL-Alternative von mvox bundesweit erhältlich

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OK: DSL-Alternative von mvox bundesweit erhältlich

Beitragvon gerryst » 28.06.2007 18:15

Wer WLAN Know-How braucht darf sich gern per PN melden.
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Beitragvon FlappyTM » 28.06.2007 18:42

Die Preise sind ja noch etwas unangenehm hoch. Aber der Anbieter scheint ernsthaft zu versuchen einen großflächigen Anbau voranzutreiben.
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Beitragvon essig » 28.06.2007 19:20

für alle die nicht erst nachschauen wollen hier mal die tarife:

Tarif | Downstream | Upstream | Transfervolumen | Preis
ADSL 1000 basic | 1024 KBit/s | 256 KBit/s | 3 GB | 29,90 €
ADSL 1000 Flat | 1024 KBit/s | 256 KBit/s | Flatrate | 49,90 €
ADSL 2000 Flat | 2048 KBit/s | 384 KBit/s | Flatrate | 54,90 €
ADSL 3000 Flat | 3072 KBit/s | 384 KBit/s | Flatrate | 59,90 €
SDSL 1000 Flat | 1024 KBit/s | 1024 KBit/s | Flatrate | 89,90 €
SDSL 2000 Flat | 2048 KBit/s | 2048 KBit/s | Flatrate | 139,90 €

für die flatrate gilt eine FUP (fair use policy). [weiter]

da sich mvox die 17 millionen euro für eine bundesweite wimax (bwa) lizenz (3400 bis 3600 mhz) gespart hat, darf man nun nur im lizenzfreien 2400 mhz bereich mit nur 100 mw ausgangsleistung arbeiten was sich natürlich auf die reichweite einer basisstation auswirken wird. darauf hätte OK vielleicht kurz eingehen können.

vielleicht auch noch der hinweis, dass bundesweit erhältlich natürlich nur heißt, dass es dort erhältlich ist wo es sich für den anbieter rechnet. also im prinzip alles beim alten ;)

egal wie es ist eine gute sache und man würde sich mehr unternehmen wünschen die vergleichbar mutig in den markt einsteigen ;)
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Beitragvon governet » 28.06.2007 19:30

Könnte aber auch sein, dass sie eine Lizenz von einem Bieter mitnutzen dürfen.

Es sollen wohl 50 Interessenten reichen für einen Ausbau:
Bereits ab 50 Kunden werden wir Ihren Ort mit mvoxDSL ausbauen.


Quelle (unter dem Link verbirgt sich zudem die Verfügbarkeit)
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Beitragvon essig » 28.06.2007 19:33

Könnte aber auch sein, dass sie eine Lizenz von einem Bieter mitnutzen dürfen.

dazu habe ich nichts gefunden. dafür aber in der heutigen mvox pressemitteilung den hinweis:

Technische Grundlage für die Anbindung ist der sog. WIMAX Standard, der schnelle DSLVerbindungen auf Basis eines hochfrequenten Funkprotokolls mit einer Reichweite von max. 25 km ermöglicht. Der lizenzfreie WIMAX-Frequenzbereich ist von der Bundesnetzagentur für Sendeanlagen mit sehr schwacher Sendeleistung freigegeben.
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Beitragvon governet » 28.06.2007 19:37

OK. Dass habe ich wohl überlesen. Stellt sich nur die Frage, warum sie mit einer schwächeren Sendeleistung 25 km erreichen wollen, wenn bei einer hohen Sendeleistung immer öfter nur von 15 km die Rede war.
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Beitragvon Sepperl » 30.08.2007 10:35

