BNetzA gibt Erfolge bekannt

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BNetzA gibt Erfolge bekannt

Beitragvon News » 03.10.2011 14:32

In zwei Pressemitteilungen vom 14. und 28.09.2011 gibt die BNetzA die Erfüllung der Versorgungsauflagen im 800 Mhz Bereich in sechs Bundesländern bekannt:

Versorgungsverpflichtung im 800-MHz-Bereich in Nordrhein-Westfalen und im Saarland erfüllt
Kurth: "Breitbandausbau schreitet zügig voran"


Erscheinungsdatum 14.09.2011

Die Mobilfunkunternehmen haben die Versorgungsverpflichtung im 800-MHz-Bereich in Nordrhein-Westfalen und im Saarland erfüllt. Dies hat die Bundesnetzagentur jetzt bekannt gegeben. Die drei Unternehmen, Telekom Deutschland GmbH, Vodafone D2 GmbH und Telefonica Germany GmbH & Co. OHG, können die ihnen in diesem Bereich zugeteilten Frequenzen nun in den beiden Bundesländern frei nutzen.

"Ich freue mich, dass nach so kurzer Zeit bereits in zwei Bundesländern die Versorgungsauflagen erfüllt werden. Die Unternehmen haben nach der Versteigerung schnell mit dem Breitbandausbau begonnen, sodass dieser zügig voranschreitet. Ich erwarte, dass die Frequenzen auch nach der Freigabe effizient genutzt werden, damit die Breitbandversorgung weiter verbessert wird", betonte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

Im Frühjahr 2010 wurden Frequenzen für den drahtlosen Netzzugang in den Frequenzbereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2,0 GHz und 2,6 GHz versteigert. Die Zuteilungen der 800-MHz-Frequenzen sind jeweils mit einer stufenweisen Aus- und Aufbauverpflichtung verbunden. Die Bundesländer hatten hierfür im Vorfeld der Versteigerung die mit Breitbandtechnologien unversorgten bzw. unterversorgten Städte und Gemeinden benannt, die entsprechend ihrer Einwohnerzahl in vier Prioritätsstufen unterteilt wurden.

Ein Netzbetreiber ist verpflichtet, in den Bundesländern bei der Nutzung der 800-MHz-Frequenzen stufenweise die Städte und Gemeinden der einzelnen Prioritätsstufen mit Breitbandanschlüssen zu versorgen. Vorrangig sollen Städte und Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern (Prioritätsstufe 1) mit mobilem Breitband versorgt werden. In den folgenden Stufen werden dann auch größere Städte erschlossen. Die Zuteilungsinhaber der 800-MHz-Frequenzen müssen zunächst mindestens 90 Prozent der Bevölkerung der benannten Städte und Gemeinden in einer vorangegangenen Prioritätsstufe versorgen. Erst danach können sie mit dem Ausbau in der darauf folgenden Stufe beginnen.


Versorgungsverpflichtung im 800-MHz-Bereich in vier weiteren Bundesländern erfüllt
Kurth: "Frequenzen können nun bereits in sechs Bundesländern frei genutzt werden"


Erscheinungsdatum 28.09.2011

Die Mobilfunkunternehmen haben die Versorgungsverpflichtung im 800-MHz-Bereich jetzt auch in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz erfüllt. Dies gab heute die Bundesnetzagentur bekannt. In Nordrhein-Westfalen und im Saarland sind die Auflagen bereits vor Kurzem erfüllt worden. Die drei Unternehmen, Telekom Deutschland GmbH, Vodafone D2 GmbH und Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, können die von ihnen im 800 MHz Bereich ersteigerten Frequenzen nun in diesen Bundesländern frei nutzen.

