DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Berichte, Anbieter, Erfahrungen und Fragen zu A-DSL, A-DSL2, S-DSL, V-DSL, xDSL

DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Beitragvon Dino75195 » 10.01.2013 12:09

Schaltung auf Outdoor DSLAM bei Neuanschluss

Anbei eine kleine Anfrage an das Telekom Hilft Team, wollte schon immer mal wissen,
warum es bei Neuanschlüssen und auch bei Wechseln von 1und1 auf Telekom solche Probleme gibt.


Sehr geehrtes Telekom Team,
Sehr geehrte Kunden und Telekommitarbeiter,

angenommen man beantragt einen neuen Anschluss, an einem Ort wo DSL ausgebaut wurde durch ein Outdoor DSLAM (überbauter KVZ), dann wird der Neuanschluss erst mal in der Vermittlung geschalten und es wird ein DSL von da aus geschalten, der wesentlich langsamer ist.
Statt 12-14 Mbits/s erhält man dann je nach Leitungslänge 0,384-3 Mbit/s

Erst einige Wochen später wird dann der Anschluss auf den Outdoor DSLAM umgeschalten.
Warum kann den das Buchungssystem den Anschluss nicht direkt auf den Outdoor DSLAM buchen?

Bitte um Rückmeldung
Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Robert Manhart


Hier die Frage und die Rückmeldungen

http://feedback.telekom-hilft.de/questi ... uanschluss
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Re: DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Beitragvon Fehler20 » 10.01.2013 15:49

Und so Sätze wie "das kann nicht das Problem des Kunden sein". Was meinst du denn was los wäre, wenn die Telekom mal auf gut Glück was programmiert, alles Knall auf Fall umstellt und dann funktioniert etwas nicht. Man kann die Stukturen nicht einfach wegdiskutieren oder einfach sagen, es interessiert den Kunden nicht. Natürlich tut es das, weil der Kunde im Endeffekt das Produkt nutzen will.

Lies mal: http://de.wikipedia.org/wiki/KONTES
-Die gesamte KONTES-Datenbank umfasst nach Angaben der Deutschen Telekom etwa 16 Terabyte
-Die Deutsche Telekom strebte aufgrund der hohen Betriebskosten schon mehrfach die Überführung des KONTES-Systems in eine zeitgemäßere Architektur an, fand aber bisher keinen Softwarehersteller, der sich dieser Aufgabe gewachsen fühlte. Selbst SAP lehnte eine Anfrage ab.

Wenn schon eine SAP kalte Füße bekommt finde ich eine langsame Migrierung, wie es momentan geschieht, besser, weil zwar der Weg mit Umwegen behaftet ist, aber eben alles irgendwie geht. Du kannst davon ausgehen, dass es der Telekom nicht viel Spaß macht, für einen Kundenauftrag 2 Techniker rauszuschicken.
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Re: DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Beitragvon Dino75195 » 10.01.2013 16:27

Und jetzt nehmen wir das einfach so hin, als Kunden?

Erst wirst du Wochen wenn nicht sogar Monate auf DSL Light mit 384 Kbit/s geschalten und dann irgendwann,
wenn du Glück hast, dann bekommst du ADSL oder DVSL (falls noch ein Port frei ist)

Wenn man Pech hat, stellt sich dann raus, es geht doch nicht mehr wie 384 kbit/s


Das ganze ist einfach nicht hinnehmbar.
Mir ist schon klar, dass es sehr Komplex ist, aber das kann nicht das Problem der Kunden sein.

Meinst du es funktioniert bei Vecotoring besser?
Da bin ich ja mal bespannt.

Das betrifft ja nur die Telekom, andere Anbieter haben dieses Problem nicht, vermutlich da das System nicht über die Jahre gewachsen ist.

Gruß Robert
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Re: DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Beitragvon Fehler20 » 10.01.2013 20:56

Und jetzt nehmen wir das einfach so hin, als Kunden?

