suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

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suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

Beitragvon ludowicy » 05.01.2012 12:02

Hallo,

Da auch nach jahrelangen Verhandlungen mit den großen ISPs sich bzgl. Breitbandversorgung in 54655 Steinborn nichts verbessert hat (kein LTE - nur etwas HSPA, kein DSL bis auf 5 DSL-Light Anschlüsse, die meisten Telefonleitungen sind per Multiplexer zusammen geschaltet bis zum 5 km entfernten DSLAM,...) suchen wir nun noch einmal einen Richtfunkinternetanbieter.

Das Ziel ist die Versorgung der Haushalte mit 12 MBit/s oder besser bei einem maximalen Überbuchungsfaktor von 10 mit halbwegs guter Latenz und nicht zu viel Jitter. Es sind insgesamt etwa 40 Haushalte an einer verbesserten Internetanbindung interessiert, von denen anfangs aber vermutlich nur die Hälfte das neue Richtfunknetz nutzen werden (wegen z.B. auslaufenden Internet über Mubilfunk/Sattelit,... -Verträgen,...).

Die Ortsgemeinde bietet optional an, auf eigene Kosten einen Funkmast an dem Standort 50° 3'19.61"N, 6°37'54.17"E mit Stromversorgung aufzubauen und ein eigenes 5 GHz Richtfunknetz mit Anschluss der Kunden über Außenantennen einzurichten und zu verwalten. Hierbei müsste der ISP sich nur noch um die Backbone-Anbindung des Funkmastes und das Kundenmanagement (Finanzen, Abschließen der Verträge,...) übernehmen.
Die Konfiguration der Kundenendgeräte wird in diesem Falle nach Ihren Wünschen durchgeführt (Traffic Shaping, PPPoE/Netzwerkeinstellungen, VLAN-Tagging, ...).
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Re: suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

Beitragvon rezzler » 07.01.2012 20:52

Eure Ortsgemeinde möchte ich haben :)

Hat jemand Bock, das als eigene Firma zu machen?

Gibts bei euch, so in der näheren Umgebung, keine regionalen Anbieter, die das übernehmen könnten?

Edit: Eifel-Net z.B.? http://www.eifel-net.net/unternehmen_kontakt.htm, auch wenn die Preise dort ziemlich happig sind.
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Re: suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

Beitragvon ludowicy » 08.01.2012 13:05

Wir haben schon viele Anbieter angefragt, erhielten aber entweder überhaupt keine Antwort (weder auf schriftliche noch auch telefonische Nachfrage) oder uns wurde erzählt, dass wir zu wenige Interessenten für einen wirtschaftlichen Aufbau seien.
Manche Unternehmen haben uns erzählt, dass eine Richtfunkanbindung wegen nicht passender Topografie nicht machbar sei oder dass es keine Technik gebe, mit der mehr als 40 MBit/s netto über eine 2 km Funkstrecke machbar sei (dies waren dann Nutzer von Cambium (früher Motorola) Geräten mit dem entsprechend sehr hohen Preisen). (noch nie etwas MIMO gehört?)


Die Firma Eifel-Net haben wir auch schon zwei mal angefragt. Beim ersten mal wurden wir wegen zu wenigen Interessenten bei deren hohen Preisen(vmtl. wegen teurer WiMax Technik und den 3 GHz Lizenzgebühren) abgelehnt.
Nach der zweiten Anfrage und dem Zusenden von Bildern auf denen direkte Sichtverbindung mit freier 1. Fresnel Zone nach Bitburg (Eifel-Net Anbindungs-Standort) erkennbar war, wurde nur mit einer sehr unfreundlichen E-Mail geantwortet in welcher behauptet wurde, dass wir solch ein Funknetzwerk überhaupt nicht mit 5,4 GHz Frequenzen umsetzen dürften.

Hier im Ort gibt es keinen, der zum betreiben eines WISP-Netzes ausreichend Know-How hat und dafür ausreichend Freizeit hat.