"Ich freue mich, dass nur zwei Wochen, nachdem im Saarland die Versorgungsverpflichtung erfüllt worden ist, vier weitere Bundesländer folgen. Das zeigt, dass die Unternehmen nach der Versteigerung schnell mit dem Breitbandausbau begonnen haben und dieser zügig voranschreitet. Dadurch war es möglich, dass bereits nach so kurzer Zeit die Versorgungsverpflichtung in sechs von dreizehn mit Breitband unterversorgten Bundesländern erfüllt werden konnte. Ich gehe davon aus, dass die Frequenzen auch nach der Freigabe in diesen Bundesländern effizient genutzt werden, damit die Breitbandversorgung noch weiter verbessert wird", betonte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

Im Frühjahr 2010 wurden Frequenzen für den drahtlosen Netzzugang in den Frequenzbereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2,0 GHz und 2,6 GHz versteigert. Die Zuteilungen der 800-MHz-Frequenzen sind dabei mit einer stufenweisen Aus- und Aufbauverpflichtung verbunden. Die Bundesländer hatten hierfür im Vorfeld der Versteigerung die mit Breitbandtechnologien unversorgten bzw. unterversorgten Städte und Gemeinden benannt, die entsprechend ihrer Einwohnerzahl in vier Prioritätsstufen unterteilt wurden.

Ein Netzbetreiber ist verpflichtet, in den Bundesländern bei der Nutzung der 800-MHz-Frequenzen stufenweise die Städte und Gemeinden der einzelnen Prioritätsstufen mit Breitbandanschlüssen zu versorgen. Vorrangig sollen Städte und Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern (Prioritätsstufe 1) mit mobilem Breitband versorgt werden. In den folgenden Stufen werden dann auch größere Städte erschlossen. Die Zuteilungsinhaber der 800-MHz-Frequenzen müssen zunächst mindestens 90 Prozent der Bevölkerung der benannten Städte und Gemeinden in einer vorangegangenen Prioritätsstufe versorgen. Erst danach können sie mit dem Ausbau in der darauf folgenden Stufe beginnen.


Witzig der Hinweis auf NRW, wo bekanntlich keine einzige Gemeinde in Kat I klassifiziert war. Jetzt wäre interessant, ob es Nutzer gibt, die den Inhalt der PM bestätigen oder widerlegen können.
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Re: BNetzA gibt Erfolge bekannt

Beitragvon bkt » 03.10.2011 21:07

Da sollte man doch mal einen Blick riskieren : http://www.bundesnetzagentur.de/SharedD ... cationFile
wieviele Gemeinden dort überhaupt gemeldet waren. Die meisten Bundesländer haben dies nämlich mit Bravour "verpennt" Gemeinden zu benennen.

Die Spielregeln besagen, dass mindestens 90% aller gemeldeten Gemeiden jeweils versorgt sein müssen, bevor die nächste Prio-Stufe begonnen werden darf.
Insgesamt muss jedes Unternehmen aber mindestens 50% aller Gemeinden versorgt haben.
Zuletzt geändert von bkt am 04.10.2011 12:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: BNetzA gibt Erfolge bekannt

Beitragvon spokesman » 04.10.2011 11:20

meine Gemeinde, die Saalfelder Höhe, hatte gemeldet, jetzt steht quasi 0km von der Gemeindegebietsgrenze entfernt der Sendeturm mit ca. 40 Höhe. Orte ohne Versorgung gibt es aber noch immer -.-
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Re: BNetzA gibt Erfolge bekannt

Beitragvon News » 08.05.2012 15:59

Und wieder ein Erfolg! Wie die BNetzA am 07.05.2012 in nachfolgender Pressemitteilung bekannt gibt, schreitet der Breitbandausbau "zügig voran".

Versorgungsauflage im 800-MHz-Bereich bereits in neun Bundesländern erfüllt
Homann: "Breitbandausbau schreitet zügig voran"


Die Mobilfunkunternehmen haben die Versorgungsverpflichtung im 800 MHz Bereich jetzt auch in Sachsen erfüllt. Dies gab die Bundesnetzagentur heute bekannt. Die drei Unternehmen, Telekom Deutschland GmbH, Vodafone D2 GmbH und Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, können die von ihnen im 800 MHz Bereich ersteigerten Frequenzen nun auch in diesem Bundesland frei nutzen.

