Hansenet legt DSL Ausbau auf EIS

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Hansenet legt DSL Ausbau auf EIS

Beitragvon Powie » 05.12.2005 16:53

http://www.heise.de/newsticker/meldung/66986

ja und so gehts weiter... ... muss man glaube ich nicht kommentieren.
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Beitragvon essig » 06.12.2005 01:59

Mitte November hatte der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth an den Ex-Monopolisten appelliert, auf freiwilliger Basis das neue Netz anderen Carriern zur Verfügung zu stellen.


mmh... habe ich da "auf freiwilliger basis" gelesen? hat herr kurth da gaaanz lieb geschaut und 4 mal gezwinkert? vielleicht noch einen kasten pralinen da gelassen?

mal ganz im ernst. wer hat denn diesen mann dort eingestellt? freiwilliger basis... mit solchen aussagen sorgt er nicht gerade dafür von den beteiligten ernst genommen zu werden... aber vielleicht wurde der posten ja auch bewusst mit einer solchen durchsetzungsstarken persönlichkeit besetzt. mich wundert gar nichts mehr.

der präsident der bundesnetzagenturentweder sollte eine klare position/vision haben und diese gegen alle widerstände durchziehen oder doch besser pförtner bleiben.
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Beitragvon Danny » 06.12.2005 12:07

Stimmt genau, steht da vielleicht irgendwo dass er gaaaanz lieb "Bitte, bitte" gesagt hat? Das einzige was er damit geschafft hat war, dass ihn keiner mehr für voll nimmt. Herr Kurt, Klassenziel verfehlt, Setzten Sechs!!!
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Beitragvon Danny » 08.02.2006 14:37

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Beitragvon Powie » 09.02.2006 10:41

ich finde das einfach nur noch beschämend. Es werden die Kunden , die es eh schon haben mittlerweile schon richtig gehend "überversorgt". Für die werden Milliarden investiert.....
Wann kommt enrlichz mal einer von den Mützn auf die Idee zu investieren in die Bereiche wo man bisher noch keine Kunden erreicht und damit Neukunden gewinnen könnte.....
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Beitragvon essig » 09.02.2006 12:27

solange in den mit breitband unversorgten gebieten genauso viel oder gar mehr verdient wird und solange dort keine echte konkurrenz droht wird alles so bleiben wie ist und damit schlimmer werden. es sei denn wir machen irgendwie deutlich, dass wir nicht bereit sind uns länger verarschen zu lassen.
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Beitragvon barty » 09.02.2006 14:22

essig hat geschrieben:solange in den mit breitband unversorgten gebieten genauso viel oder gar mehr verdient wird und solange dort keine echte konkurrenz droht wird alles so bleiben wie ist und damit schlimmer werden. es sei denn wir machen irgendwie deutlich, dass wir nicht bereit sind uns länger verarschen zu lassen.


Und eben genau aus jenem Grund frage ich mich allmählich, ob wir nicht durch unseren Eifer und den damit verbundenen hohen Verbindungskosten die Blockadepolitik der TK-Versorger indirekt rechtfertigen und unterstützen.

Warum x-tausend Euro in einen Einwohner investieren, der

a) mir derzeit mit Modem/ISDN monatlich 50-100 Euro in die Kassen spült,

b) auf kein brauchbares Konkurrenzprodukt ausweichen kann,

c) mir nach der Investition für ein vielfaches an Leistung nur nur noch einen Bruchteil der vorigen Einnahmen sichern würde,

d) und nach dem DSL-Ausbau am Ende doch zur Konkurrenz wechseln könnte?

Das ist wie mir der Henne und dem Ei:
Wir glauben mit möglichst hohen Verbindungskosten die T-Com davon überzeugen zu können, dass sich die DSL-Investition in unserer/m Gemeinde/Stadtteil lohnen würde. (Man nennt das bei trotzigen Kindern die unbedingt etwas haben wollen auch "Aufmerksamkeitssyndrom".) Vielleicht sollten wir alle mal darüber nachdenken, ob wir damit nicht genau das Gegenteil bewirken.