Wollen Sie unsere Ortsgemeinde noch immer "haben"? XD


Falls ein ISP uns eine Anbindung an die DSL-Vermittlungsstelle in 54655 Kyllburg (diese ist von der Telekom auch mit VDSL ausgebaut) schaffen würde, könnte dieser theoretisch auch fast "remote" das Netzwerk anbieten. (Dann sollten die Preise aber auch entsprechend nicht zu hoch sein, da die Gemeinde einen großteil der Arbeit übernimmt.) Die Inhaber eines Gebäudes welches nur etwa 10 Meter von der Telekom-Vermittlungsstelle entfernt ist, haben uns schon die Erlaubnis der Nutzung von Dachfläche erteilt.(Von dieser ist optimale Sichtverbindung zu unserem geplanten Funkmast)
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Re: suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

Beitragvon rezzler » 08.01.2012 16:51

ludowicy hat geschrieben:Manche Unternehmen haben uns erzählt, dass eine Richtfunkanbindung wegen nicht passender Topografie nicht machbar sei oder dass es keine Technik gebe, mit der mehr als 40 MBit/s netto über eine 2 km Funkstrecke machbar sei (dies waren dann Nutzer von Cambium (früher Motorola) Geräten mit dem entsprechend sehr hohen Preisen). (noch nie etwas MIMO gehört?)

Alles eine Frage des Preises ;)

ludowicy hat geschrieben:Hier im Ort gibt es keinen, der zum betreiben eines WISP-Netzes ausreichend Know-How hat und dafür ausreichend Freizeit hat.

Wollen Sie unsere Ortsgemeinde noch immer "haben"? XD

Keinen Computer-Fan in der Gemeinde? Vom Know-How her brauchts ja auch noch bissel was für die Unternehmensführung.

Ich hatte quasi das selbe auch bei mir zu Hause im Ort vor mit WLAN-Richtfunk, nur kam dann eine andere Firma aus dem Landkreis und baut nun mit WLAN aus.

Von da hab ich auch noch 2 Outdoor-taugliche WLAN-Router (Funkwerk wi2065n) inkl. normaler Antenne (kein MIMO) übrig.

Edit: Wie schauts aus mit Glasfaser verlegen? Leerrohre vorhanden? Baumaßnahme geplant?

Die von dir genannten Koordinaten für den Mast sind nicht direkt bei Steinborn, hat man von da aus ne gute Sicht auf euren Ort oder wie kamt ihr auf diesen Standort?

Wenn du/ihr halbwegs in meiner Nähe wärt würd ichs mir glatt antun ;)
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Re: suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

Beitragvon bru62 » 08.01.2012 17:18

Zunächst erstmal herzlich willkommen hier bei geteilt.de, ludowicy.

Dein Ort ist ein schönes Beispiel für die verfehlte Politik der BNetzA und der Bundesregierung. Dort feiert man bekanntlich die angebliche Schließung der weißen Flecken, auch in Rheinland-Pfalz. Die Realität sieht ausweislich deines Ortes wohl anders aus. Da werden Bürger gerade gezwungen, selbst Initiative zu ergreifen. Das ist begrüßenswert. Aber trotzdem muss ich fragen, ob ihr noch nicht auf die Idee gekommen seid, Förderung für den Breitbandausbau zu beantragen? Auch in eurem Bundesland gibt es ja eine Breitband-Initiative.

Gruß
______________
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Diskriminierungsfreies "Breitband für alle" wird es nur geben, wenn Menschen sich dafür engagieren.
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Re: suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

Beitragvon ludowicy » 08.01.2012 18:55

(diese nachricht ist von mir persönlich)
@rezzler:
ich würde das Netz ja selber aufbauen und habe auch das passende Know-How dazu, allerdings habe ich nicht die Zeit und Lust um Kundenmanagement zu machen, mich als Provider einzutragen und mit der Telekom die passenden Carrier-Verträge auszuhandeln.

die 40MBit/s ist keine Frage des Preises, sondern eine Frage der Verwendung von aktueller Technik. 5 GHz Technik z.B. von Ubiquiti Networks welche auch TDMA, GPS-Sync, 2x2 MIMO, DFS (den aktuellen EU-Normen entsprechend) usw. macht bekommt man mittlerweile zu Massenmarktpreisen hinterher geschmissen (lediglich ein wenig Softwareentwicklung und Umgang mit Linux-Systemen sollte man zur Anpassung dieser Geräte beherrschen).

