Wer hat von der Dämpfungserhöhung profitiert?

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Hast du von der Reichweitenerhöhung profitiert?

Ja
9
26%
Nein
19
54%
Nein, aber hat meine Initiative zerschossen
4
11%
Nein, aber mein Nachbar
0
Keine Stimmen
Weiß ich noch nicht
3
9%
 
Abstimmungen insgesamt : 35

Wer hat von der Dämpfungserhöhung profitiert?

Beitragvon governet » 13.07.2006 23:17

Hier mal ne kleine Umfrage.

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Beitragvon copy » 14.07.2006 12:15

Ich habe von der Dämpfungserhöhung profitiert.

Bzw. 12 weitere Telefonanschlüsse in meinen Wohnort.

Reichweitengewinn von den damals mit 50 db möglichen Anschluß zu mir (54,7 db) ca 1600 m. Mag wohl daran liegen das das Hauptkabel einen recht großen Adernquerschnitt hat. bzw. haben muß.

Kurios finde ich nur, das in manchen Häusern mit zwei bzw. drei Teleanschlüssen (Mietparteien) die im Kabelverlauf dichter dran sind als ich meist nur ein Anschluss DSL fähig ist. Noch verwunderlicher ist die Tatsache das das Haus welches direkt den Ortsverteiler vorm Grundstückstehen hat, Ortseingang kein DSL bekommen kann, ich, das Haus daneben auf einen von zwei Anschlüssen DSL gekommen kann, dann ich auf isdn DSL habe, mein nächster Nachbar mit zwei analogen Anschüssen wieder nichts bekommt, aber wiederum die beiden nächsten DSL bekommen können und ein Haus welches direkt gegen über von mir liegt. Mit logik hat das wohl nichts zu tun.

Mein Nachbar der kein DSL bekommen kann flucht und versteht die Welt nicht mehr zumal er damals noch tätig im Tiefbauunternehmen im Auftrag der Telekom hier im Ort die Leitungen verlegt hat und ich und er auf der gleichen Muffe abgezweigt wurden vom Kabel welches an der Straße entlangläuft, normal ist das nicht.

Gruß Copy
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Beitragvon dachscher » 14.07.2006 12:25

also bei mir hat es nichts gebracht, ist ja auch kein wunder bei einer dämpfung von 69,73 db.
aber auch in meinem ort scheint es nichts gebracht zu haben. ich habe mal per hand so um die 20 anschlüsse geprüft, die wahllos über den ort verteilt sind. habe keinen gefunden, der jetzt dsl bekommen kann, obwohl es anschlüsse im ort mit max. dsl 2000 gibt.
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Hallo Daschser

Beitragvon copy » 14.07.2006 13:05

Hallo Dascher
wenn es bei dir im Ort Anschlüsse mit bis zu DSL 2000 gibt dann prüfe doch mal die einzelnen Strassenzüge entlang, da müsste sich doch erkennen lassen in welche Richtung DSL abnimmt bzw. zunimmt von der Bandbreite.

Ich wohne nun in einen recht überschaulichen Ort und bin ca 7800 m von der Vermittlungsstation weg, mit 54,7 db laut der Datenbank der T-com.

Ich habe wohl Glück gehabt das die Kabel wohl mit einen sehr großen Querschnitt verlegt worden sind und das wir hier nicht wie die zahlreichen Neubaugebiete Muxxer verseucht sind.

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Beitragvon dachscher » 14.07.2006 13:48

copy hat geschrieben:wenn es bei dir im Ort Anschlüsse mit bis zu DSL 2000 gibt dann prüfe doch mal die einzelnen Strassenzüge entlang, da müsste sich doch erkennen lassen in welche Richtung DSL abnimmt bzw. zunimmt von der Bandbreite.



leider kann man das system nicht erkennen. dsl geht an punkten, die am weitesten vom straßenverlauf her von der vst weg sind. es geht in der mitte des ortes es geht aber auch in alle richtungen am rande des ortes. es ist aber so wahllos verteilt, das nicht wirklich ein system dahinter steckt. erschwerend kommt bei uns hinzu, das wir über 50 % muxer-anschlüsse haben, aber gerade mal 6 % dsl bekommen können.
meine vermutung ist, da ja von 70 db bis dsl 2000 etliche meter kabel dazwischen liegen, das es mehr am querschnitt der kabel liegt als an der leitungslänge.
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re Dascher

Beitragvon copy » 14.07.2006 14:40

Bei deinen Problemen hilft wirklich nur ein Blick in die tiefbaugenehmigungen deiner Kommune. Es gibt ja das informationsfreiheitsgesetz und die Kommune muß damit rausrücken, auch im eigenen Interesse da schnelles Internet heute ein Standortfaktor ist.