"Mittlerweile sind bereits in neun der insgesamt dreizehn mit Breitband unterversorgten Bundesländer die Versorgungsauflagen erfüllt worden. Ich gehe davon aus, dass weitere Bundesländer in Kürze folgen werden. Die Unternehmen haben nach der Versteigerung schnell mit dem Breitbandausbau begonnen, dieser schreitet zügig voran. Ich erwarte von den Unternehmen, dass die Frequenzen auch nach der Freigabe effizient genutzt werden, damit die Breitbandversorgung weiter verbessert wird", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Im Frühjahr 2010 wurden Frequenzen für den drahtlosen Netzzugang in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2,0 GHz und 2,6 GHz versteigert. Die Zuteilungen der 800-MHz-Frequenzen sind dabei mit einer stufenweisen Aus und Aufbauverpflichtung verbunden. Die Bundesländer hatten hierfür im Vorfeld der Versteigerung die mit Breitbandtechnologien unversorgten bzw. unterversorgten Städte und Gemeinden benannt, die entsprechend ihrer Einwohnerzahl in vier Prioritätsstufen unterteilt wurden.

Ein Netzbetreiber ist verpflichtet, in den Bundesländern bei der Nutzung der 800-MHz-Frequenzen stufenweise die Städte und Gemeinden der einzelnen Prioritätsstufen mit Breitbandanschlüssen zu versorgen. Vorrangig sollen Städte und Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern (Prioritätsstufe 1) mit mobilem Breitband versorgt werden. In den folgenden Stufen werden dann auch größere Städte erschlossen. Sobald die Versorgungsauflage erfüllt ist, können die Zuteilungsinhaber die 800-MHz Frequenzen in dem jeweiligen Bundesland frei nutzen. Bei der Beurteilung, ob die Versorgungsauflage erfüllt ist, werden alle eingesetzten Technologien (Funk, DSL, Kabel etc.) berücksichtigt.

Die Versorgungsauflagen sind nun in diesen Ländern erfüllt: Baden Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland Pfalz, dem Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein.
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Re: BNetzA gibt Erfolge bekannt

Beitragvon bru62 » 25.06.2012 16:03

Inzwischen sind die Auflagen der BNetzA auch in Thüringen und Sachsen-Anhalt erfüllt. Das geht aus einem Bericht der Thüringer Allgemeinen vom 25.06.2012 hervor. Sehr erfreulich, dass man dort die Agenturmeldung -wie fast üblich- nicht nur einfach mal so übernimmt, sondern mit folgendem Text kommentiert:

TA hat geschrieben:Eine Leseraktion unserer Zeitung hatte erst im Januar zahlreiche Funklöcher in Thüringen ausfindig gemacht. Dass man überall im Freistaat in allen Netzen mobil erreichbar ist, erwies sich in vielen Fällen als falsch. Und da konnten die vier großen Netzbetreiber - T-Mobile, Vodafone, e-Plus und O2 - noch so oft auf ihre 99-prozentige Netzabdeckung hinweisen.


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Re: BNetzA gibt Erfolge bekannt

Beitragvon News » 25.06.2012 16:54

Hier noch die passende Pressemitteilung der BNetzA vom 25.06.2012:

Versorgungsauflage im 800-MHz-Bereich in Sachsen-Anhalt und Thüringen erfüllt
Homann: "Verbleibende Bundesländer werden in Kürze folgen"


Die Mobilfunkunternehmen haben die Versorgungsverpflichtung im 800 MHz Bereich jetzt auch in Sachsen-Anhalt und Thüringen erfüllt. Die drei Unternehmen, Telekom Deutschland GmbH, Vodafone D2 GmbH und Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, können die von ihnen im 800 MHz Bereich ersteigerten Frequenzen nun auch in diesen Bundesländern frei nutzen.

"Die Versorgungsauflagen sind mittlerweile in fast allen der insgesamt dreizehn mit Breitband unterversorgten Bundesländer erfüllt worden. Auch in den beiden verbleibenden Bundesländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ist der Ausbau bereits so weit vorangeschritten, dass diese in Kürze folgen werden", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Im Frühjahr 2010 wurden Frequenzen für den drahtlosen Netzzugang in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2,0 GHz und 2,6 GHz versteigert. Die Zuteilungen der 800-MHz-Frequenzen sind dabei mit einer stufenweisen Aus und Aufbauverpflichtung verbunden. Die Bundesländer hatten hierfür im Vorfeld der Versteigerung die mit Breitbandtechnologien unversorgten bzw. unterversorgten Städte und Gemeinden benannt, die entsprechend ihrer Einwohnerzahl in vier Prioritätsstufen unterteilt wurden.

