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97440 Werneck (Telekom unbezahlbar)

BeitragVerfasst: 24.12.2009 12:16
von bru62
Die befriedigende Versorgung aller Ortsteile sei schwierig, berichtet am 23.12.2009 die Main-Post. Abgehakt hätte der Gemeinderat inzwischen eine Funklösung, weil die von der Bevölkerung nicht angenommen werde. Auf eine Ausschreibung hätte es drei Angebote gegeben. Die Telekom verlangt die Übernahme einer Deckungslücke von insgesamt 380.000 Euro. Davon könnten aber auch nicht alle Ortsteile versorgt werden. Ein weiteres Angebot wurde von der Firma Voxacom unterbreitet, die 110.000 Euro Zuschuss benötigt. Das Unternehmen will mit einer "mvox-ähnlichen" Lösung ("Zurückgegriffen wird auf die vorhandenen Telefonleitungen, deren Leistung durch Bündelung und Zusatzgeräte angehoben wird.") mindestens 2 Mbit/s anbieten. Schließlich gab auch mvox ein Angebot ab und verlangt dafür 73.000 Euro. Damit wirklich alle Ortsteile versorgt werden können, werden nochmal 50.000 Euro fällig. Die Gemeinde hat ihre Entscheidung erstmal auf voraussichtlich Januar vertagt.

Gruß

Re: 7440 Werneck (Telekom unbezahlbar)

BeitragVerfasst: 03.04.2010 21:58
von bigalex
Der Januar ist ja nun schon eine Weile vorbei. Gibt es in Werneck inzwischen was Neues?

Re: 97440 Werneck (Telekom unbezahlbar)

BeitragVerfasst: 04.04.2010 20:18
von bru62
Wenn, dann haben es die Medien nicht berichtet (oder es ist uns "durchgerutscht"). Aus den Amtsblättern des Marktes geht hervor, dass im Januar das Thema von der Tagesordnung der Ratsversammlung abgesetzt wurde (ein Angebot fehlte) und im März ein Angebot der Firma H&M zur Verlegung von Leerrohren im Bereich des Balthasar-Neumann-Platzes angenommen wurde. Mehr habe ich nicht gefunden-

Gruß

Re: 97440 Werneck (Telekom unbezahlbar)

BeitragVerfasst: 02.11.2010 22:26
von spokesman
Die Gemarkungen Egenhausen und Vasbühl sollen im Markt Werneck nicht an das Glasfasernetz angebunden werden berichet die Main Post. Auf eine Bürgerversammlung macht sich wie aus unserer Sicht erwartet erster Bürgerprotest stark. Es wurden Einwände gegen die Funklösung gebracht, da diese deutlich teuerer als herkömmliche Anschlüsse sind und zudem noch weniger leisten, mangelnde Sicherheit rundet das negative Bild von LTE ab.

Die Bürgermeisterin nahm sich der Anfragen an und leitete diese zu Vodafone weiter, in der letzten Gemeinderatsitzung stellte man die Vodafone Antwort vor. Vodafone sichert keine garantierte Bandbreite zu, dies macht nach Meinung von Vodafone aber auch kein anderer Anbieter, zudem läge die Mindestbandbreite bei ca. 1Mbit/s, meistens seien es 4 bis 6 Mbit/s.

Weiter gibt Vodafone zu verstehen, das die angenommenen Engpässe ausbleiben, da der Sendemast per Glasfaser angebunden ist, somit können auch über 400 Kunden ohne Einschränkungen surfen.

Die Flatrate legt Vodafone als Volumentarif aus, eine richtige Flat gibt es lediglich für das Telefonieren. Durch diese Abstriche soll nun die Würzburger Förderstelle prüfen in wie weit die Förderbedingungen der Breitbandinitiative der Staatsregierung erfüllt sind.

Einen interessanten Vorschlag gab es indes aus den Reihen der Bürger, diese wollten aus der Förderung aussteigen und gemeindeeigene Glasfaserstrukturen zu verlegen, Breitbandpate und Geschäftsleiter der Gemeinde Erich Göbel schob dies aber wieder vom Tisch "Um hier einzusteigen, seien die Möglichkeiten des Marktes zu begrenzt." -> wenn es der Markt nicht richtet wer dann?