Die von mir genannten Koordinaten sind gut geeignet, da man von dort aus a) super Sichtverbindung zu allen Häusern (bis auf eins) von Steinborn hat, und b) hierhin eine Backbone-Anbindung von allen ausgebauten Orten in der Gegend einfach realisierbar ist. Ausserdem ist hier der Grundstückseigentümer mit dem Aufstellen eines Funkmastes einverstanden und Strom ist auch direkt vorhanden.
Alle alternativen Standorte würden entweder keine einfache Backbone-Anbindung oder keine direkte Versorgung von möglichst vielen Haushalten erlauben (Topografie sei dank). (PS: die Google Earth Höhendaten sind teilweise um bis zu 100 Metern falsch)

Glasfaser bis zum Ort verlegen würde etwa 350.000€ kosten. Dazu müssten mehrere DSLAMs aufgestellt werden, da aktuell an einigen Orten in der Gemeinde Multiplexer verwendet werden. Somit wird ein Glasfaserausbau nach der Art FTTC fast eine halbe Millionen Euro kosten.
Die Telekom hat für eine angrenzenden Verbandsgemeinde an Steinborn etwa 500 Meter vorbei vor wenigen Wochen Glasfaserleitungen verlegt. Eine Nachfrage weshalb Steinborn nicht direkt mit ausgebaut wurde ergab als Antwort dass die einzelnen Bauplanungsstellen von der Telekom unmöglich alles beachten könnten und dass es ihnen leid tun würde. Die neu verlegten Glasfaser-Leitungen seien alle in Gebrauch und könnten deshalb nicht für die Versorgung von Steinborn genutzt werden.

@bru62:
Die Realität sieht anders aus: Statistiken kann man schon immer drehen und wenden wie es einem beliebt. Ich könnte sicherlich mit Leichtigkeit mehr als 50 Orte hier in der Gegend nennen, welche nicht mit schnellem und stabilem Internet versorgt sind. (der Breitbandatlas von BMWi ist sehr realitätsfern...)
Förderungen sind in Rheinland-Pfalz wegen Geldmangel für die nächsten Jahre gestrichen wurden. Wie in dem aktuellen Förderleitfanden vom BMWi nachzulesen ist, können nur noch Orte mit mehr als 75.000 Einwohnern auf Fördergelder hoffen.
Bis 200.000€ Förderung für den Ausbau wird die Gemeinde selber zahlen, wenn die Leistungen dementsprechend etwas sind. (Die Gemeinde hat eine gute Haushaltslage) Dadurch muss auch nicht auf Förderungen gehofft werden.
Aber all die Anforderungen um Förderungen zu beantragen hat die Gemeinde schon lange erfüllt (Bürgerbefragung, öffentliche Ausschreibungen,...).

Leider lässt sich diesbezüglich fast keine Initiative ergreifen - abgesehen von mögliche Varianten ausarbeiten, Unternehmen anschreiben,... - da man selber sonst als ISP auftreten, die Telekommunikationsgesetze beachten, Carrier-Verträge abschließen,... müsste. (Wie schon gesagt: Aufbau, Konfiguration und Betreiben der Technik + Support, Werbung machen + von Tür zu Tür laufen und ausgefüllte Verträge einsammeln würde ich ehrenamtlich machen, aber eben kein Unternehmen gründen, Geld in die Hand nehmen, mit der Telekom wegen Anbindung sprechen oder ähnliches.)


Mir ist unerklärlich, weshalb kein ISP hier ausbauen möchte; abgesehen davon, dass wir gute Endkunden-Preise fordern.
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Re: suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

Beitragvon rezzler » 08.01.2012 20:14

ludowicy hat geschrieben:(diese nachricht ist von mir persönlich)

Waren die bisherigen nicht von dir persönlich?

ludowicy hat geschrieben:ich würde das Netz ja selber aufbauen und habe auch das passende Know-How dazu, allerdings habe ich nicht die Zeit und Lust um Kundenmanagement zu machen, mich als Provider einzutragen und mit der Telekom die passenden Carrier-Verträge auszuhandeln.

Kundenmanagement würde ich bei 199 Einwohnern nicht überbewerten, da kann man ja notfalls auch persönlich vorbeischauen ;) Ein "einfaches" Faktura-System würde da schon reichen.

Providereintragung ist eine Sache von einmalig 15 Minuten + Brief versenden. Das mit dem Carrier-Vertrag, mh, da kenn ich mich jetzt gar nicht aus. Letztenendes ists ja wie bei den Privat-Verträgen: Angebote einholen (hier eben durch anfordern eines Angebots), AGBs lesen, nachfragen, bestellen.

Muss ja nicht Telekom sein, andere Anbieter wären noch Colt oder CNT. Eine andere Idee wäre der Glasfaser-Netzbetreiber eures Energieversorges. Hier in Thüringen ist die Thüringer Netkom (Tochter von e.on) da sehr aktiv und aufgeschlossen.

