Einspeisung einer eigenen Funkleitung in das lokale T-Netz ?

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Re: Mietpreise T-Com für Anschlussübernahme

Beitragvon fnoh » 27.11.2007 22:28

telcomm hat geschrieben:Wir haben des Thema auch mal diskutiert. Prinzipiell ist ein solche Lösung technisch möglich und auch zulässig - aber:

- Übernahme des Anschlusses von T-Com einmalig knapp 30 €
- Monatliche Überlassung ca. 11 - 12 €

Es sind ca. Preise zzgl. MwSt. welche mir genannt wurden. Da ist das Thema OutdoorDSLAM und Anschaltung noch nicht dabei. Dann muss der ganze Anschluss übernommen werden. Stellt sich sofort die Frage nach der Lizenz.

Da der gesamte Anschluss von T-Com weg geht, dürfte, selbst wenn man alle anderen Voraussetzungen erfüllt, die Motivation seitens T-Com nicht sehr groß sein, solch ein Projekt konstruktiv zu begleiten.


Hallo,

in der Tat. Denn wenn die Telekom nicht will, dann bekommt man die Leitung zum Kunden auch nicht. Auch wenn das offiziell dementiert wird. Wenn die Telekom keine TAL zum Kunden bereitstellen will, dann haben die etliche Gründen das zumindest über Monate zu verschleppen.

Gruß FNOH
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Beitragvon celltel » 27.11.2007 22:45

Wenn es aber klappt dann können die Teilnehmer bis zu 24.000 KBit/s bekommen je nach entfernung vom KVz. und das ist ein klarer vorteil gegen 384 KBit/s

Mfg
Marcus
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Re: Einspeisung einer eigenen Funkleitung in das lokale T-Netz ?

Beitragvon Schollerer » 25.02.2008 15:31

Hallo,
das ist momentan auch unser Lösungsansatz den wir in unserem BMWI Projekt auch haben, weil bei einem Reinen Funknetz ca. 30 - 40% nicht erreichbar sind (Mikoabschottung) das heißt, man ist in Reichweite der Basisstation aber der Kirchturm oder dem Nachbar seine 3 Stöckige Villa ist im Weg. Darum sind wir zu der Erkenntnis gekommen das die letzte Meile in die Erde muß, denn auch die Individualmontagen der CPE´s sind für manche Kunden relativ teuer.
Der Zugriff auf die TAL ist bei der Bundesnetzagentur genau geregelt.
KVZ-TAL= Teilnehmeranschlußleitung in einem KVZ.
Miete kostet:
Variante A: Gesamte TAL CuDA 2 DR hoch einmalig: 39,57€; Überlassung monatlich 7,55€
Variante B: Hochbitratiger Teil (Line Sharing) einmalig: 80,25€; Überlassung monatlich 1,91€
Man benötigt keine Lizenz ausser einer Gewerbeanmeldung ist nichts nötig.
Vertrag mit der DTAG ca. 2.000 Seiten dauert ca 2 Monate.
Technik:
DSLAM: Gut im Rennen sind momentan Produkte von Zyxel: ADSL2 bis 25 MBits Zb. (IES-1248 IP-DSLAM 48 Ports Preis ca. 4.500€ bei 100 Stück ca. 3.000€)
Wichtig in D und Linesharing nur Annex B zulässig.

Bei weiteren Fragen bitte melden.
mfg
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Re: Einspeisung einer eigenen Funkleitung in das lokale T-Netz ?

Beitragvon telcomm » 25.02.2008 15:52

Die Frage der Lizenz galt auch nicht für den DSL Bereich.

Es muss laut Telekom der gesamte Anschluss also auch die Telefonie mit übernommen werden. Dafür reicht nun mal keine Gewerbeanmeldung.
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Re: Einspeisung einer eigenen Funkleitung in das lokale T-Netz ?

Beitragvon Schollerer » 25.02.2008 17:02

Hallo,
ja du hast recht wenn du die ganze Tal übernimmst, wenn du aber nur den Hochbitratigen Teil übernimmst brauchst du dich um die Telefonie nicht kümmern die bleibt auf der T-Com Technik.
Wir haben den TAL Vertrag seit 2003 mit der T-Com nur auf Basis einer Gewebeanmeldung gemacht denn da sind die Lizenzen der Klasse 3 weggefallen.
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Re: Einspeisung einer eigenen Funkleitung in das lokale T-Netz ?

Beitragvon telcomm » 14.03.2008 19:57

Ich habe zum Thema LineSharing bei der BNA nur Informationen im Zusammenhang mit dem HVT gefunden. Wenn die BNA nicht festlegt, dass das auch vom KVz möglich ist (wie bei der Miete der TAL), dann lässt die T-Com dort keinen rein. Da hat dann die T-Com viele Gründe (und wenn die nur der vor Ort verantwortliche MA findet.)