Nein, aber man kann sehen, dass sich zumindest etwas tut. Z.B. kann man die Umschaltung mittlerweile online beantragen (ohne wie früher nochmal 60€ wegen Neubuchung des Vertrages zu zahlen). Die Dämpfungsanhebung auf einen aktuellen Standart ist auch was feines (wenn auch äußerst spät).

Und geh mal davon aus, dass die wirklich versuchen, sich die doppelten Technikerbesuche zu sparen.

Zum Thema geht nicht: Stickwort CarrierNat bei den Kabelprovidern (nur noch IPv6 nach außen, IPv4 über NAT). Und das ist auch noch so gewollt (fällt den meißen auf, weil die XBox nicht mehr funktioniert) und es gibt keine Option auch gegen Gebühr etwas dagegen zu tun. Oder das rumgemurkse mit den FritzBoxen an Kabelanschlüssen (alle halbe Stunde Disconnect bei KD7270, Stabilitätsprbleme mit der 6360, NAT Performance entsprach nicht dem Anschuss) usw.
NetCologne hatte das gleiche Problem: 100Mbit über GF verkauft und das Modem schaffte 32 späer 60 (?) MBit maximal und man konnte lt. Vertrag kein anderes Modem einsetzen (und bekam z.B. auch nicht die VoIP Zugangsdaten).
Und das ganz ohne Telekom :).
1und1/Vodafone wird man mit Sicherheit ebensoviele Probleme finden.

Edit: /irone http://www.daujones.com/detail.php?usrid=11907
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Re: DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Beitragvon Dino75195 » 10.01.2013 23:45

Hier geht es aber um DSL und Telekom

Das betrifft schließlich 50% der Kunden in Deutschland, oder mehr?

Natürlich gibt es auch bei anderen Problem, trotzdem kein Grund das Problem bei der Telekom zu akzeptieren.

Guckst du hier
http://feedback.telekom-hilft.de/questi ... -nichts--2

Es gibt noch unzählige andere Kunden.
Da mich ich die Kabelprobleme nicht kenne, kann ich dazu nichts sagen.
Soll ich dir alle hier posten? Dauert ein wenig, da viele sich nicht Online melden.

Wenn ich Probleme mit 1und1 oder einem anderen Anbieter mit bekomme wirst du es auch hier erfahren.

Berührungen hab ich zu folgenden Anbietern 1und1 (haben ja keine eigenens Netz), MNET, mic-dsl, MVOX

Ich erzähl dir jetzt mal was,
geh doch mal ein Auto kaufen, dann bekommst du einen Super Audi mit 120 PS, die ersten 3 Wochen läuft er aber nur mit 30 PS, weil die unüberwindbare technische Probleme haben. Mit 30 km/h auf der Autobahn?
Die Elektronik hat einer programmiert, den es lange nicht mehr gibt... tut uns leid.
Gehts noch?

Würdest du das akzeptieren?

Es gibt bestimmt eine Menge anderer Vergleiche.

Das Problem besteht seit 5-7 Jahren, und sollen wir es noch 5 Jahre ertragen?

Das mit dem geschlossenen Modem gefällst mir auch nicht
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 81037.html

Werd dazu aber ein eigenes Thema aufmachen, unter Neuigkeiten.

Du wirst mich nie überzeugen können beim Thema Telekom, und ich werd dich wohl nicht überzeugen können.
Trotzdem schön mit dir zu diskutieren.

Man kann natürlich für alles eine Ausrede haben bei der Telekom.

Schreib mal bitte zu dem Thema:
viewtopic.php?f=348&t=11554#p76365


Gruß Robert
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Re: DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Beitragvon Fehler20 » 11.01.2013 01:34

Ich erzähl dir jetzt mal was,
geh doch mal ein Auto kaufen, dann bekommst du einen Super Audi mit 120 PS, die ersten 3 Wochen läuft er aber nur mit 30 PS, weil die unüberwindbare technische Probleme haben. Mit 30 km/h auf der Autobahn?
Die Elektronik hat einer programmiert, den es lange nicht mehr gibt... tut uns leid.
Gehts noch?