Die Netzbetreiber sind verpflichtet, in den Bundesländern bei der Nutzung der 800-MHz-Frequenzen stufenweise die Städte und Gemeinden der einzelnen Prioritätsstufen mit Breitbandanschlüssen zu versorgen. Vorrangig sollen Städte und Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern (Prioritätsstufe 1) mit mobilem Breitband versorgt werden. In den folgenden Stufen werden dann auch größere Städte erschlossen. Sobald die Versorgungsauflage erfüllt ist, können die Zuteilungsinhaber die 800-MHz Frequenzen in dem jeweiligen Bundesland frei nutzen. Bei der Beurteilung, ob die Versorgungsauflage erfüllt ist, werden alle eingesetzten Technologien (Funk, DSL, Kabel etc.) berücksichtigt.

Die Versorgungsauflagen sind nun in folgenden Bundesländern erfüllt:
Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
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Re: BNetzA gibt Erfolge bekannt

Beitragvon News » 09.10.2012 17:41

Nun ist das Wunder der flächendeckenden Versorgung bald vollbracht! Die BNetzA sieht schon mal Grund zum Feiern, wie aus einer Pressemitteilung vom 08.10.2012 hervorgeht:

Versorgungsauflage im 800-MHz-Bereich nunmehr auch in Mecklenburg-Vorpommern erfüllt
Homann: "Versorgungsauflage damit in zwölf von dreizehn Ländern erfüllt"


Die Mobilfunkunternehmen haben nunmehr auch in Mecklenburg-Vorpommern die Versorgungsverpflichtung im 800-MHz-Bereich erfüllt. Die drei Unternehmen Telekom Deutschland GmbH, Vodafone D2 GmbH und Telefónica Germany GmbH & Co. OHG können die von ihnen im 800-MHz-Bereich ersteigerten Frequenzen nun in zwölf von dreizehn Bundesländern frei nutzen.

"Die Versorgungsauflagen sind mittlerweile in allen mit Breitband unterversorgten Bundesländern bis auf Brandenburg erfüllt worden. Aber auch in Brandenburg ist der Breitbandausbau so weit vorangeschritten, dass in Kürze mit der Erfüllung der Versorgungsauflage in der gesamten Bundesrepublik gerechnet werden darf", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Im Frühjahr 2010 wurden die Frequenzen für den drahtlosen Netzzugang in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2,0 GHz und 2,6 GHz versteigert. Die Zuteilungen der 800-MHz-Frequenzen sind dabei mit einer stufenweisen Aus- und Aufbauverpflichtung verbunden. Die Bundesländer hatten hierfür im Vorfeld der Versteigerung die mit Breitbandtechnologien unversorgten bzw. unterversorgten Städte und Gemeinden benannt, welche entsprechend ihrer Einwohnerzahl in vier Prioritätsstufen unterteilt wurden.

Die Netzbetreiber sind verpflichtet, in den Bundesländern bei der Nutzung der 800-MHz-Frequenzen stufenweise die Städte und Gemeinden der einzelnen Prioritätsstufen mit Breitbandanschlüssen zu versorgen. Vorrangig sollten Städte und Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern (Prioritätsstufe 1) mit mobilem Breitband versorgt werden. In den folgenden Stufen werden dann auch größere Städte erschlossen. Sobald die Versorgungsauflage erfüllt ist, können die Zuteilungsinhaber die 800-MHz-Frequenzen in dem jeweiligen Bundesland freizügig nutzten. Bei der Beurteilung, ob die Versorgungsauflage erfüllt ist, werden alle eingesetzten Technologien (Funk, DSL, Kabel etc.) berücksichtigt.
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Re: BNetzA gibt Erfolge bekannt

Beitragvon spokesman » 09.10.2012 20:20

BNetzA hat geschrieben:"Versorgungsauflage damit in zwölf von dreizehn Ländern erfüllt"

wer in Heimatkunde in der Grundschule aufgepasst hat wird sich fragen was mit den anderen 3 "Stadtstaaten" ist, die oft geglaubte Überversorgung gibt es dort zwar, jedoch auch nicht flächendeckend.. ich erinnere an dieser Stelle an Beispiele aus den Regio-Bereichen..

