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ISDN Portierung Muxer

BeitragVerfasst: 01.09.2006 13:13
von stanleys
Wie sieht das eigentlich aus, wenn ich meinen T-COM ISDN Anschluß zu einem alternativen Anbieter (z.B. Arcor) portieren möchte.
Gemeint ist nicht Preselect.
Folgende Vorausetzungen :
Anschluss über Muxer (in KVz) also keine freie DA von VSt - Endkunde.

Kann die T-COM die Portierung ablehnen, mit dem Hinweis, das keine anmietbare TAL zur Verfügung steht.

stanleyS

BeitragVerfasst: 01.09.2006 14:28
von essig
soweit ich weiß wird der portierungswunsch dann abgelehnt

BeitragVerfasst: 01.09.2006 15:21
von stanleys
Kann man dagegen etwas tun (Regulierungsbehörde, EU-Kommision, gesetzlich).

I.E. hindert man mich ja daran den Anbieter zu wechseln.
Und das hat ja erst einmal nichts mit DSL zu tun. ;-)
Was interessiert mich es denn als Kunde, wie ich angebunden bin bzw. wie die Anbieter (T-COM/Arcor) die Abrechnung softwaretechnisch hinbekommen.

Weil, und da will ich eigentlich hin, wenn der Portierungswunsch "einklagbar" wäre, müsste man mich ja dann auf eine eigene freie DA legen.

BeitragVerfasst: 01.09.2006 16:04
von governet
Weils so im Gesetz steht, dass dem Mietkunden eine Bestimmte Qualität zusteht und dazu gehört auch die Kupferdoppelader. Dem Kunden steht dies zwar auch zu aber da gibt es ja ausnahmeklauseln im ETSI-Standard (auf den sich das Gesetz beruft), damit die Telekommunikationsunternehmen nicht das ganze Land aufbuddeln müssen.

BeitragVerfasst: 01.09.2006 23:40
von Soul-blade
governet hat geschrieben:Weils so im Gesetz steht, dass dem Mietkunden eine Bestimmte Qualität zusteht und dazu gehört auch die Kupferdoppelader. Dem Kunden steht dies zwar auch zu aber da gibt es ja ausnahmeklauseln im ETSI-Standard (auf den sich das Gesetz beruft), damit die Telekommunikationsunternehmen nicht das ganze Land aufbuddeln müssen.

Alles Verrasche die gesetzte verarschen sich alle gegenseitig so der massen das nur das Unternhemen Profit draus schalgen kann.

BeitragVerfasst: 04.09.2006 12:17
von stanleys
governet hat geschrieben:Weils so im Gesetz steht, dass dem Mietkunden eine Bestimmte Qualität zusteht und dazu gehört auch die Kupferdoppelader. Dem Kunden steht dies zwar auch zu aber da gibt es ja ausnahmeklauseln im ETSI-Standard (auf den sich das Gesetz beruft), damit die Telekommunikationsunternehmen nicht das ganze Land aufbuddeln müssen.


Das heisst, wenn ich Festnetz haben will, bin ich per Gesetz an die T-COM gebunden. (ca. 30-35 % der ostdeutschen Kundschaft !!! GF+Muxer)
Ergo, wenn die T-COM nicht ausbaut, hat sie damit automatisch einen relativ festen Kundenstamm.
Warum sollte Sie dann, aus wirtschaftliche Gründen, an dem Zustand irgend etwas verändern wollen?

BeitragVerfasst: 04.09.2006 17:53
von Soul-blade
Wenns nach der T-com ging würd heute noch alle mit ISDN surfen und 2 cent in der min bezahlen.

BeitragVerfasst: 04.09.2006 18:43
von governet
@stanleys

Sozusagen. Glasfaser "darf" auch vermietet werden, aber die Miete ist hier deutlich höher als bei Kupfer, deshalb wären Wettbewerber nicht konkurrenzfähig.

BeitragVerfasst: 04.09.2006 18:53
von stanleys
governet hat geschrieben:@stanleys

Sozusagen. Glasfaser "darf" auch vermietet werden, aber die Miete ist hier deutlich höher als bei Kupfer, deshalb wären Wettbewerber nicht konkurrenzfähig.


Und bei ISDN über GF hängt immer ein Muxer dahinter.
Deshalb muss der Mitbewerber eine komplette GF-Leitung mieten.
(bei bisheriger Technik 2 Mbit/s).
Wobei ich nicht weis, ob der Mitbewerber dann auch seine Technik (z.B. DSLAM) in den T-COM KVz einbauen darf, weil nur so würde das Sinn machen.

BeitragVerfasst: 04.09.2006 19:02
von governet
stanleys hat geschrieben:Wobei ich nicht weis, ob der Mitbewerber dann auch seine Technik (z.B. DSLAM) in den T-COM KVz einbauen darf, weil nur so würde das Sinn machen.

Weiß ich auch nicht. Gehe aber mal davon aus, dass er es darf, wenn noch Platz ist. Wenn Bitstream kommt hat sich die Frage auch erledigt.