Würdest du das akzeptieren?


Ich bau deinen Vergleich mal um:
Du hast ein Auto welches 200 km/h kann, die Leitung (Straße) gibts auch her und so ein Idiot stellt da doch tatsächlich ein Tempo 80 Schild wegen Staugefahr(Überlastungsschutz in der Funkzelle) hin. Das akzeptierst du auch oder (schlicht weil du nicht anders kannst weil da jemand vor dir ist)? Aber die Straße ausbauen tut keiner.
Die Autobahnbrücke, die Ingenieure vor ca. 15 Jahren verpfuscht haben kann man nur einspurig befragen und nur mit Tempo 40, weil grade kein Geld zur Reparatur da ist (Anspielung:)
Und der Hintermann, der dein Auto anrempelt, weil er schon seit 12h fährt musst du auch akzeptieren, auch wenn er die Reparatur bezahlen muss.
Von dem Straßenzustand fang ich jetzt mal nur am Rande an :).

Meine Beispiele bzgl anderer Anbieter habe ich aufgelistet, weil du bis jetzt ausschließlich auf der Telekom rumgehauen hast. Davon hat auch alles seine Berechigung (ja hab ich wirklich geschrieben) aber eben nur, wenn die Telekom KEIN privates Unternehmen wäre. Und momentan ist mein Eindruck, dass gerade in den letzten 1-2 Jahren sich vieles ändert (VDSL auch ohne Entertain, RAM (!!!!!), Dämpfungsanpassungen, Outdoor-Ausbau mit VDSL [nicht mehr nur die strategisch wichtigen Großstädte] auch wenn das ein Reizthema ist). Ich versuche bei deinen Beiträgen immer auch die Seite der Telekom darzustellen, weil die bedingt durch Regulierung usw. in sehr engen Grenzen agieren müssen (Regulierung des Netzzungangs nicht nur der TAL usw.) und dabei anders als alle anderen großen privaten Anbieter trotzdem ausbauen. Das geht da immer irgendwie unter. ´

Alle Anbieter die momentan sehr viel für den Ausbau tun sind entweder direkt oder indirekt von den Stadtwerken, Städten oder Bundesländern zur Verbesserung der Versorgung gegründet worden. Da tut es nicht weh, wenn die FIrma mal Miese macht, solange das politisch so gewollt ist. Bei der Telekom wäre das eine Katastrophe, weil AG.
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Re: DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Beitragvon grapevine » 11.01.2013 09:57

Alle Anbieter die momentan sehr viel für den Ausbau tun sind entweder direkt oder indirekt von den Stadtwerken, Städten oder Bundesländern zur Verbesserung der Versorgung gegründet worden.


Das sehe ich anders. Es gibt da schon noch welche. :-)

Aber um im Thema zu bleiben: Wenn man sich die Beiträge so durchliest, dann könnte man leicht Zweifel bekommen, ob die Telekom überhaupt irgendetwas richtig macht. Ich stimme Fehler20 aber zu: Die Rahmenbedingungen für die Telekom sind nicht einfach, und sie schlägt sich wacker.
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Re: DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Beitragvon Fehler20 » 11.01.2013 11:56

Das sehe ich anders. Es gibt da schon noch welche.


Mal aus Neugier, welche denn? Mir fallen spontan ein:
NetCologne/NetAachen (->GEW->StadtKöln)
DNS:NET meine ich gelesen zu haben, dass die Glasfaserzuführungen von den lokalen Stadtwerken stammen und DNS:NET sich aufklemmt (finde ich ein sehr gutes Geschäftsmdell)
ewe.tel/Wilhelm (EWE)
MNET (Stadtwerke München)

Wer wohl auf eigene Rechnung ausbaut und etwas größer ist:
rsb
inexio

Aber hier kenne ich keinen Ausbau, wo nicht vorher sehr akribisch die Wirtschaftlichkeit geprüft wurde (macht ja auch Sinn).