Neben der Kabelführung mag auch noch eine wichtige Rolle spielenj das benachbarte Kabel bzw. Doppeladern nicht mit DSL beschaltest werden weil sie sich untereinander stören.

Aber die ganze Firmenpolitik die von den _netzbetreibern gemacht wird auf möglichst vorhandene Infrastruktur Breitbandanschlüsse zu realiesieren stößt an ihre Grenzen. Das ist im Prinzip das gleiche als wenn ich einen Käfer oder eine Ente einen Motor einpflanze und das Fahrwerk und sonstige vorhandene Komponenten dem nicht gewachsen sind. Das Kapital geht immer den Weg des geringsten Widerstandes, um sich zu vermehren es geht nie einen wirklich innovativen weg der der Allgemeinheit zu Gute kommt. Da wir in Europa leben, also in einen sehr konservativen Landstrich was Kapital und Innovation betrifft und in dem über Jahre hinweg Lobby und Interessen gewachsen sind dürfen wir brave Bürger weiterhin auf wirklich neue Innovstioen warten.

Solche Länder wie Korea oder sigapur oder Japan sogar die Baltikstaaten haben eine von der generellen anlage her bessere Voraussezungen für Breitbandkommunikation. In deutschland wird nach wie vor versucht aus den vorhandenen Strukturen so viel wie möglich heraus zuholen und was juckt es die Aktionöre der T-com wenn einige kein Breitband anschluss bekommen kölnnen sonder zeitgetaktet wie eine Schnecke umherkriechen, es bringt auch geld. Bie Wimax hält der Staat auch die Hand auf gfenauso wie bei den Umts lizenzen, ich brauche kein umts ums Fernsehn ruckelhaft auf dem Handy für einen horrenden Preis sehen zu dürfen.

In Deutschland wird immer noch versucht mit hilfe der Politik und des Einflusses der Konzerne (Lobby) versucht soviel wie möglich an Profit zu generiernen. Es wird kramphaft versucht und durchgedrückt das für einen DSL anschluß zwingend ein Telefonanschluß nötig sei welcher auch mit grund gebühren belastet ist, schaut man sich aber an das die T-Com z.B. heute schon ganz normale Telefongespräche über ihre Internetstruktur laufen lässt also ip bassierend und trotzdem Minutenmäßig abrechent wird mir schlecht. Zu viel Wissen ist auch nicht gut.

Und überhaupt wer einen schnellen Internet zugang hat wieso sollte dieser dann noch über das normale Telnetz telefonieren? Die Zwangsbündelung wischen Telefonanschluß und DSl gehört einfach auf gehoben.

mir ist es völlig egal ob ich mich mit meinen Gesprächspartner per internet oder normaler vermittelter Gepräche unterhealte nur der Preis ist heiss.

Gruß Copy
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Re: re Dascher

Beitragvon governet » 14.07.2006 16:17

copy hat geschrieben:Die Zwangsbündelung wischen Telefonanschluß und DSl gehört einfach auf gehoben.


Insgesamt wird man aber auch nicht billiger wegkommen, da die TAL auch noch mitbezahlt werden muss. Also wird man höchsten 5 Euro weniger zahlen.

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Hallo

Beitragvon copy » 14.07.2006 20:34

Hallo governet

Die Zwangsbündelung, wie du sagst gehört wirklich aufgehoben.
Im normalen Geschäftsleben kann niemand ein Angebot unterbreiten unter der Bedingung nur dieses Angebot wahrnehmen zu können wenn er noch etwas dazu nehmen muß was er gar nicht haben möchte. Beispiel Bäcker. ich möchte jeden Tag vier frische Brötchen oder Semmeln haben, aber die bekomme ich nur wenn ich noch ein Brot von vorgestern nehme.

