BNetzA veröffentlicht Jahresbericht 2013

Neuigkeiten zum Thema Telekommunikation und Breitband

BNetzA veröffentlicht Jahresbericht 2013

Beitragvon News » 06.05.2014 17:12

Die Bundesnetzagentur hat heute ihren Jahresbericht 2013 veröffentlicht und dazu folgende Pressemitteilung versandt:

Homann: "Der Verbraucher steht im Mittelpunkt"

Die Bundesnetzagentur hat heute in Bonn der Öffentlichkeit ihren Jahresbericht 2013 präsentiert. ""Der Bericht gibt einen umfangreichen Überblick über ein ereignisreiches Jahr in allen regulierten Sektoren"", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, bei der Vorstellung des aktuellen Berichts.

"Ein Hauptaugenmerk unserer Arbeit und somit auch unseres Jahresberichtes liegt auf dem Verbraucherschutz. Die Bundesnetzagentur kümmert sich nicht nur um die Unternehmen in den Märkten für Telekommunikation, Strom, Gas, Post und Eisenbahnen, sondern auch um die Verbraucherinnen und Verbraucher. Denn sie nutzen die von den Unternehmen angebotenen Dienste und richten ihre Erwartungen und Ansprüche an die Unternehmen."

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Telekommunikation

Das Thema Breitband war auch im vergangenen Jahr bestimmend im Telekommunikationsbereich. Die Zahl der Breitbandanschlüsse hat sich weiter erhöht. Die Steigerung ist erneut auf Kundenzuwächse bei den Kabelfernsehnetzbetreibern zurückzuführen. Im Mobilfunk stellt der zunehmende Datenverkehr hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Netze. Das Datenvolumen ist 2013 nochmals erheblich gestiegen. Die stark wachsende Nachfrage nach mobilem Breitband führt zu einem weiter steigenden Frequenzbedarf. "Wir haben daher im Jahr 2013 einen Konsultationsentwurf für die zukünftige Bereitstellung von Mobilfunkfrequenzen vorgestellt, der insbesondere die im Jahr 2016 auslaufenden GSM-Frequenzen (900 und 1.800 MHz) betrifft", erläuterte Homann. "Die Entscheidung über die Anordnung und die Wahl des Vergabeverfahrens für diese Frequenzen sowie für weitere Frequenzen aus den Bereichen 700 MHz, der sog. Digitalen Dividende II, und 1,5 GHz ist für das dritte Quartal 2014 vorgesehen. Die Eröffnung des Vergabeverfahrens streben wir zum Ende des Jahres an."

Im Festnetz steht neben dem weiteren Breitbandausbau vor allem die Bereitstellung hochbitratiger Breitbandanschlüsse im Mittelpunkt. Eine neue Technik, das sog. Vectoring, erlaubt hier höhere Übertragungsraten, als dies bisher bei der schon fortgeschrittenen VDSL-Technik der Fall ist. Durch das Vectoring wird die gegenseitige Störung aus benachbarten Kupferdoppeladern eines Kabels reduziert. Nach dem derzeitigen Stand der Technik ist dafür allerdings nur der Zugriff eines einzigen Unternehmens auf alle Kupferdoppeladern am Kabelverzweiger möglich, ein entbündelter Zugriff – sofern es um den Einsatz von VDSL-Technik geht – aber nicht mehr. Die Telekom hatte deshalb Ende 2012 beantragt, die Zugangsmöglichkeiten für Wettbewerber zur Teilnehmeranschlussleitung an den Kabelverzweigern einzuschränken, um Vectoring in ihrem Netz einsetzen zu können. Nach eingehender Prüfung hat die Bundesnetzagentur im August 2013 ihre Entscheidung für die Einführung der Vectoring-Technologie im Netz der Telekom bekannt gegeben. Jochen Homann: ""Mit unserer Entscheidung haben wir die Grundlagen für den Einsatz von Vectoring gelegt. Ich hoffe, dass nun alle Marktakteure die sich bietende Chance nutzen, den Breitbandausbau unter fairen Bedingungen für die Verbraucherinnen und Verbraucher weiter voranzutreiben."

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Der Bericht steht hier zum Download zur Verfügung (PDF, 7 MB).
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