Bei CNT hatte ich wegen eines ADSL-Anschlusses angefragt, 16 MBit/s ADSL wären dort knapp 50 Euro/Monat. Kannst ja auch mal anfragen, wenn deine "Sendemast" fast neben der VSt. steht wäre das ja nicht so das Problem.

Was für mich persönlich bei solchen Sachen das größere Risiko ist ist die rechtliche Sache bzw. wie es aussieht, wenn die Staatsanwaltschaft an dich rangeht mit "Wer war am Tag X mit IP 127.0.0.1 online?" Hier würde ich noch bei nem Rechtsanwalt mit IT-Erfahrung mich beraten lassen.

Falls dir das alles nicht zusagt, wärs vielleicht auch eine Idee, das über die Gemeinde, bzw. Stadtwerk (gibt schon einige, die das mit positiven Erfahrungen machen) oder eine kommunale GmbH oder gemeinnützige GmbH laufen zu lassen. Hätte den Vorteil, das die Gewinne dann auch der Gemeinde zugute kommen ;)
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Re: suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

Beitragvon ludowicy » 08.01.2012 20:28

doch, das war auch von mir persönlich, ich wollte dies aber nur noch einmal sicher stellen.

Die Anmeldung bei der BNetzA ist nicht so einfach wie von dir beschrieben. Um als kommerzieller ISP arbeiten zu dürfen benötigt es z.B. einer Anmeldung beim Finanzamt als Unternehmen.

Dein genanntes Angebot von 50€ für 16 MBit/s ist nicht für ISPs geeignet - hier wirst du wegen deinem Resale Probleme bekommen.
Stadtwerke gibt es hier nicht - wir sind ein kleines Dorf und keine Stadtwerke.

GmbH gründen ist nicht so einfach und benötigt einiges an Kapital.

Rechtlich gesehen ist solch ein Aufbau ein alles oder nichts.
Gut dass ihr keine WISPs seid ;-)
(hoffentlich auch keine Betreiber von Freifunk-Netzwerken...)
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Re: suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

Beitragvon Fehler20 » 08.01.2012 20:44

Vielleicht findet ihr aber auch eine Firma, die euch einfach nur den "Basis" Anschluss liefert und die Einwahl per PPPoe übernimmt (z.B. viele gebündelte ADSL Anschlüsse und die User müssen dann selbstständig eine PPPoe Verbindung aufbauen: rh-tec und Funkanbieter.

Bei uns ist das ähnlich gelaufen. Es hat eine lokale Firma sich eine Company Connect Leitung aufs Gelände legen lassen (bei uns fiel der Ausbau wegen ca 280T€ Baukosten flach) und ist dann per Motorola Canopy (bis 800 Mbit bei PtP) bei uns aufs Dach. Die Einwahl ist im Normalfall per PPPoe Router möglich, wir haben aber aufgrund von Sonderkondis feste IPs ohne PPPoe an einem Router. Die Firma war Büro-Büro Goch. Vielleicht mal da anfragen, zumindest an der Funkgeschichte sollten die Interesse haben, allerdings setzen die eben wohl nichts anderes außer Motorola Canopy ein was eben PtP 800 Mbit und PtMp 20 Mbit schafft.
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Re: suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

Beitragvon ludowicy » 08.01.2012 20:53

Cambium, nicht Motorola Canopy (seit ein paar Monaten schon)
Die ptp 800 schafft höchstens 386 MBit/s je Richtung - mehr macht die CPU netto schon nicht mit.
Und die Geschwindigkeiten sind in den Frequenzen über 11 GHz; also sind nur sehr kurze Strecken damit realisierbar.

Company Connect Leitungen dürfen für so etwas nicht benutzt werden (siehe Vertragsbedingungen / AGB) - das kann sehr teuer enden und sogar bis hin zu Nachzahlungen über mehrere Jahre für jedes einzelne übertragene Gigabyte führen.

Hast du schon einmal die Preise für die nicht Softwareseitig eingeschränkten 800er gesehen? Die sind jenseits von gut und böse :-<
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Re: suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

Beitragvon Fehler20 » 08.01.2012 22:33

Da ich die Technik leider nicht selbst begutachten durfte, kann ich dir leider nur sagen, was mir vom Provider gesagt wurde und hier wurde mir gesagt, dass bei unserer Strecke (5,2 km nicht ganz optimale Freezelzone) Netto 300 MBIT durchgehen würden und das im 5 GHZ Band.