Kopplungsgeschäfte sind verboten und rechtswidrig?!!

Genauso verhält es sich mit den Breitbandanschlüssen die über die TAL realisiert werden.

Vermeidlich neue Technik (DSL) wird nur gekoppelt mit herkömmlicher Telefonie angeboten.

Bedenkt man das heute schon via Internet zum Pauschalpreis ins Festnetz telefoniert werden kann , frage ich mich wieso man eigentlich noch einen Telefonanschluss benötigt. Die Technik ist vorhanden jeden mit breitbandigen Internet bzw Datenanschluß zu versorgen. Egal ob er nun an Glasfaser hängt oder zu weit weg ist von der Vermittlungsstation.

Das was die Telekom derzeit macht ist dadruch beeinflußt ihr Kerngeschäft der normalen telefonie aufrecht zuerhalten. Selbst die Telekom lässt heute schon Telefongespräche übers Internet laufen, weil es von den Kosten günstiger ist, als über das normale Telefonienetz, aber abgerechnet für den Kunden wird eben zu normalen Telefoniepreisen.

Es ist doch eigentlich egal ob ich eine Telefonnummer wähle oder eine IP adresse anwähle um eine Sprachverbindung herzustellen.

Für die Information ist das egal nur nicht für die Rechnung.

Gäbe man nun offensiv seitens der Telekom die Herkömmlichen Vermittlungsstationen auf und trennt nicht mehr zwischen Datenverkehr und herkömmlicher Telefonie ,so würden sich ganz neue Perspektiven für den Kunden auf tun, aber leider schlechte finanzielle für die T-com. Denn es würden die teuren Minutengetaktenen Entgelte für die Telefonie wegfallen und auch die Grundgebühr für einen Telefonanschluß. Beim reinen Datenverkehr, spielt es doch keine Rolle mehr ob der Server, bzw. mein Gesprächspartner in Deutschland ist bzw am anderen Ende der Welt und sprachübermittlung ist auch nur Datenverkehr.

Wenn dieser Weg beschritten werden würde, könnte man das komplette Freqeunzband der TAL nutzen was wiederum zur folge hat das Breitbandanschlüsse weiter reichen Amex a usw. Es gäbe auch die Möglichkeit wenn zum Beispiel über ISDN telefoniert wird die Datenverbindung zu trennen, um das Freqeunzband dann für die herkömmliche Telefonie zu nutzen und wenn ich nicht herkömmlich telefoniere dieses Frqeunzband wiederum für den Datenverkehr zunutzen.

Aber auf lange Sicht gesehen, ich denke da in einen Zeitraum von fünf Jahren wird man von der jetztigen Infrastruktur an die Grenzen stossen.
Unsere ssiatischen Freunde machen es ja vor und denken viel viel weiter sigapur will ein 100 Mbit Netz aufbauen und es soll jeder ran zum kleinen Preis, solche Länder haben erkannt das der Schlüssel zum Erfolg in der Information liegt. In Deutschland melkt man die Kuh, den Bürger solange wie es geht und verpennt somit aus Geldgier den Anschluss dessen was möglich ist. In der Zone ex DDR hat man auch jahrzehnte lang von der Substanz gelebt und das große erwachen kam.

Ich sehe bei der jetzigen Politik eigentlich nur schwarz für Deutschland, die Politik schützt die Interessen der großen Konzerne und behindert somit gleichzeitig den innovativen Fortschritt weil es keinen Wettbewerb gibt. Die Konzerne sind einfach zu groß geworden und können machen was sie wollen ohne in einen echten Wettbewerb zu stehen. Denn nur echter Wettbewerb treibt Technologie voran.

Solange Wettbewerb von der Politik behindert wird, nehmen wir nur Wimax die Versteigerung der Linzensen haben kleine Firmen mit genialen Ideen, die fern ab von share holder value liegen keine Chance. Damit wird auf oberster Ebene /lobby/ die Interessen einiger weniger gewahrt und wir dürfen die Zeche zahlen.

Es geht nur ums abkassieren und nicht um wirklichen Fortschritt, denn machbar ist vieles nur fehlt der Wille in der Politik den Konzernen die Pistole auf die Brust zulegen und zu sagen, wir brauchen die und die Technik in der Infrastruktur um fortbestehen zu können.