Aber um im Thema zu bleiben: Wenn man sich die Beiträge so durchliest, dann könnte man leicht Zweifel bekommen, ob die Telekom überhaupt irgendetwas richtig macht. Ich stimme Fehler20 aber zu: Die Rahmenbedingungen für die Telekom sind nicht einfach, und sie schlägt sich wacker.


Ja jeder dieser Fälle ist absolut ärgerlich und in der Vergangenheit hat sich die Telekom nicht gerade mit Ruhm bekleckert, weil unflexibel bis zum abwinken. Umgekehrt gibt es auch einige, die extra zur Telekom zurückgewechselt sind, weil Carrier wie 1+1 usw. die Leitung nicht stabil bekommen. Und ich glaube auch, dass bei machen die Gründe für ein Problem nicht vollständig bekannt sind (z.B. Ort wird zwar ausgebaut, die umliegenden Höfe/Häuser jedoch nicht, da können noch so viele VDSL Kästen im Ort rumstehen).
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Re: DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Beitragvon Fehler20 » 11.01.2013 11:56

Das sehe ich anders. Es gibt da schon noch welche.


Mal aus Neugier, welche denn? Mir fallen spontan ein:
NetCologne/NetAachen (->GEW->StadtKöln)
DNS:NET meine ich gelesen zu haben, dass die Glasfaserzuführungen von den lokalen Stadtwerken stammen und DNS:NET sich aufklemmt (finde ich ein sehr gutes Geschäftsmdell)
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Wer wohl auf eigene Rechnung ausbaut und etwas größer ist:
rsb
inexio

Aber hier kenne ich keinen Ausbau, wo nicht vorher sehr akribisch die Wirtschaftlichkeit geprüft wurde (macht ja auch Sinn).

Aber um im Thema zu bleiben: Wenn man sich die Beiträge so durchliest, dann könnte man leicht Zweifel bekommen, ob die Telekom überhaupt irgendetwas richtig macht. Ich stimme Fehler20 aber zu: Die Rahmenbedingungen für die Telekom sind nicht einfach, und sie schlägt sich wacker.


Ja jeder dieser Fälle ist absolut ärgerlich und in der Vergangenheit hat sich die Telekom nicht gerade mit Ruhm bekleckert, weil unflexibel bis zum abwinken. Umgekehrt gibt es auch einige, die extra zur Telekom zurückgewechselt sind, weil Carrier wie 1+1 usw. die Leitung nicht stabil bekommen. Und ich glaube auch, dass bei machen die Gründe für ein Problem nicht vollständig bekannt sind (z.B. Ort wird zwar ausgebaut, die umliegenden Höfe/Häuser jedoch nicht, da können noch so viele VDSL Kästen im Ort rumstehen).

Nachschlag: Telekom Kundenentwicklung im Breitband:
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Re: DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Beitragvon Dino75195 » 12.01.2013 22:23

Hab mal ein Paar Probleme rausgesucht... ;-)

bin mir sicher, es betrifft noch wesentlich mehr Leute,
was würde mich das nerven, wenn ich Umziehe, und dann erst mal DSL 384kbit/s für einige Wochen

http://forum.telekom.de/foren/read/serv ... 00596.html
http://forum.telekom.de/foren/read/serv ... 87333.html


Was soll mir den die Kundenanzahl sagen? das mindesten 50% der Bundesbürger bei der Telekom sind?
Wenn man pro Haushalt mit 3 Personen rechnet.
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Re: DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Beitragvon Dino75195 » 12.01.2013 22:32

Fehler20 hat geschrieben:Ja jeder dieser Fälle ist absolut ärgerlich und in der Vergangenheit hat sich die Telekom nicht gerade mit Ruhm bekleckert, weil unflexibel bis zum abwinken.



Kann ich bestätigen, hatte 2 Jahre 384 kbit/s und andere Anbieter konnten 2.000 schalten.
Lange ist her...

Das hat mich genervt, man war ich sauer auf die Telekom.

