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Enzkreis plant eigenen Atlas

BeitragVerfasst: 14.04.2010 18:01
von bru62
Wie die Pforzheimer Zeitung heute berichtet, plant der Landkreis, die vorhandene Internetversorgung transparent zu machen und erstellt dazu einen eigenen Atlas. Kritisiert wird, dass Unternehmen die Lage ihrer Glasfaserleitungen geheim hielten. "Wenn wir Gemeinden beraten, müssten wir nach dem Spruch eines Kinderspiels vorgehen, dass ich etwas sehe, das du nicht siehst.", wird der zuständige Dezernent Wolfgang Herz zitiert.

Unterversorgt sind im Kreis die Neuenbürger Teilorte Dennach und Waldrennach, der Ötisheimer Ortsteil Corres sowie die Knittlinger Orte Kleinvillars und Freudenstein-Hohenklingen.

Auch der Hoffnung auf die digitale Dividende wird im Artikel nachgegangen. 11 Masten gebe es im Kreis. Reichen die aus? Auch Mobilfunkgegner sind bereits aktiv und fordern zunächst eine Forschung evtl. Schäden auf das biologische Gleichgewicht.

Gruß

Re: Enzkreis plant eigenen Atlas

BeitragVerfasst: 27.10.2010 17:00
von bru62
Das Ergebnis der Studie ist jetzt veröffentlicht worden, die die Pforzheimer Zeitung am 26.10.2010 berichtet. Das Ergebnis sei "überraschend". Lediglich neun Kommunen seien völlig versorgt (Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Illingen, Ispringen, Kieselbronn, Mönsheim, Wimsheim und Wurmberg). Alle anderen Gemeinden hätten mehr oder weniger große weiße Flecken. Da wundert es nicht, wenn im Kreis "großer Frust" vorherrsche. Bis zum Jahresende sollen nun drei Szenarien näher beleuchtet werden. Zum einen soll die flächendeckende Versorgung mit einem, außerdem mit zwei bis 16 Mbit/s untersucht werden. Drittens will man sehen, ob es möglich ist, drei viertel der Haushalte mit mind. 50 Mbit/s zu versorgen.

Gruß