Aber Deutschland ist ein klassischen Beispiel dafür das Gewinne privatiersiert werden und Verluste solidarisiert werden. Beispiele Telekom die Bahn, Energieversorger usw.

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Beitragvon governet » 14.07.2006 20:53

Also müssen wir eine Lobby schaffen. Genau deshalb jetzt die Musterbriefe. Ich folge mal den Weg den der Verbraucherzentralen Bundesverbandmit ihrer Aktion eingeschlagen hat. Nur leider gibt es viel mehr Potentielle "Kunden" beim Urheberrecht als wir DSL-Lose haben.

Vor allem haben wir das Problem nicht in die "großen Online-Newsseiten" reinzukommen (Zensur nenne ich das), wie man ja schon bei der Petition gesehen hat. Das macht dann schon was aus.

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Beitragvon copy » 14.07.2006 21:06

Re Governet!

Ich sage es mal ganz deutlich. Wir haben keinen Rechtsstaat mehr, der jeden gleiche chancen zusichert. Über die Jahre hat die Justiz sich zur Hure der Politik gemacht und die Politik ist die Hure des Kapitals. Normal wäre in einen wirklich demokratischen Staat, wenn die Poliotik die Hure des Volkes wäre.

Es existieren einfach persönliche Abhänigkeiten in der Politik. _Unsere Volksvertreter lassen sich zwar von uns wählen um den Schein zu wahren für unsere Interessen einzutreten,aber die Mittel für ihren Wahlsieg bekommen diese Volksvertreter nein Volkstreter von der Lobby.

Der schein trügt. Wenn ich jeden Politiker beim Wort nehme vor den Wahlen und sehe was nach den Wahlen passiert dann kann ich mit guten Gewissens sagen das sind alles Lügner.

Wenn ich den Amtseid zitiere den unsere Hurenpolitiker schwören beim Amtseintritt schwören gehören die alle eingebuchtet ausnahmslos.

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Beitragvon hofberichterstatter » 14.07.2006 21:23

Mich hats auch (nicht) erwischt - wie mans sieht...

Da meine Ortschaft so als ziemliches letztes Eck an der Vermittlungsstelle dranhängt und wir gerade mal 30-40 Haushalte haben, wovon denen wahrscheinlich nur die Hälfte überhaupt weiß, was "DSL" ist, wage ich es zu bezweifeln, daß mit der jetzigen DSL-Technik wir je erschlossen werden.

Die Telefonzuleitungen führen entlang der Kreisstraße und das letzte Haus, das noch DSL 1000 hat, ist etwa 2,5 km bis drei km entfernt. Dann kommt lang nichts, dann kommt unser Dorf und da geht schon nichts mehr....

Funklösungen sind auch fürn Popo,

1.) kommt hier kein WLAN über die Bergkuppen in unser kleines Tal (degnet wäre quasi "vor der Tür"), WiMax ist in weiter Ferne...

2.) UMTS wird auf absehbarer Zeit auf den einzigen Handysender am Berg (ca. einen Kilometer von hier) nicht nachgerüstet werden. Das haben Telefonate mit den Netzbetreibern ergeben. Eh klar, rentiert sich auch nicht wirklich... Ohne dem Sender war bis vor drei Jahren das Telefonieren hier nur mit D1 und im Außenbereich mit etwas Glück möglich.

Bleibt noch CompanyConnect, das ja deutschlandweit verfügbar ist und für das man Dir auch ein Glasfaser bis in den Keller legt - wenn Du es bezahlen kannst...

Aber frische Landluft gibts en masse.... :D
65,15 dB .... aber ISDN geht und dem Satelliten ist's wurscht! => hofberichterstatter 2006!
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Beitragvon governet » 14.07.2006 21:40

@hofberichterstatter

Dann lies mal:
das und das

Dann weißt du was woanders möglich ist.

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Beitragvon copy » 14.07.2006 21:57

Hallo Hofberichterstatter,

ich kann deinen Frust wohl sehr nachvollziehen.Ich wohne Selbst in einen Ort der auch als Letztes an der Vermittlungstation dran ist und habe Glück gehabt DSL nach der Dämpfungserhöhung zu bekommen.

