Unterschied Isdn und DSL ?

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Unterschied Isdn und DSL ?

Beitragvon Falko68 » 24.11.2007 20:57

:roll: Hallo Leute,

bei mir beträgt die Dämfung 56,55 , was passiert wenn man jetzt theoretisch (die Telekomm macht es ja nicht) DSL Freischaltet. Habe ich dann keine Verbindung mehr ins Netz oder ist die Geschwndigkeit noch geringer wie ISDN. Kann ich dann nicht mehr telefonieren? :?: Entschuldigung aber ich weiß es nicht, wer kann mir da helfen?
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Beitragvon ThoRo » 24.11.2007 22:56

@ Falko68

Wenn Dir jemand bei dieser Dämpfung DSL schalten würde, hättest Du vermutlich eine Bandbreite im Bereich zwischen 384 bis 768 KBit/s. ISDN würde völlig unabhängig davon so wie bisher funktionieren. Der ISDN Frequenzbereich wird bei DSL ausgelassen und steht normal zur Verfügung.

Dein Problem dürfte darin bestehen, jemanden zu finden, der Dir bei dieser Dämpfung DSL schaltet....

MfG

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Beitragvon Falko68 » 25.11.2007 17:51

wer weiß warum dann auch bei höheren Dämpfungen kein DSL geschaltet wird, gibt es keine Verbindung mehr oder Verbindungsabrüche? Kann ich mir das wie beim Handynetz vorstellen? Da habe ich bei einem Balken ja auch noch Empfang und kann mit dem Handy arbeiten. (telefonieren)
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Beitragvon Viro » 25.11.2007 18:59

Ja so ähnlich kann man das sehen. Mit einem Balken kanns funktionieren oder auch nicht.
Lies dir doch mal diesen Artikel durch: KLICK
Da steht glaub ich alles drin was du wissen möchtest.
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Beitragvon ThoRo » 25.11.2007 20:05

Falko68 hat geschrieben:wer weiß warum dann auch bei höheren Dämpfungen kein DSL geschaltet wird, gibt es keine Verbindung mehr oder Verbindungsabrüche? Kann ich mir das wie beim Handynetz vorstellen? Da habe ich bei einem Balken ja auch noch Empfang und kann mit dem Handy arbeiten. (telefonieren)

Zunächste einmal, je höher die Dämpfung, desto weniger "Signal" kommt an.

Bei der DSL Schaltung beachtet die Telekom von ihr selbst festgelegte Grenzen (derzeit wird DSL bei einer Dämpfung von bis zu 55 dB geschaltet).

Der dabei verwendete Dämpfungswert ist errechnet (aus der Leitungslänge, dem Kabelquerschnitt, der Anzahl von Muffen, Abzweigern, etc.) und steht für jede TAL in einer Datenbank ("KONTES-ORKA").
Mitunter hat der errechnete Dämpfungswert nichts mit der Realität zu tun, die tatsächliche Leitungsdämpfung (wenn sie denn mal meßtechnisch erfaßt wird), kann sowohl nach oben als auch nach unten abweichen.

Bei einer höheren tatsächlichen Dämpfung ist irgendwann das Nutzsignal nicht mehr vom "Leitungsrauschen" zu unterscheiden, das Modem verliert den Kontakt ("Sync") zur Gegenstelle. Wann das eintritt, hängt u.a. vom Modem in der Vermittlungsstelle, dem eigenen Modem und den Umwelteinflüssen (z.B. weitere DSL Leitungen im gleichen Kabelstrang) ab.

MfG

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Beitragvon Falko68 » 26.11.2007 16:53

Danke, jetzt bin ich etwas schlauer.

Grüße an alle.
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