Und das Produkt heißt ziemlich sicher Canopy http://en.wikipedia.org/wiki/Motorola_Canopy . Die Dinger sind aber auch entsprechend Teuer.
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Re: suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

Beitragvon rezzler » 09.01.2012 09:28

ludowicy hat geschrieben:Die Anmeldung bei der BNetzA ist nicht so einfach wie von dir beschrieben. Um als kommerzieller ISP arbeiten zu dürfen benötigt es z.B. einer Anmeldung beim Finanzamt als Unternehmen.

Ich bin selber als ISP angemeldet, wie gesagt, die Anmeldung bei der BNetzA war das geringste Übel. Die Anmeldung als Einzelunternehmen geht auch schnell auf dem Gewerbeamt.

ludowicy hat geschrieben:Dein genanntes Angebot von 50€ für 16 MBit/s ist nicht für ISPs geeignet - hier wirst du wegen deinem Resale Probleme bekommen.

Ich hab extra nachgefragt, und man darf darüber auch Dritte versorgen.

ludowicy hat geschrieben:Stadtwerke gibt es hier nicht - wir sind ein kleines Dorf und keine Stadtwerke.

Dachte ich mir schon, aber vielleicht die Stadtwerke der Kreisstadt?
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Re: suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

Beitragvon TorBu » 13.04.2012 15:46

Hi,

keine Ahnung ob das Thema hier noch aktuell ist da schon 3 Monate vergangen sind seit dem letzten Post. Wir hatten in userer Gemeinde auch keinerlei Interesse wecken koennen an Broadband Internet Projekten. Oder zumindest nicht die notwendige Finanzierung aktivieren koennen.

Gluecklicherweise ist dann ITfM mit ihrem Buergernetz zu unserer Rettung geeilt: http://www.itfm.de/BNetz/index.html

Jetzt haben wir zunaechst 3 MBit download und 256 kBit upload verfuegbar. In den naechsten 6 Monaten wird sich dies vermutlich verdoppeln.

Dabei bietet die ITfM Loesung riesige Vorteile gegenueber den Funk-Angeboten der Telekom und Vodafone:
  • Keine Volumenbegrenzung
  • Keine Reduzierung der Geschwindigkeit
  • Keinerlei Services werden geblockt oder aktiv gestoert, das heist alle Instant Messaging Loesung und auch Skype und VoIP funktionieren ohne Probleme.

HTH,
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Re: suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

Beitragvon Meester Proper » 13.04.2012 16:26

TorBu hat geschrieben:Dabei bietet die ITfM Loesung riesige Vorteile gegenueber den Funk-Angeboten der Telekom und Vodafone:
  • Keine Volumenbegrenzung
  • Keine Reduzierung der Geschwindigkeit
  • Keinerlei Services werden geblockt oder aktiv gestoert, das heist alle Instant Messaging Loesung und auch Skype und VoIP funktionieren ohne Probleme.
Bei Vodafone LTE wird derzeit auch noch nicht gedrosselt und von einer Blockade von bestimmten Services habe ich auch noch nicht gehört, VoIP und IMs funktionieren problemlos.
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Re: suchen Partner für Richtfunkprojekt in der Eifel

Beitragvon rezzler » 13.04.2012 20:02

Meester Proper hat geschrieben:Bei Vodafone LTE wird derzeit auch noch nicht gedrosselt und von einer Blockade von bestimmten Services habe ich auch noch nicht gehört, VoIP und IMs funktionieren problemlos.

Naja, aber es steht in den Bedingungen drin, das sie es machen können...

TorBu hat geschrieben:Jetzt haben wir zunaechst 3 MBit download und 256 kBit upload verfuegbar. In den naechsten 6 Monaten wird sich dies vermutlich verdoppeln.

Dabei bietet die ITfM Loesung riesige Vorteile gegenueber den Funk-Angeboten der Telekom und Vodafone:
  • Keine Volumenbegrenzung
  • Keine Reduzierung der Geschwindigkeit
  • Keinerlei Services werden geblockt oder aktiv gestoert, das heist alle Instant Messaging Loesung und auch Skype und VoIP funktionieren ohne Probleme.

Klingt für den Anfang ja erstmal super :) Gibts Aussichten, das sich das Unternehmen in der Gegend auch "tiefer" engagiert? Sprich: Glasfaserausbau oder ähnliches?
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