Ich habe vorher alle Hebel in Bewegung gesetzt um die Leute in meinen Ort zu mobilisieren, die meisten wußten gar nicht was DSL ist und welche Vorzuege diese Technik bringt. Der Ort ist eigentlich überaltert.d

Bis auf einige Wenige die sich auf meine Umfrage gemeldet hatten geschah nichts, selbst die Wenigen konnten sich nicht einig werden in Wireless hardware zu investieren und ne Standleitung zu gleichen Anteilen zu bezahlen, es war denen ein zu großer Aufwand, obwohl die monatlichen entgelte für die SDSL Leitung im Rahmen geblieben sind mit ca 20 Euro für jeden. Das DSL 1000 Paket mit Flat von der T-Online kostet mehr 16 Euro grundgebühr plus 9 Euro Flat. Da verstehe einer die Leute.

Jetzt wo ich nach der Dämpfungerhöhung Dsl Light bekommen habe und dieses den Interessenten in meinen Ort mitgeteilt habe fluchen die auf die T-com weil sie immer noch so weit weg sind. Nur an einer konstruktiven gemeinsamen Lösung sind diese Leute nicht interessiert. Eine SDSl Leitung oder sogar Zwei und das ganze per Wireless verteilt da wollen die nicht ran und das kann ich nicht verstehen.Anscheinend haben diese Leute Angst mir Geld in den Rachen zu werfen. Langsam habe ich es aufgeben mich stark für Dsl bzw. Breitbandinternet in unseren Ort zu machen. sollen diese Leute doch bei der T-com die Türen einrennen. Es ging auch viel einfacher wenn man bereit wäre 20 euro jeden monat nicht an die T-com sondern an mich zu bezahlen. Vor allem íst hier eine SDSL 2000 Leitung möglich und wenn ich 10 bis 15 Leute drauf habe hätte jeder in beiden Richtungen 200 kbit zur verfügung bei gleichzeitigen Zugriff, aber wann hat man schon gleichzeitgen zugriff.

Das einzigste was ich noch machen werde ist einen zusätzlichen analogen Anschluss zu beantragen der DSL fähig ist und per Wireless lan das an meinen Nachbarn zuzuleiten. Damt dieser auch in den Genus kommt, da er zur Zeit wohl knapp über die 55 db liegt.

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Beitragvon governet » 14.07.2006 22:02

copy hat geschrieben:Vor allem íst hier eine SDSL 2000 Leitung möglich

Bei dir oder im Nachbarort? Bei dir wäre es glaube ich mit deiner Dämpfung nicht möglich gewesen ne SDSL2000 Leitung zu kriegen.

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Beitragvon copy » 14.07.2006 22:29

Hallo governet
ich habe mich mit dem thema SDSL schon öfter beschäfitigt.Ich muß dir Rechäftsgebat geben, das eine Bestellung einer sdsl Leitung kein Problem darstellt nurr die tatsächlich zur verfügung stehende Bandbreite der Knackpunkt ist, Also man kauft die Katze im Sack. Ich habe einige Telefonate mit der T-com geführt Sdsl sei möglich aber die genaue Bandbriete wollte man mir nicht sagen. ich muesse erst bestellen und würde dann erfahren was möglich ist. Heist eigentlich in normalen Konsumverhalten ich bestelle 10 Brötchen zum Preis von summe X und könnte nur 5 Brötchen zum Üreis von 10 geliefert bekommen.

Ich empfinde dieses Geschäftsgahren als unmöglich. Die Callcenter verdienen sich dumm und dämlich mit nit nichts aussagenden Auskünften.

Ich werde mich aber weiterhin einbringen was schnellen Datenverkehr betrifft. Mein Glaube und meine Vision liegt in Lizenz freien funkbasieren internet zugängen. Aber ebenso sehe ich auch die Gefahr darin das zur Zeit freie Wireless zugänge auf Grund von fdinaziellen interessen in Naher Zukunft reguliertt werden .

Man stelle sich nur vor einei I_nitiative bucht eine Bestimmmte Basndbreite und stellt es seinen Mitgleidern ur Verfügung. die Gleiche Bsndbreite würde bei der T-com ein mehjrfaches kosten?

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