BNetzA hat geschrieben:Die Netzbetreiber sind verpflichtet, in den Bundesländern bei der Nutzung der 800-MHz-Frequenzen stufenweise die Städte und Gemeinden der einzelnen Prioritätsstufen mit Breitbandanschlüssen zu versorgen. Vorrangig sollten Städte und Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern (Prioritätsstufe 1) mit mobilem Breitband versorgt werden.
Auch hier erfährt man wie in jeder anderen PM und Selbstbeweihräucherung nichts von Flächenzusammenschlüssen wie Verbandsgemeinden, Einheitsgemeinden, welche sehr oft über die 5.000 Einwohnergrenze kommen, auch die nicht gemeldeten Gemeinden spielen wieder keine Rolle.

BNetzA hat geschrieben:Bei der Beurteilung, ob die Versorgungsauflage erfüllt ist, werden alle eingesetzten Technologien (Funk, DSL, Kabel etc.) berücksichtigt.
etc. meint wohl SAT und FTTH..

Zusammengefasst nerven derartige Erfolgsmeldungen mit intransparente "Fakten" ohne Hintergründe und unter den Tisch fallen gelassene Zusammenhänge einfach nur noch - zumindest geht es mir so..
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Re: BNetzA gibt Erfolge bekannt

Beitragvon Haupti76 » 10.10.2012 06:43

mal anders herum. da das alles doch so von erfolg gekrönt ist, dürfte die umsetzung eines ud's doch noch leichter fallen. :D
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Re: BNetzA gibt Erfolge bekannt

Beitragvon Dino75195 » 10.10.2012 09:06

ja Bitte, dann hat endlich jeder Anspruch auf eine Vernüpftigen Breitbandanschluss

Am besten mindestens DSL 6000 und 100 GB ungedrosselt! Antwortzeit von 50 ms

LTE mit 5-30 GB ist ja ein Witz!

Gruß Robert
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Re: BNetzA gibt Erfolge bekannt

Beitragvon spokesman » 14.10.2012 18:27

Haupti76 hat geschrieben:mal anders herum. da das alles doch so von erfolg gekrönt ist, dürfte die umsetzung eines ud's doch noch leichter fallen. :D

leider stellen die Entscheidungsträger sich eben eher auf die Seite, dass mit diesen Erfolgen keiner mehr nötig ist, da das Ziel ja eh fast geschafft ist - zumindest nach ihrer Meinung..
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Re: BNetzA gibt Erfolge bekannt

Beitragvon bru62 » 18.10.2012 17:24

spokesman hat geschrieben:eider stellen die Entscheidungsträger sich eben eher auf die Seite

Das tun die, die diese Meinung vertreten (und in bekannten politischen Lagern zu finden sind), weil sie jede staatliche Einflussnahme auf wirtschaftliche Aktivitäten fürchten, wie der Teufel das Weihwasser. Und weil sie überzeugt sind, dass der Wettbewerb das Beste ist, was es auf der Welt gibt. Und weil sie auch durch tausende Beispiele des Gegenteils nicht von ihrer Meinung abrücken. Warum tun sie das nicht? Weil sie sich bestimmten Kreisen verbunden fühlen und weil sie auf die vielen Sprachrohre hören, die die Branche in den Ministerien platziert hat. Interessengeleitete Politik sagt man dazu.

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Re: BNetzA gibt Erfolge bekannt

Beitragvon bru62 » 27.02.2013 20:22

Ich muss nochmal nachfragen, weil es mir noch nicht klar ist. Bedeutet die von der BNetzA verkündete flächendeckende Erfüllung der Ausbauverpflichtung, dass alle Prioritätsstufen versorgt sind oder bezieht sich das nur auf die Stufe 1?

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Re: BNetzA gibt Erfolge bekannt

Beitragvon governet » 27.02.2013 21:24

So wie es da steht, müssten alle 4 gemeint sein:
Sobald die Versorgungsauflage erfüllt ist, können die Zuteilungsinhaber die 800-MHz-Frequenzen in dem jeweiligen Bundesland freizügig nutzen.


können die von ihnen im 800-MHz-Bereich ersteigerten Frequenzen nun in zwölf von dreizehn Bundesländern frei nutzen.
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