Mvox bietet tatsächlich bundesweit an. Natürlich aus Kalkulationsgründen erst ab ca. 50 Interessenten. Benutzt wird das freie Band. Die verwendete Technik ist größtenteils eine selbstentwickelte und im Gegensatz zu den meisten anderen Anbietern eine funktionierende. Allerdings kocht auch mvox nur mit Wasser. Alles steht und fällt mit der guten Anbindung an die Basisstation. Die Fresnelzone sollte unbeschädigt sein, Stichwort uneingeschränkte Sichtverbindung, und je nach verwendeter Technik darf der Kunde bei WaveIP rund 7km und bei Skypilot bis zu ca. 16km entfernt sein. Es sind auch Kunden angebunden, welche die 25 km Grenze geknackt haben und dank hervorragender geographischer Lage ein trotzdem gutes Signal erhalten.
Die Verbindung ist mit 2048 bit verschlüsselt und somit sicher. Pingzeiten summieren sich aus der Anzahl der Richtfunkstrecken und dem Ping zu den Servern selbst. Zeitkritische Anwendungen wie Egoshooter machen also nicht unbedingt Spaß. Filesharer werden nicht gern gesehen, da die Masse an meistenteils kleinen Pakete die Basisstationen in die Knie zwingen, was eben auch das ganze Netz langsam macht. (Fair Use Policy).
Trotz allem muss man dabei bedenken, dass keine Funkverbindung die Qualität einer festen Leitung hat. Dazu spielen dabei einfach zu viele Unwägbarkeiten eine Rolle.

Momentan sind deutschlandweit ca. 90 neue Stationen in der Planung/Bau.
Infos gibst unter
Funk DSL

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Beitragvon stanleys » 30.08.2007 15:45

FlappyTM hat geschrieben:Die Preise sind ja noch etwas unangenehm hoch. Aber der Anbieter scheint ernsthaft zu versuchen einen großflächigen Anbau voranzutreiben.


Bei den Preisen sollte man auch immer bedenken, dass man sich ab 2048 KBit/s den Telefonanschluss sparen kann.
Insofern relativiert sich das Problem teilweise.

Die Einrichtungsgebühr mit 139 € + 8,90€ (inkl. Modem) ist da schmerzhafter, aber was den Anbieter betrift verständlich.
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Beitragvon parc » 02.09.2007 10:44

essig hat geschrieben:
da sich mvox die 17 millionen euro für eine bundesweite wimax (bwa) lizenz (3400 bis 3600 mhz) gespart hat, darf man nun nur im lizenzfreien 2400 mhz bereich mit nur 100 mw ausgangsleistung arbeiten was sich natürlich auf die reichweite einer basisstation auswirken wird. darauf hätte OK vielleicht kurz eingehen können.


Warum schaffen die Wimax Anbieter immer mehr als gleichstarke (bezogen auf die sendeleistung) WLAN Anbieter ??? Ist das reine Werbeaussage oder bietet Wimax wirklich eine bessere Sendequalität ??? Mir ist das ein wenig schleierhaft.
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Eine Antwort...

Beitragvon telcomm » 02.09.2007 17:12

auf diese Frage würde mich auch interessieren. Das limitierende Element ist die zulässige Sendeleistung. Damit ist nicht gemeint, welche Leistung die Technik bringt, sondern dass, was die Antenne abstrahlt. Also können die häufig genannten intelligente Antennen ja nicht die Ursache sein. Egal, wie die Antenne arbeitet - mehr als 20dBm (2,4 GHz) und 30 dBm (5GHz) Strahlungsleistung ist nun mal nicht zulässig. Denn richtig heisst es ja bei der BNA:

"Maximal zulässige mittlere äquivalente isotrope Strahlungsleistung in W".