Nehmen wir an, Ihr hättet in einem gewinnorientierten und börsennotierten Unternehmen einen Managerposten inne. Nehmen wir ferner an, euer Kundenstamm bestünde aus langjährigen Bestandskunden mit einem teurem und veraltetem Produkt, das euch monatlich immerhin jeweils 50-100 Euro Umsatz einbringt. Natürlich ist euer Unternehmen auf Expansions und Gewinnmaximierung ausgelegt und damit immer auf der Suche nach neuen Kunden, die bislang aus mangelndem Bedarf, Bequemlichkeit oder der Kosten wegen eure Produkte nicht nutzten.
Jetzt sollt Ihr ein neues Produkt an den Mann bringen, das dem Vorgängermodell gegenüber zwar technisch haushoch überlegen ist, aber angesichts der starken Konkurrenz einen wesentlich geringeren Einzelstückpreis einbringt. Was tun? Würden ihr den treuen zahlungswilligen Bestandskunden - die zum Teil in den unzugänglichsten Gegenden wohnen - unter hohem Investitionsaufwand mit aller Macht das neue Produkt "aufdrängen" und dabei deutliche Umsatzeinbrüche beim pro Kopf-Umsatz in Kauf nehmen. Und das, obwohl keine Gefahr der Kundenabwanderung besteht?

Wäre es nicht wirtschaftlicher, stattdessen die bisherigen Produktverweigerer in leicht zugänglichen Gebieten als Neukunden zu gewinnen, die trotz geringerem pro-Kopf-Umsatz die Konzerngewinne steil nach oben treiben?

So gesehen habe ich mir als "Bestandskunde" überlegt, ob es nicht sinnvoller wäre das alte Produkt so lange zu ignorieren, bis man als "Produktverweigerer" wieder interessant für die Neukundengewinnung wird. Sprich: Surfen zuhause auf das Notwendigste reduzieren und den Traffic bei Freunden/Bekannten mit DSL-Anschlüssen erzeugen. :twisted:
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Beitragvon Danny » 09.02.2006 14:32

Na ja, genau aus diesem Grund, empfehlen wir ja allen denen es möglich ist, den Anbieter zu wechseln und wenn möglich auf einen regionalen Anbieter, der auch eigene Leitungen hat, auszuweichen. Ich habe es bereits getan und bin mehr als zufrieden damit (natürlich wäre ich mit DSL noch zufriedener). :wink:
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Beitragvon barty » 09.02.2006 15:35

Danny hat geschrieben:Na ja, genau aus diesem Grund, empfehlen wir ja allen denen es möglich ist, den Anbieter zu wechseln und wenn möglich auf einen regionalen Anbieter, der auch eigene Leitungen hat, auszuweichen. Ich habe es bereits getan und bin mehr als zufrieden damit (natürlich wäre ich mit DSL noch zufriedener). :wink:



Da hier auf dem Lande aber kein Anbieter mit eigenen Leitungen - also keine Konkurrenz - verfügbar ist, verdient die T-Com dennoch an den Durchleitungsgebühren. Und gegenüber dem Surftime-90 Tarif habe ich bislang noch keinen vergleichbaren Anbieter gefunden :cry:
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Beitragvon essig » 09.02.2006 15:53

ich befürchte das sich auch nichts ändern würde selbst wenn wir uns alle bei den kosten einschränken würden oder zu alternativanbietern (falls vorhanden) wechseln würden. nehmen wir an wir würden ein experiment starten indem sich alle betroffenen aus ländlichen gebiet verweigern würden - dies würde uns breitband nicht näher bringen sondern dafür sorgen, dass es 1000te statistiken geben wird die "bestätigen" dass die landbevölkerung überhaupt kein ungetaktetes breitband braucht... egal was wir tun wir sind einfach nur uninteressant...

gäbe es keine regelung zur grundversorgung bin ich mir absolut sicher, dass im ländlichen raum weder eine investition getätigt werden würde noch geld für wartung/instandhaltung ausgegeben werden würde und wir innerhalb weniger jahre nur noch mit handy telefonieren müssten.

egal wie, wir sind und bleiben die verlierer des 21 jahrhunderts. zumindest wenn der widerstand so schwach bleibt wie er es im moment ist. vielleicht reicht es nicht aus den verantwortlichen briefe zu schicken... vielleicht sollten wir hinfahren und denen mal so richtig auf den tisch sch...
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