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1523x Frankfurt (Oder) (Gestern schnell, Heute zu langsam)

BeitragVerfasst: 14.03.2011 23:10
von spokesman
Die Märkische Oderzeitung bezieht sich bei der Beruteilung der Breitbandverfügbarkeit der Stadt Frankfurt (Oder) auf die Daseinsvorsorge mit Breitbandanschlüssen und den EU Zielen, in diesen Rahmen sieht sich Frankfurt (Oder) mit einer flächendeckenden Versorgung von Breitbandinternetanschlüssen und 95% Abdeckung mit min. 6Mbit/s als gut aufgestellt.

Doch was gestern noch gut aufgestellt war ist heute Mittelmaß und morgen nichts mehr wert, zu dieser Ansicht kommt Jens Jankowsky, Technologiebeauftragter der IHK. Unternehmen und private Haushalte fordern schon seit geraumer Zeit 16Mbit/s und aktuell min. 50Mbit/s um aktuelle Dienste abrufen zu können. In Frankfurt (Oder) klagen besonders die ländlichen Stadtteile über eine schlechte Anbindung an die nur 3 vorhanden Telekom Hauptverteiler.

Die schwächen des aktuellen Netzes machen sich besonders in den Abendstunden bemerkbar, genau hier nutzen Bürger die datenhungrigen Dienst und Unternehmen versuchen Online-Backups mit anderen Standorten oder Sichheitsupdates durchzuführen, von Cloud-Computing möchte hier noch niemand reden.

Unternehmen der Stadt wären froh wenn es einen regionalen Ansprechpartener geben würde und ein Versorgungsunternehmen, welches sich der Anforderung der Kunden annimmt.

Re: 1523x Frankfurt (Oder) (Gestern schnell, Heute zu langsa

BeitragVerfasst: 15.03.2011 15:15
von Haupti76
Aktuell zu diesen Beitrag, sollte man die gesetzliche Grundversorgung von 1 Mbit/s auf 6 Mbit/s nicht erhöhen? Wenn es eine gäbe.
Dieses Beispiel macht doch deutlich, daß ein Megabit oder auch zwei Schnee von gestern sind. Seit der Anhebung von 384 Kbit/s auf 1 Mbit/s,
daß ab diesen Wert erst von ein Breitbandinternetanschluß geredet werde kann, ist es doch nun einige Zeit wieder her.
Man sollte die Mindestbandbreite doch nach den aktuellen technischen Stand richten.

Re: 1523x Frankfurt (Oder) (Gestern schnell, Heute zu langsa

BeitragVerfasst: 15.03.2011 16:44
von spokesman
ich denke diese Zahlen werden in nächster Zeit immer zur Debatte stehen, wichtig ist die Aufnahme das etwas passiert in die politische Agenda jeder Partei. Um die Grundversorgung mit einer Mindestbandbreite sicherzustellen wird sicherlich ein Gutachten benötigt. Bei einem solchen Gutachten würde die Netzneutralität mit den Verbraucherinteressen eine wesentliche Rolle spielen, die Grünen haben laut der Medienpolitischen Sprecherin Tabea Rößner ein solches Gutachten in Auftrag gegeben. Es wird sicherlich interessant zu sehen sein was bei dem Gutachten herauskommt, besonders angesichts der Tatsache, dass es sich hier um einen Universaldienstbefürworter handelt.