Seite 1 von 1

19273 Amt Neuhaus (Katastrophe)

BeitragVerfasst: 17.12.2009 18:11
von bru62
"Es ist eine Katastrophe, was hier passiert. Kein einziger Betrieb wird sich im Amt Neuhaus ansiedeln, wenn wir nicht endlich einen schnelleren Zugriff auf das Internet bekommen. Meiner Ansicht nach ist eine schnelle Datenautobahn heutzutage wichtiger als eine reale Autobahn. Das ganze Geld, was man in die Abwrackprämie gesteckt hat, hätte man besser in die lückenlose Versorgung mit schnellen DSL-Leitungen investieren sollen!", wird Holger Hogelücht, Vorsitzender des Vereins Tourismus und Wirtschaft von der Schweriner Volkszeitung heute zitiert. Zwar hätte es kurz eine Entspannung gegeben, als Vodafone vor Ort UMTS angeboten hat. Doch der Konzern verkauft darüber auch Telefonanschlüsse. Inzwischen ist die Verbindung schlechter als ISDN. Bürgermeister Hublitz hofft indessen auf ein "europäisches Förderprogramm".

Gruß

Re: 19273 Amt Neuhaus (Katastrophe)

BeitragVerfasst: 18.12.2009 11:13
von fnoh
Hallo,

also wenn ich da richtig informiert bin, dann baut doch die EWE-Tel gerade das Netz für das Land Niedersachsen aus. Hier ist doch "Amt Neuhaus" auch mit eingebunden. Somit müsste doch direkt bis zum Rathaus oder Polizeistation ein LWL gelegt werden.

>> Bandbreite schalten und per Funk bis zum Endkunden = fertig.

Was sagt die Firma Lünecom dazu ? Die sitzen doch dort in der Nähe.


Gruß

Marc

Re: 19273 Amt Neuhaus (Katastrophe)

BeitragVerfasst: 18.12.2009 16:53
von spokesman
Nun bisher scheint es aber nicht so zu sein, die Aussagen von Herrn Hogelücht kann man nur nachvollziehen.
Er spricht neben der Wichtigkeit von Breitbandanschlüssen auch die der Autobahnanbindung an, sieht gar den Internetanschluss als wichtiger an.
Man müsste sich mal ausmalen wie viel besser es der Region mit beiden Infrastrukturen gehen würde..

Re: 19273 Amt Neuhaus (Katastrophe)

BeitragVerfasst: 22.03.2011 19:41
von spokesman
Zumindest mit der Verbesserung der Breitbandanbindung scheint sich im Amt Neuhaus etwas zum positiven zu verändern. Eine Meldung auf lueneburg.de lässt Betroffene aufatmen, durch eine Cluster-Ausschreibung mit 52.000 Euro Eigenmitteln des Landkreises soll die Breitbandanbindung verbessert werden - Problematisch könnte sich die Situation jedoch für einige Haushalte darstellen, welche nach dem Ausbau nicht versorgt werden - der Ausbau soll nur beinahe flächendeckend erfolgen. So ergibt sich wieder ein Beispiel wie öffentliche Mittel eben nicht für jeden verwendet werden, wer falsch wohnt und schön seine Steuern zahlt hat eben Pech gehabt..