Ich hatte gerade gestern so ein beglückendes Erlebnis bei der Baubegehung für einen größeren CompanyConnect mit MA der T-Com. Einem der Beteiligten viel es sichtlich schwer, uns für unser W-DSL Netz eine Bauleistung als Vorprodukt anbieten und die Leistung dann auch noch ausführen zu müssen.
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Re: Einspeisung einer eigenen Funkleitung in das lokale T-Netz ?

Beitragvon Schollerer » 15.03.2008 18:44

Hallo,
die Regulierungsverfügung steht hierhttp://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/1960.pdf
die DTAG weist sicher von sich auf nicht auf die Verfügung hin, man muß ihnen das Teil schon unter die Nase halten und den entspechenden Satz mindestens 10 mal wiederholen.
1. Die Betroffene wird dazu verpflichtet, anderen Unternehmen
1.1 vollständig entbündelten Zugang zum Teilnehmeranschluss, in Form der Kupferdoppelader am Hauptverteiler oder einem näher an der Teilnehmeranschlusseinheit gelegen Punkt (Kabel- bzw. Endverzweiger-APL) sowie des gemeinsamen Zugangs zu diesen Teilnehmeranschlüssen durch Aufteilung des nutzbaren Frequenzspektrums,
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Re: Einspeisung einer eigenen Funkleitung in das lokale T-Netz ?

Beitragvon parc » 15.03.2008 19:44

Schollerer hat geschrieben:Variante A: Gesamte TAL CuDA 2 DR hoch einmalig: 39,57€; Überlassung monatlich 7,55€
Variante B: Hochbitratiger Teil (Line Sharing) einmalig: 80,25€; Überlassung monatlich 1,91€


Woher hast Du die Preise ?
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Re: Einspeisung einer eigenen Funkleitung in das lokale T-Netz ?

Beitragvon parc » 16.03.2008 13:53

Also wenn ich das richtig sehe, dann fuehrt das zu folgender Loesung:

1.) Ich hole mir eine Zuleitung ins Internet (z.B. ueber Funk)
2.) Beantrage einen Zugang zu den Ortsverteilern im Dorf bei der Telekom
3.) Stelle ein eigenes Verteilergehäuse neben das Telekomverteilergehäuse
4.) In mein eigenes Verteilergehäuse kommt ein mini-dslam (z.B. von Zyxel)
(wobei ich in jeden Ortsverteilerkasten einen mini-dslam zuordnen muesste)
5.) Ueber Funk muss ich dann das IP-Signal in jeden meiner mini-dslam einleiten
6.) Und irgendwie die Verbindung von meinem mini-dslam zu den einzelnen
Hausleitungen im telekomverteilerkasten herleiten

Der hier genannte dslam funktioniert nur auf ISDN-Leitungen ? Muss also noch
fuer jeden "Kunden" einen Splitter besorgen und das sollte es dann gewesen sein ?

Sehe ich das - grob gesprochen -so richtig ?
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Re: Einspeisung einer eigenen Funkleitung in das lokale T-Netz ?

Beitragvon parc » 17.03.2008 10:53

parc hat geschrieben:
4.) In mein eigenes Verteilergehäuse kommt ein mini-dslam (z.B. von Zyxel)
(wobei ich in jeden Ortsverteilerkasten einen mini-dslam zuordnen muesste)
5.) Ueber Funk muss ich dann das IP-Signal in jeden meiner mini-dslam einleiten


Und wenn ich das so weiter sehe, dann benoetige ich einen IP-DSLAM (und keinen
ATM-DSLAM) und dann würde ich das ueber Funk herangeholte IP-Netzwerk in
die Kupferkabel leiten und der "Kunde" muss dann sich einen normalen Splitter
und ein normales DSL-Modem zulegen.

Fehlen mir also nur noch die notwendigen Kenntnisse, wie ein IP-DSLAM funktioniert
und wie sonst so die Verkabelung zwischen Telekomtechnik und dann eigener Technik
aussehen muesste.

Sehe ich das so richtig ??????
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Re: Einspeisung einer eigenen Funkleitung in das lokale T-Netz ?

Beitragvon telcomm » 25.03.2008 20:03

Antwort Telekom Wholesale auf eine Anfrage bzgl. CLS

".... Ihre Anfrage zu Carrier Line Sharing (CLS)
Dieses Produkt ermöglicht den gemeinsamen Zugang zu den Leitungen, die vom Hauptverteiler bis zur Telekommunikations-Abschluss-Einheit (TAE) beim Endkunden führen. Der Carrier erhält Zugang zum breitbandigen Frequenzbereich der TAL bei weiterhin bestehendem Telefondienst/ISDN des Endkunden.
Voraussetzung für dieses Produkt ist der Abschluss eines TAL-Vertrages hinsichtlich der benötigten Kollokationsfläche.
CLS kann nur vom Hauptverteiler (HVT) bis zur Telekommunikations-Abschluss-Einheit (TAE) beim Endkunden erfolgen. "

Damit wäre das Thema Leitungslänge (Dämpfung) vom HVT, Glasfaser bis zum KVZ der Todestoß für die Idee. Na ja, wir blieben dran und wollen mal sehen, wie die Festlegungen der BNA richtig ausgelegt werden.
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