Ich lerne gerne dazu.
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Beitragvon dsl-in-labbeck.de » 03.09.2007 08:30

und hier im ort hätten sie neulich vor 100 personen sprechen können, dazu fehlte mvox aber die zeit oder das personal.

auch ich finde, daß deren angebot 2 haken hat:

die fair-use-policy - kann es doch schon einmal vorkommen, daß man mehr saugen muss als angenommen. vor allen dingen dann, wenn man den zugang halb-geschäftlich nutzt. daher ist das angebot also doch keine echte flat in meinen augen

der preis - hier können es viele anbieter am markt erheblich preiswerter - hoffen wir also hier auf die fähigkeit des marktes, preise selber zu regulieren.

allen mvox-interessierten viel erfolg
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Beitragvon essig » 07.09.2007 23:30

Warum schaffen die Wimax Anbieter immer mehr als gleichstarke (bezogen auf die sendeleistung) WLAN Anbieter ??? Ist das reine Werbeaussage oder bietet Wimax wirklich eine bessere Sendequalität ??? Mir ist das ein wenig schleierhaft.

ich kenne mich da auch nicht richtig aus aber die wimax frequenzen darf nur der nutzen der die nötigen lizenzen teuer (17 millionen für bundesweite lizenz) ersteigert hat. es ist also genau geregelt wer wann wo welche frequenz nutzt und man stört sich nicht gegenseitig.

bei wlan darf hingegen jeder alles. hier bei uns im ort können 50% dsl light bekommen und 50% können gar kein dsl bekommen hätten aber die möglichkeit einen hier aktiven wlan funkanbieter zu nutzen. wenn dann aber erstmal die ersten 100 dsl anschlüsse geschaltet sind und sich jeder sein kleines wlan eingerichtet hat (den wlan router gabs ja gleich dazu) dann ist das doch für den wlan anbieter vor ort nen problem oder?

den wimax anbieter würde dies hingegen gar nicht interessieren.
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Beitragvon telcomm » 08.09.2007 06:09

Ich denke, hier geht es eher um die Anbieter, welche mit dem WiMAX Protokoll in den Frequenzen der Allgemeinzuteilung arbeiten (2,4 GHz und 5 GHz). Diese unterliegen genauso wie WLAN dem Limit in der Sendeleistung und wenn dann mit einer Sendeleistung, welche ja den Antennengewinn mit einbezieht, von 100 mW ohne Sichtverbindung von 2 - 3 km gesprochen wird, klingt das schon wie Zauberei.
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Beitragvon WWD » 15.09.2007 14:45

Eine Mindestteilnehmerzahl von 50 finde ich ja schon fast utopisch, das wird in den ländlichen Gebieten wohl kaum anzutreffen sein.

Und wenn dann mal 50 Teilnehmer in einem WLAN hängen, bleibt für den einzelnen ja auch nicht mehr viel übrig von der Bandbreite des Backbone...
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Mindestteilnehmer

Beitragvon telcomm » 15.09.2007 15:14

Es gibt keine Aussage dazu, ob 50 Teilnehmer in einer Funkzelle oder in einem Ort sein sollen. Könnte ja auch zwei benachbarte Orte sein.

Wir kalkulieren die Mindestteilnehmer immer projektbezogen. Die Investitionen und auch laufenden Kosten sind in jedem Projekt verschieden. Es gibt aber auch Erfahrungswerte und die kann man in der ganzen Branche nachvollziehen:

Im Durchschnitt werden je Standort (dabei zählen auch die mit, an welche keine Kunden angeschlossen werden können, - Einspeisung u.ä.) ca. 12 - 15 Kunden benötigt. Es gibt auf Grund des Tarifmodells sicher auch Unterschiede.

In einer typischen WLAN Funkzelle (11 MBit/s) können bis zu 40 Teilnehmer (wir wollen eigentlich nicht mehr als 30) angeschlossen werden. Ist in der Praxis erprobt.

Auch Werte aus der Praxis: 200 Teilnehmer - Tarife bis zu 2 MBit/s - monatlicher Datentransfer ca. 1 Terrabyte - maximale gemessene Bandbreite im Download an der Einspeisung: 11 MBit/s.

Es sind eher die genannten Reichweiten unter Beachtung der gesetzl. Bestimmungen etwas "großzügig".
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