Wie wird es in Zukunft sein? bei VDSL geht doch audch bis zu 100 Mbit/s und wenn man nah dran wohnt.
Und was schaltet die Telekom? 50 Mbit/s im Download und 10 Mbit/s im Upload.

Wenn ich VDSL habe, wird mich das auch wieder ärgern.

Ein Luxusproblem, oder?
Glasfaseranschluss schaffen 200 Mbit/s im Download und 100 Mbit/s im Upload...

Einige Ortschaften weiter haben Sie ein eigenen Glasfasernetz mit

Bild

100 Mbit/s down und 60 Mbit/s up.

Warum sollte man aus VDSL nicht mehr wie 50 Mbit/s rausholen, wenn mehr möglich ist?

Gruß Robert
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Re: DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Beitragvon Fehler20 » 13.01.2013 17:10

Was soll mir den die Kundenanzahl sagen? das mindesten 50% der Bundesbürger bei der Telekom sind?

Dass es mehr werden :).

Warum sollte man aus VDSL nicht mehr wie 50 Mbit/s rausholen, wenn mehr möglich ist?


Hast du das schon selbst ausprobiert? Ansonsten hier meine Erfahrung:
http://www.allnet.de/1584.html?&tx_mmal ... d1649&L=14
mit diesen Dingern habe ich über zwei Strecken à 150-200m eine Verbindung über Kupferkabel mit 0,6er Durchschnitt geschaltet. Die eine Verbindung läuft mit 100/100 synchron absolut stabil, die andere schafft keine 50/20 ohne haufenweise CRC Fehler, im Profil 30a (was du ansprichst) kommt gar kein Sync zustande. Und auf diesen Kabeln ist sonst kein VDSL geschaltet.
Von daher: im Labor läuft VDSL (ohne Vectoring) bestimmt prima mit 100 MBIt, bei Indoorverkabelung und entsprechend kurzen Abständen auch, aber ich kann verstehen, dass man bei FTTC vorsichtig ist, weil es wie oben gesagt abhängig von der Leitung extreme Unterschiede gibt bei gleicher Länge. Und dann ist das gemaule wieder groß.
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Re: DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Beitragvon Dino75195 » 13.01.2013 22:53

Ist wie bei DSL Light mit RAM, probieren geht über studieren, warum wieder eine künstliche Drossel einbauen.
Warum nicht wieder VDSL RAM schalten, also Maximum.
Die Modem Syncronisieren sich dann automatisch, wenn es Probleme gibt, muss man das Profil halt manuell einstellen.
Muss ich darauf jetzt wieder 7 Jahre warten wie beim DSL Light auf DSL2000 RAM bzw. DSL6000 RAM?

Es gibt Standorte da gehen halt nur stabile 50 Mbit/s,
bei uns in den umliegenden Ortschaften ist so wenig los, da kann ich mir gut vorstellen, dass ohne weiteres 100 Mbit/s gehen. Wetten wir?

Super, solche Modem wollte ich mir schon immer mal holen,
hab mich dann aber doch für die Glasfaserstrecke mit Gigabit entschieden, war günstiger,
da ein Leerrohr schon vorhanden war. Es waren auch keine 100 Meter.

Fehler20 hat geschrieben:Hast du das schon selbst ausprobiert? Ansonsten hier meine Erfahrung:
http://www.allnet.de/1584.html?&tx_mmal ... d1649&L=14
mit diesen Dingern habe ich über zwei Strecken à 150-200m eine Verbindung über Kupferkabel mit 0,6er Durchschnitt geschaltet. Die eine Verbindung läuft mit 100/100 synchron absolut stabil, die andere schafft keine 50/20 ohne haufenweise CRC Fehler, im Profil 30a (was du ansprichst) kommt gar kein Sync zustande. Und auf diesen Kabeln ist sonst kein VDSL geschaltet.


War das Kabel das selbe?
Also selbes Kabel, 2 Modems gehen, und die anderen zwei schaffen keine Verbindung?
Wenn es zwei unterschiedliche Strecken waren einfach mal die zwei funktionierenden gegen die anderen zwei tauschen, hast du das gemacht?
Nur so als Vermutung, ein Defekt eines der Modems?

Es waren aber nicht alle vier Modems aktiv oder? auf der selben Leitung?
Das klingt sehr spannend, warum sollten zwei Modems gehen und die anderen gar nicht.

Vielleicht war auch ein Kabel einfach defekt, wenn es zwei unterschiedliche Leitungswege waren, Wassereinbruch, Kabel nicht gedreht oder was anders...
Dafür steck ich zu wenig in der Materie, aber klingt sehr komisch.

Gruß Robert
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Re: DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Beitragvon Fehler20 » 14.01.2013 00:48

Super, solche Modem wollte ich mir schon immer mal holen,
hab mich dann aber doch für die Glasfaserstrecke mit Gigabit entschieden, war günstiger,
da ein Leerrohr schon vorhanden war. Es waren auch keine 100 Meter.


naja, ich hätte auch lieber Glas gehabt aber das mit den Lehrrohren ....

War das Kabel das selbe?
Also selbes Kabel, 2 Modems gehen, und die anderen zwei schaffen keine Verbindung?
Wenn es zwei unterschiedliche Strecken waren einfach mal die zwei funktionierenden gegen die anderen zwei tauschen, hast du das gemacht?
Nur so als Vermutung, ein Defekt eines der Modems?


Nee die Kabel musst du dir wie ein Quadrat vorstellen wo du diagonal durchwillst, die Idee mit dem Modemtausch hatte ich auch schon :-P. Getauscht das gleiche Bild. Aderntausch bringt nix (10 Adern getestet), einmal ist das Kabel anders ummantelt (Fernmeldekabel vs. Innenkabel).
Ich hätte es vorher nicht für möglich gehalten, aber es ist leider so.

Ist wie bei DSL Light mit RAM, probieren geht über studieren, warum wieder eine künstliche Drossel einbauen.
Warum nicht wieder VDSL RAM schalten, also Maximum.

Ja, wobei bei dem eingesetzen VDSL Profil der Telekom (17a) wäre nach Spezifikation maximal 30 MBit nach oben möglich (insgesamt 100MBit für Up und Down zusammengerechnet). Bei den von dir angesprochenen 100 MBit Profilen müsste zumindest Teilweise andere Hardware verbaut werden, außerdem hätten die Linecards die halbe Portdichte (bei Keymile, NSN weiß ich nicht). Auch wäre bei einem 100 MBit Profil (theoretisch sogar 160/40 mögich ;)) KEIN Fallback auf das 50er Profil möglich (hab ich ebenfalls getestet). Wenn du im Modem keinen Sync herstellen kannst (wie bei mir) und das Profil umstellt, konnte weder das Allnet Modem noch die FritzBox (7570,7390) syncronieren ohne neu konfiguriert zu werden.

Soweit ich weiß hat Telefonica bei ihren VDSL Anschlüssen die Dämpfungsgrenzen verschärft. Wetten das war wegen zu vielen Supportanfragen (=>Kosten)?

PS: Die späte Rameinführung fand ich unmöglich, weil da die technischen Gegebenheiten erheblich mehr dagegen gesprochen haben, als hier.
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Re: DSL Schaltung in Outdoor DSLAM Gebieten (Telekom)

Beitragvon Dino75195 » 14.01.2013 19:56

Fehler20 hat geschrieben:PS: Die späte Rameinführung fand ich unmöglich, weil da die technischen Gegebenheiten erheblich mehr dagegen gesprochen haben, als hier.


Warum sprach den technisch erheblich mehr dagegen als hier?

Meinst du als bei VDSL RAM?
Soweit ich lese sind mir wenig Problem mit ADSL RAM bekannt.
Viele freuen sich, dass statt 381kbit/s auf einmal 2000 kbit/s gehen.

Statt DSL 2000 gehen dann auf einmal 6000 kbit/s
Hast du da andere Infos?

Gruß Robert
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